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"Islamischer Staat" in Deutschland: Der schwierige Kampf gegen die Terror-Fans
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Wie sollen die deutschen Sicherheitsbehörden mit Anhängern des "Islamischen Staats" umgehen? Erste Politiker fordern ein Verbot der Terrormiliz und ihrer Symbole. Möglich ist das - aber der Weg dorthin wird schwierig.

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oisndoivnpsdv 16.08.2014, 11:38
1. Demonstrationen

Es demonstrieren also radikale Muslime mitten in Europa für die IS, und für deren Ziele und Ideologie. Teils auch schon mit dem anfänglichen Einsatz von Gewalt.

Leider kann ich mich aber nicht daran erinnern, dass es ebenso bereits schon zu Demonstrationen der sogenannten gemäßigten Muslime gegen diesen Terror gekommen ist. Auch weiß ich nichts von einer öffentlichen Distanzierung einzelner muslimischer Organisationen, oder führender Mitglieder.

Eine Online-Recherche hierzu fällt auch praktisch ergebnislos aus.

Woran das wohl liegt?

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helle_birne 16.08.2014, 11:40
2. Ein Verbot allein

bringt nichts. Man muss diese jungen Menschen mit Gesprächsangeboten erreichen. Dazu muss über Moscheen und islamische Autoritäten wie Imame, Friedensrichter usw. der Kontakt zu diesen gesucht und gefunden werden, ihnen Arbeits-, Freizeit- und Wohnmöglichkeiten geboten werden, um sie aus ihrer sozialen Isolation zu holen, die sie letztlich zu diesen Unterstützungshandlungen bringt. Das kostet natürlich Geld, Zeit und Geduld, welche die deutsche Mehrheitsgesellschaft wohl leider nicht aufbringen will. Vor allem muss die Unterdrückung und Stigmatisierung des Islam in Deutschland beendet werden. Deshalb sollten islamfeindliche Internetseiten wie PI-News und islamfeindlichen Parteien wie die AfD (Volksabstimmungen über Moscheebauten(!) und die Einwanderungspolitik(!!)) gleich mit verboten werden, damit sich die Extremisten nicht gegenseitig hochschaukeln.

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christian.k 16.08.2014, 11:43
3. Was soll das?

Ständig muss man in allen Bereichen der kriminalität lesen, wie schwierig es ist, gesetzlich gegen solche leute vorzugehen ( z.B. Rockerkriminalität, kriminelle Familienclans, Jugendgangs wie die Black Jackets usw) und dann wundern wir uns alle, dass es von Jahr zu Jahr schlimmer wird. Viele dieser Menschen haben einen Migrationhintergrund und verändern negativ mit ihrem Verhalten unser Land, aber dunsere Gesetze sind offensichtlich so unbrauchbar, dass man es als Bürger einfach die Verrohung in unserem Land hinnehmen muss- Es ist eine Schande was unter dem Deckmantel der Demokratie passiert

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doubletrouble2 16.08.2014, 11:45
4. Da hilft kein Gebet, Frau Käßmann.

Die Bundesregierung muss - und wird aller Voraussicht nach - hier schnell und eindeutig handeln.
Bis zum generellen Verbot kann das Individualstrafrecht nach § 129 b hilfsweise herangezogen werden.
Weiterhin könnte man überlegen, die Flagge der ISIS per einstweiliger Anordnung zu verbieten, das islamische Glaubensbekenntnis aber davon ausnehmen. So würde der Gegenpropaganda die Argumentation erschwert. Flankierend sollte die aktive Beteiligung der Luftwaffe an Angriffen auf ISIS -Stellungen im Irak umgehend angestrebt werden. Das wären klare Signale.

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schau_ins_land 16.08.2014, 11:46
5. ironischer Weise...

Zitat von sysop
Wie sollen die deutschen Sicherheitsbehörden mit Anhängern des "Islamischen Staats" umgehen? Erste Politiker fordern ein Verbot der Terrormiliz und ihrer Symbole. Möglich ist das - aber der Weg dorthin wird schwierig.

würde ich sagen weiter "Welpenschutz" gewähren...

