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Islam-Kontroverse: Innenminister Friedrich dämpft seinen Ton

Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.

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ONI 06.03.2011, 02:48
30. Das dicke Ende kommt noch...

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
Warum sollte er auch - und wie könnte er auch von einer Grundsätzlichen Haltung abrücken? Wenn das seine Haltung ist, dann darf er die haben dürfen - egal, wem das gefällt (mir übrigends auch nicht).

Die heftige Kritik darf aber natürlich aus Gründen der politischen Korrektheit nur einseitig erfolgen...

Das dicke Ende kommt noch - und Schuld daran sind einerseits die Islamophobiker die am liebsten jeden Muslim ausweisen würden, wenn sie nur könnten und andererseits die Germanophobiker, die Überall Fremdenfeindlichkeit wittern, wo es keine Träumereien gibt.

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Altesocke 06.03.2011, 05:10
31. Warum nicht.?

Ich bin durchaus dafuer, dem Islam einen angemessenem Platz in unserer Kultur anzubieten.
Da 'angemessen' aber fuer so viele immer so schwer zu bewerten zu sein scheint, machen wir es doch einfach so:
Der Islamische Glauben bekommt bei uns den Platz, den in muslimischen Nationen die Christliche Religion bekommen.
Gleiches gilt natuerlich fuer alle anderen Religionen auch: Wie du mir, so ich dir.
Sollte doch keiner Probleme mit haben!

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freiheitimherzen 06.03.2011, 06:24
32. Recht so

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
Und wieder ignorieren die empörten Gutmenschen, daß 40% der Muslime fundamentalistisch orientiert sind, d.h. den Koran ("Allah ist groß, den Gläubigen wird es gut gehen, die Ungläubigen werden in der Hölle brennen") über das Grundgesetz stellen und lieber nach der Scharia Hände abhacken lassen als das BGB akzeptieren.

Wieviele Anschläge wie in Frankfurt, London, Madrid etc. etc. brauchen wir denn noch? Wann trocknen wir den fundamentalistischen Sumpf aus, in dem sich Terroristen so leicht verstecken können und neue Terroristen rekrutieren können?

Dann wird der Dialog auch mit den 60% westlich orientierten Muslimen wesentlich einfacher, die hier durchaus gerne gesehen sind.

Viele Grüße

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leopoldy 06.03.2011, 07:57
33. Recht bleibt Recht

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
Herr Friedrich braucht nicht abzurücken, denn er hat Recht. Die Kritiker, Özdemir, Künast, Wulff usw. wollen partout nicht einsehen dass ihr Multikulti-Projekt gescheitert ist. Der Koran und das christlich abendländische-humanistische Wertesytem sind nicht kompatibel. Wenn ein Jude im Iran wohnt, gehört dass Judentum wohl auch nicht zur iranischen Kultur?

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imagine 06.03.2011, 08:00
34. Das Instrument

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
Merkel braucht so einen der dem Volk nach dem Maul redet. Wenigstens dem Teil des Volkes, der noch immer glaubt, CDU/CSU und FDP wären die einzigen, die das Vaterland vor dem Bösen bewahren können.

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artikel.5 06.03.2011, 08:08
35. Stellungnahme der Vorsitzenden des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland

Stellungnahme der Vorsitzenden des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland, Mina Ahadi: „Endlich hat ein deutscher Politiker mal den Mut, klar zu sagen, dass der Islam mit einer aufgeklärten, demokratischen Kultur wie in Deutschland unvereinbar ist. Wir brauchen mehr Politiker, die den aggressiven Islam nicht länger hilflos verharmlosen.“ Religion solle generell in Deutschland Privatsache bleiben. Seit Jahren versuche eine zunehmend aggressive islamische Bewegung, in Europa Fuß zu fassen. „Hier geht es nicht mehr nur um Religion, sondern um ganz klare menschenverachtende und besonders frauenfeindliche Politik“

Man muss wohl Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland sein, um in diesem Land noch diese Aeusserung abgeben zu duerfen.

