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Islamisten-Hochburg: Sicherheitsrisiko Belgien
AFP

19 Bürgermeister, sechs Polizeibehörden, eine Stadt: In Brüssel herrscht Bürokratie-Chaos. Der mutmaßliche Drahtzieher der Pariser Anschläge kam von hier. Das Versagen belgischer Behörden ist ein Sicherheitsproblem für Europa.

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dirk1962 17.11.2015, 08:23
1. Ghettos

Ja Ghettos und Parallelgesellschaften sind der Næhrboden für eine Radikalisierung. Diese Ghettos haben wir leider auch in Deutschland und meine Befürchtung ist, dass die nicht erfassten Menschen zumindest in Teilen dort untergetaucht sind. Falls das so ist, sind diese Menschen an einer Integration nicht mehr interessiert. Dort müssen sie kein Deutsch lernen, brauchen wohl auch keinen Job und können leben wie sie es kennen. Leider verschließt die Politik sich auch diesen Dingen.

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criffus 17.11.2015, 08:24
2.

...belgischer Behörden ist ein Sicherheitsproblem für Europa." Der Witz ist gut!! Typisch SPON-Niveau der letzten Monate. Mag sein, dass Belgien ein Risiko darstellt, aber das einzige Sicherheitsrisiko für Europa ist derzeit Deutschland mit Mutti's offenen Grenzen und einer unfähigen Bundesregierung, die offenbar nicht über genug Verstand und Intelligenz verfügt, um weiter, als bis zur Nasenspitze zu denken. Sonst hätte man vor der Entscheidung, die Grenzen preis zu geben, versucht, sich der Konsequenzen bewusst zu werden, die nicht nur in 1 oder 2 Jahren auf uns warten, sondern in 10, 20, 30 Jahren. Aber Dummheit, gepaart mit Arroganz, wie sie bei Regierungsparteien und Opposition vorherrscht, ist zu sowas nicht fähig. Nochmal: Deutschland und seine Realitätsverweigerer sind DAS Sicherheitsrisiko für Europa!

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hockeyversteher 17.11.2015, 08:26
3. Falsche Überschrift

Nicht Belgien oder Brüssel stellt ein Sicherheitsproblem dar, sonder die sich dort ausbreitende Islamistische Gegengesellschaft.

Und die ist nicht Ergebnis des sie angeblich ausgrenzenden Staates, sondern der mittelalterlichen Weltanschauung, die sich dort auf dem Boden eines sie befördernden gesellschaftlichen Umfeldes ausbreiten kann.

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rauschebart 123 17.11.2015, 08:27
4. Aber das war doch schon lange bekannt.

Brüssel, mit fast 40 % fast nur muslimischen Immigranten
wird, so schätzt man, die 1. europäische Großstadt sein, in der es eine muslimische Mehrheit mit einer entsprechenden politisch/religiösen Ausrichtung geben wird. Die nächste wird dann Malmö sein. Auch hat Brüssel die radikalsten Islamisten und der Imam von Brüssel macht keinen Hehl daraus, dass der Islam und Demokratie völlig unvereinbar miteinander sind, zwei derartige Gegensätze, wie sie konträrer nicht sein können. Ein Muslim kann und darf kein Demokrat sein, sondern muss Demokratie bekämpfen, wie er hier dem CBN Fernsehsender in einem Interview erklärt.
https://www.youtube.com/watch?v=ZDKk15KcqNk

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anderton 17.11.2015, 08:36
5. ...

Das Versagen belgischer Behörden? Es gibt doch in praktisch jeder Großstadt im "Europa der politischen Korrektheit" Ghettos, wo kein normaler Bürger mehr einen Fuß reinsetzen sollte und wo alle schalten und walten dürfen wie sie wollen. Dort schlummert das terroristische Potenzial für Europa. Aber das ist ja nicht erst seit Gestern so und desshalb gehe ich davon aus, dass das politisch so gewollt ist.

PS: Viel Spaß beim zensieren... ;)

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nordschaf 17.11.2015, 08:45
6.

1. Es steht uns meiner Meinung nach schlecht an, Belgien zu kritisieren. Schließlich hatte sich einige der Attentäter von 9-11 zuvor unbemerkt in Deutschland aufgehalten und vorbereitet.

