Forum: Politik
IS tötet Hunderte Sunniten im Irak: Hunderte Sunniten in Massengrab verscharrt
REUTERS

Sie sollen im Irak gegen den "Islamischen Staat" gekämpft haben - dann wurden mehr als 200 Mitglieder eines sunnitischen Stammes offenbar umgebracht. Ein Stammesscheich berichtet von einem Massengrab.

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Michael Jürgens 30.10.2014, 16:41
1. Ethnische Säuberungen- und der Westen schaut zu

Es ist schon erstaunlich, dass die internationale Gemeinschaft nichts unternimmt. Im Kosovo Krieg sah das ganz anders aus. Auch hier haben wir jetzt mindestens so viele Opfer, ethnische Säuberung, ja in Teilen sicher einen Genozid an den Jesiden. Dafür wird die westliche Welt sicher noch einen hohen Preis bezahlen. Denn ISIS wird ein langfristiges Problem in der Region, aber auch in Ländern Westeuropas und damit Deutschlands bleiben. Im Angesicht dessen, was dort im Namen des Islam verbrochen wird, macht sprachlos. Sprachlos auch, weil durch die Zuwanderung in Deutschland das auch mittlerweile auch unser Problem ist. Jetzt haben Neonazis das Thema für sich entdeckt und nutzen die Schwäche der Politik aus. Wir müssen dringend handeln.

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joeb1988 30.10.2014, 16:43
2. Es ist nicht zu ertragen!!

Man laesst diese IS-Perversen einfach gewaehren und Tausende Unschuldiger abschlachten. Ein paar Luftangriffe helfen nicht. Die westliche bzw. zivilisierte Welt, auch wenn Erstere in der Vergangenheit vieles falsch gemacht hat, MUSS endlich intervenieren und dem Spuk ein Ende bereiten!

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n0 by 30.10.2014, 16:47
3. Kapitalisten, Faschisten, Salafisten

Der Dreiklang der Grausamkeit kulminiert mittlerweile in religiotisch, islamistischem Klerikal-Faschismus. Ursache und Wirkung sind im Rahmen geschäfltich-politischer-korrekter Geschäftsbeziehungen im Vorfeld fundamentalisiert. Das Terroristen-Zuchtprogramm zeigt Wirkung. Was Alice Schwarzer heute in der faz schreibt, ist zwar wahr, verlässt aber schon den Konsens von PC: "Doch sollte Assad stürzen, fiele innerhalb von nur zwanzig Jahren zum vierten Mal ein machtpolitisch sozialistisch orientierter, zwar autokratischer, aber immerhin weltlicher Herrscher im arabischen Raum. Und auch diesmal würde das Vakuum zweifellos von den Gottesstaatlern besetzt werden, ganz wie nach dem Sturz von Muammar al Gaddafi in Libyen (2011), Husni Mubarak in Ägypten (2011) und Saddam Hussein im Irak (2003). " Nun die Preisfrage: Wer stürzte die Herren Gaddafi, Mubarak, Hussein? Und warum? Volker Pispers bekommt Beifall, wenn er höhnt: "Dividende und impera!" Der Kapitalismus mit seinem militärisch-medialen Machtkomplex ist längst aus dem Ruder gelaufen. Die Stimmen außerparlamentarischer Opposition und alternativen Web-Kanäle erreichen keine Massen. Klerikal-Faschistischer Massenmord heizt auch hier Menschen auf zu massivem Widerstand - sprich HoGeSa. Aber auch nicht recht...

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nurmeinemeinung77 30.10.2014, 16:51
4. wie die Tiere !?!?!

sprachloser kann man gengenüber eines solchen verhaltens gar nicht mehr sein. Die benehmen sich wie die Tiere und benutzen die Religion als Deckmantel für Ihre barbarischen Taten.

Ich bin kein religiöser Mensch, aber ich hoffe wirklich, dass es einen Gott gibt. Denn ich kan mir nicht vorstellen, dass ein Tor fürs Paradies für solche "Menschen" offen steht !

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Septic 30.10.2014, 16:59
5. Der Westen tut nichts weil die anderen nicht besser sind

Hier geht es nicht um Gut vs. Böse. Hier geht es um Machtanspruch vs. Machtanspruch. Die einen wollen ein Kurdistan, die anderen den Islamischen Staat die dritten ein Irak wie es unter Saddam war, wieder andere wollen den Irak in ethnische Gruppen unterteilen und wieder andere wollen sogar eine Demokratie. Jeder dort verfolgt seine Ziele. Die Amerikaner haben ein Machtvakkum hinterlassen und das füllt sich nun auf die blutige Weise wie das immer passiert wenn in einem Land die Regierung fehlt oder handlungsunfähig ist. Egal wie wir da einschreiten oder nicht, es wird weiterhin massenhaft Leid geben. Bei der IS kämpfen Generäle von Saddams Ba'ath Partei mit. Generäle die der Westen noch ausgebildet hat im Umgang mit Giftgas um damit Iranische Soldaten zu vernichten weil die damals "das Böse" waren. In dieser Region gibt es keine Gruppe welche eien westliche, demokratische, rechtstaatliche, pro-westliche, weltoffene Regierung wollen. Selbst die demokratischen Strömungen legen den Demokratiebegriff dort völlig anders aus als wir es tun würden. Manchmal muss man sich raushalten wenn man durch eingreifen alles nur noch schlimmer aber zumindest nicht besser machen kann.

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satissa 30.10.2014, 17:03
6. Bühne für Gräueltaten

Den Gräueltaten der Daesh (so nennt sich der IS selbst) wird in den Medien eine breite Bühne eingeräumt, genau das erhoffen sich die Fanatiker. Der gemeine SPON Leser stumpft nach seiner täglichen Daesh Horrormeldung langsam ab und ereifert sich nur noch über die Journalisten, die den Genitiv dahinmetzeln: "Laut einem Stammesscheich..."
Richtig wäre: "Laut eines Stammesscheichs...", nachzulesen unter im SPON: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-der-dativ-ist-dem-genitiv-sein-tod-a-267725.html

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herr_forelle 30.10.2014, 17:06
7. Alternativen?

Warum "muss" eigentlich immer "der Westen"? Erforderlich wäre eine zahlenmäßig große und einigermaßen moderne Armee. Wie wäre es mit den Russen? Da könnte Putin den starken Mann spielen und die Welt wäre ihm dankbar. Oder die Chinesen, die wären dann natürlich an ein wenig Einfluss auf das Ölgeschäft in der Region interessiert...

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jakam 30.10.2014, 17:07
8.

Und der Westen schaut immer noch zu...ach ja...und unsere politischen Vertreter "verurteilen die Taten auf's Schärfste"....shame on us.
Wir müssen den Menschen dort helfen und diesen dogmakranken Mördern zeigen, daß die Weltgemeinschaft das nicht akzeptiert.

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lampenschirm73 30.10.2014, 17:08
9.

Und sowohl unsere Kanzlerin als auch unser Präsident schütteln artig die Hände der saudischen, katarischen und türkischen Herrscher.
Die mögen möglicherweise derzeit nicht mehr die volle Kontrolle über IS ausüben, aber die haben IS geschaffen und vor allem mit ihrer weltweiten finanziellen Förderung des radikalen Islam die Basis für IS geschaffen.

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