Forum: Politik
Islam-Kontroverse: Innenminister Friedrich dämpft seinen Ton

Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.

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ghezzi 05.03.2011, 22:04
1. Äußerung nicht falsch

Ich finde an seinem geäußerten Satz des Anstosses:
"Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt."
auch nichts auszusetzen.
Deutschland und große Teile Europas sind bis in die jüngste Geschichte vom Christentum geprägt.

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Sapientia 05.03.2011, 22:10
2. Er hat einen Rüffel von Seehofer bekommen, soll sich

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
- kaum im Amt - am Riemen reissen.

Aber er wird es nicht können, er ist ein ungezügeltes bayerisches Temperament, nicht besonders intelligent, dafür aber laut und deftig...

Immerhin treffen sich die Verzagten ob des Vakuums der politischen Kompetenz schon auf der Straße, noch verdeckt mit Ironie und zur Narrenzeit, noch....

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Andreas Rolfes 05.03.2011, 22:21
3. Ernstzunehmender Konservativer?

Es bleibt zu hoffen, daß Friedrich auch weiterhin und trotz des Drucks von gewissen Kreisen zu seiner Meinung steht. Dann könnte Friedrich zumindest auf lange Sicht wieder der erste ernstzunehmende Konservative in der CDU werden.

Natürlich nur, falls so christliche Personen wie Wulff, Merkel, Kauder, Pofalla so wie der "Hartliner" Bosbach nicht verhindern...

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yk_inc 05.03.2011, 22:22
4. Warum geht es immer wieder gegen uns?

Kaum scheinen wir und anzunähern wir, dann taucht wieder ein Politiker auf, der jegliche innenpolitische Weitsicht vermissen lässt, und das diesmal sogar von einem Innenminister höchst persönlich. Ich fühle mich ehrlich gesagt durch solche Politiker nicht nur beleidigt sondern auch bedroht. Und bezweifele sehr, ob ein Innenminister der solche Aussagen trifft aber die Aufgabe hat das Volk zu schützen, überhaupt dazu in der Lage ist. Das ist zutiefst beunruhigend.

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pollux05 05.03.2011, 22:30
5. Historisch ist es nunmal so

Es ist absurd zu behaupten der Islam gehöre zu Deutschland!

Der Islam gehört genausowenig zu Deutschland und hat genausowenig zu unserer Identität beigetragen wie der Hinduismus, Shintuismus, Satanismus oder Konfuzianismus.

Im Gegenteil, es schließen sich sogar Elemente unserer Kultur und der des Islams aus.

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Schleswig 05.03.2011, 22:33
6.

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
Er, der Friedrich sollte kein Jota zurückweichen.

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deb2006 05.03.2011, 22:33
7. .

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
Warum sollte er auch davon abrücken? Dass Muslime in Deutschland leben, bestreitet niemand. Dass aber der Islam Teil Deutschlands ist, kann man nur vehement bestreiten. Der Islam hat nichts beigetragen zur deutschen Identität oder zur hiesigen Leitkultur.

Da sich der Islam grundsätzlich über staatliche und kulturelle Gegebenheiten erhebt, erwarte ich auch keine nennenswerten Beiträge vom "Islam". Im Gegenteil, scheinbar geht es gebetsmühlenartig immer nur um Forderungen, die muslimische "Verbände" azufstellen. Dort fragt man nie, was man selbst für dieses Land tun kann (frei nach JFK). So lange das so ist, so lange die Parallelwelten der Muslime gehegt und gepflegt werden, so lange ist der Islam garantiert kein Teil Deutschlands. Ganz davon abgesehen, dass sich so ein Beiträg nicht in Jahren oder Jahrzehnten misst, sondern eher in Jahrhunderten.

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taiga 05.03.2011, 22:35
8. Islam vs. GG

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
Diesen Dialog sollte Friedrich so führen, dass die Interessen der einheimischen deutschen Bevölkerung in keiner Weise tangiert werden. Ein wie auch immer zu interpretierender Islam sowie die in seinem Fahrwasser schwimmende Scharia können niemals mit dem deutschen Grundgesetz zur Deckung gebracht werden. Kompromisse sind ebenso auszuschließen.

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#4711 05.03.2011, 22:35
9. "Der Islam ist nicht Teil der deutschen Leitkultur"

Bei solchen schlauen Feststellungen kriege ich immer leichte Beklemmungen.
Was ist denn "deutsch", wie lange gibt es "deutsch"?
Als z.B. Karl der Große hier das Christentum etablierte, war das der Beginn der "deutschen Leitkultur"? Noch heute wird ja ein Karlspreis an höchst stehende Personen unserer Kultur vergeben, daher muss der Karl für uns ja wichtig sein.
Das ist zwar lange her, aber unsere Geschichte ist nur in langen Zeiträumen zu erfassen, oder? Oder ist "deutsch" das glorreiche Kaiserreich, das noch glorreichere tausendjährige, aber jetzt hör ich mal lieber auf mit unserer Leidkultur.

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