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leopoldy 06.03.2011, 08:10
36. Recht soll Recht bleiben

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
Herr Friedrich muß auch nicht von seiner Aussage abrücken, denn zum einen sagt er keine Unwahrheit und weiter vertritt er die Meinung von zig-Millionen Bundesbürgern. Man kann den Islam in der christlich, abendländisch, humanistischen Kultur nicht finden. Wenn ein Muslim bei den Eskimos wohnt, ist der Islam auch nicht Bestandteil der Eskimokultur.

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jrfruehauf 06.03.2011, 08:21
37. Vom Spiegel als relativer Liberaler angekündigt.....

Vielen Dank, Herr Minister, für das schnelle Outing, da weiss man gleich woran man ist! Wieder ein ewig Gestriger aus Bayern: mag keine Muslims, dafür aber um so mehr unsere "amerikanischen Freunde", mit denen er sofort möglichst eng zusammenarbeit will. Da werden die Geheimdienste aufatmen. Jetzt wird alles wieder leichter... Was er wohl sonst noch auf Lager hat? Datenschutz,Homoehe, usw.?
Zur Leitkultur, auf die Herr Friedrich sich bezieht: die ist ja nun doch wirklich Geschichte. Eine Leitkultur sollte nach meinem Verständnis durch die Mehrheit gelebt werden können. Diese lebt seit längerem eine de facto religionsfreie und keineswegs eine christliche Kultur.

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Schwester_Sabrina 06.03.2011, 08:33
38. .

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
Die preußische Religion lautet: Es ist alles erlaubt, jeder lebe nach seiner Facon, nur halte dich an die Gesetze!

Demokratie heißt Minderheitenschutz.

Eine zwanghafte und verordnete Gleichmacherei von Ethnien oder Sozialisierungen, halte ich für falsch. Wenn eine Kultur es nötig hat, sich über den Begriff "Leitkultur" über Wasser zu halten, muß sie keine starke oder überlebensfähige Kultur sein.

Der stille de Maziere hat verwöhnt gemacht. Einer, der sein Ich einmal in den Hintergrund gerückt hatte. Sehr angenehm.

Ich finde, der neue Innenminister, wenn er es schon versteht, lautstark, polternd die Bühne zu betreten, und dem die Integration der ausländischen Mitbürger am Herzen liegt, was ja löblich ist, kann einmal ein paar grundsätzliche Sachen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern sagen, und wie er in Zukunft denkt, solch Amtsersuchen transparenter zu machen, als es zum Beispiel zum Gipfel in Heiligendamm der Fall war. Er kann sich auch gleichermaßen darum sorgen, dass in Städten und Gemeinden Ostdeutschlands, in denen hordenhafte Prügelattacken von Neo-Nazis von behördlicher Seite unter den Teppich gekehrt werden, das Selbstbewußtsein wächst, sie zu ahnden. Das wäre ein wahres Vorgehen in Sachen "Leitkultur".

"Im Anfang war die Tat", nicht das Wort. Goethe zu kennen und ihn zu verstehen, finde ich, gehört zur deutschen Leitkultur. Ein jeder Bundestagsabgeordneter sollte mindestens drei Balladen von Goethe auswendig aufsagen können inklusive einer jeweils angefertigten schriftlichen Interpretation zu ihnen, die dann im Foyer des Reichstagsgebäudes ausgehangen sind. So als Befähigungstest. Und nicht schummeln und abschreiben oder schreiben lassen! Das wäre nicht gutt!

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Pazifist 06.03.2011, 08:37
39. Dialog

Zitat von sysop
Erst Paukenschlag, nun Schmusekurs - der neue Innenminister Friedrich bietet den deutschen Muslimen den Dialog an. Ob die heftige Kritik an den Äußerungen des CSU-Politikers zum Islam abnimmt, ist fraglich. Denn von seiner grundsätzlichen Haltung rückt Friedrich nicht ab.
Ich hatte es in meinem gestrigen Beitrag vorausgesehen: Dem neuen Innenminister bleibt gar nichts anderes übrig, als Vernunft anzunehmen und in die zum Dialog ausgestreckte Hand der muslimischen Verbände einzuschlagen.

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