Bedenkt man, welche Strafen DEUTSCHE Bürger im Gegensatz zu den Anhängern eines "Islamistischen Staates" zu erwarten hätten würden sie mit den gleichen verbalen und körperlichen Attacken wie diese auf Staatsbedienstete losgehen kann ich nur zu dem Ergebnis kommen, dass diese Staatsform in den Köpfen der "Gutmenschen" schon längst eingeplant ist.

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bundesberti65 16.08.2014, 11:46
6. Warum keine Ausweisung!!

Zitat von sysop
Wie sollen die deutschen Sicherheitsbehörden mit Anhängern des "Islamischen Staats" umgehen? Erste Politiker fordern ein Verbot der Terrormiliz und ihrer Symbole. Möglich ist das - aber der Weg dorthin wird schwierig.
Was soll daran schwierig sein, wenn man erkannte Gewalttäter und Sympthisanten mit einem ausländischen Pass in dessen Heimatland zurückschickt! Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist zutiefst angewiedert von solchen Typen. Würde eine demokratische Abstimmung über die Ausweisung von diesen Individuen zur Abstimmung gebracht werden, wären alle erleichtert.

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fatherted98 16.08.2014, 11:48
7. Schon komisch...

...in vielen demokratischen Staaten, z.B. der USA, geht das ganz einfach...wenn jemand mit einer solchen Terrorszene sympathisiert.....fliegt er raus...auf immer. Wenn er bereits einen Pass oder Staatsbuergerschaft hat wird ihm das Leben schwer gemacht...no fly list, keinen Job im oeffentlichen Bereich usw.
Nur wir tun uns schwer solche Entscheidungen zu treffen...aus einem falsch verstandenem Ansatz von Multi Kulti heraus...nur der geht davon aus das auch die anderen friedlich sind...sind sie aber nicht...wenn schon in der Schule Kinder als Kartoffeln, Unglaeubige und scheiss Deutsche bezeichnet werden...wenn Maedchen als Huren beschimpft werden...tja...dann sind das kulturelle Besonderheiten...aber wehe man wehrt sich...dann ist man ein Rassist...

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arrigo11 16.08.2014, 11:49
8. Was ist

daran so schwierig? Glaubt man der Nachrichtenlage, so werden Tausende von Menschen niedergemetzelt, geschlachtet, Frauen werden vergewaltigt und ermordet, Kinder werden gemetzelt. Aber Symphatisanten-Organisatoren können nicht so ohne weiteres verboten werden. Tolle Zustände.

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Atheist_Crusader 16.08.2014, 11:49
9.

Zitat von sysop
Wie sollen die deutschen Sicherheitsbehörden mit Anhängern des "Islamischen Staats" umgehen?
Ja gar nicht. Wenn die Polizisten schon dazu angehalten, auf Anzeigen gegen nicht-radikale Mitbürger mit Migrationshintergrund wegen Bedrohung, Beleidigung oder Übergriffen zu verzichten um bloß nicht rassistisch zu wirken... was soll man da erst gegen Hardcore-Spinner machen?

Solange nationaler Selbsthass in diesem Land nicht nur geduldet, sondern stolz auf den Fahnen getragen wird, wie soll man da denn denn überhaupt erstmal neutral und unvoreingenommen beurteilen, wer wirklich eine Gefahr für Land und Leute ist?

Wir scheitern doch schon, bevor man die Maßnahmen auch nur andenken kann. Sinnvoll wäre es, vor jeder Migration (und rückwirkend für jedem, dem man irgendwie den deutschen Pass wieder aberkennen könnte) die Leute mal über ihre Überzeugungen und Werte zu befragen. Wer nur hier ist um Wohlstand und Sicherheit zu genießen, aber sonst seinen primitiven Steinzeitglauben lebt (O-Ton einer afghanischen Kollegin: "Wenn ich einen Sohn bekomme, dann wäre es mir lieber er wäre behindert, als wenn er schwul wäre."), dann hat er hier schlicht nichts verloren.
Aber das ist nicht drin, weil es ja irgendwie voll nazi wäre, wenn wir nur mit Leuten zusammenleben wollten, die unsere kulturellen Werte zumindest halbwegs teilen wollen.

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