2. Die Attentate von London, Bosten, Charlie Hebdo und aktuell in Paris haben gezeigt, dass mehr Geheimdienstler nicht zwangsweise zu mehr Sicherheit führen, sondern im Gegenteil eine Art Generalverdacht gegen die Bürger erzeugen. Es ist also mehr als fraglich, ob mehr Investitionen in Geheimdienste nun dazu führen würde, zukünftige Attentate sicher (!) zu verhindern oder ob wir damit nicht unsere demokratische Lebensform unterminieren.

3. Grenzkontrollen haben weder die RAF noch die IRA oder welche Terrororganisation auch immer von Anschlägen abgehalten. Die Fehlannahme besteht schon darin, davon auszugehen, dass eine Bedrohung von außen in das Land kommt und nicht etwa im Innern selbst entsteht. Die Anschläge von Oklahoma und die Mordserie der NSU sind hier beredte Beispiele.

4. Möglicherweise müssen wir zu einer Haltung zurückkehren, wie ich sie aus meine Kindheit in den 70ern erinnere. Es gab die Bedrohung durch den kalten Krieg und die RAF. Die Ermittlungsbehörden haben getan, was ihnen möglich war und der Rest war Lebensrisiko. Man hat damit gelebt, aber es gab eben keine Garantie. Derzeit tun wir so, als wären mehr Geheimdienste eine Art Terrorismusversicherung. Das wird voraussichtlich aber nicht funktionieren. Das Leben enthält einfach Gefahren und Unwägbarkeiten.

5. Möglicherweise erzielen wir durch Investition in Schulen, Sozialarbeit und Integrationsmaßnahmen mehr Sicherheit als durch Geheimdienste, weil die letztlich das Entstehen von Parallelgesellschaften höchsten beobachten und verfolgen, es aber nicht präventiv verhindern.

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Sal.Paradies 17.11.2015, 08:47
7. Immer dasselbe Problem

Brüssel soll für so vieles stehen, was Europa ausmacht und doch stehen sich gerade hier zwei Bevölkerungsgruppen ziemlich unversöhnlich gegenüber. Auch dies ist wieder ein Beispiel, wie absurd die EU funktioniert. Gerade dort, wo die Zusammenarbeit reibungslos und ohne Vorbehalte funktioneren sollte, gibt es die schlechtesten aller Voraussetzungen. Und etwas anderes kam in diesem Bericht auch zum Vorschein. Gerade diejenigen, die besondere Probleme bereiten und mitunter gefährlich sind/werden, sollen "im einzelnen" befürsorgt werden und jeder natürlich irgend wie "individuell? Diejenigen, die sich nicht integrieren lassen oder wollen, bekommen mehr Zuwendung als jene, die echte Hilfe nötig hätten. Die Opfer fristen dann viele Jahre ein kümmerliches Dasein und werden sehr schnell vergessen, während die Täter mit Psychologen und Hilfsmassnahmen erschlagen werden. Fällt diesen Psychologen und Politikern denn niemals auf, dass es immer dieselbe Gruppe ist, die sich nicht integrieren lassen möchte? Wie absurd ist das denn, dass ehemalige IS-Kämpfer völlig vogelfrei in Brüssel sitzen und alle tun so, als wären mit der Heimreise nach Brüssel alle bösen Gedanken eliminiert? Ich stehe selbst eher Links, aber ich ertrage es kaum mehr, dass immer mehr dazu übergegangen wird die Gefahr, die von diesem Menschen ausgeht, zu verharmlosen. Radikalisierte Islamisten können nicht durch Psychologie und Kurse resozialisiert werden. Nachdem wieder > 120 Opfer zu beklagen sind schreien und jammern wieder alle Politiker. Es sind jedoch die gleichen Menschen, die seit Jahre tatenlos zuhören+zusehen, wenn radikale Muslime in bestimmten Kulturzentren und/oder Moscheen aufgeputscht werden oder aufputschen. Die gucken da tatenlos zu und erzählen gleichzeitig ihren Bürger, dass alles für ihre Sicherheit getan wird. Es gibt sogar Fälle, wo der Staat radikalisierte Kulturzentren mitfinanziert, obwohl dort nachweislich alles gegen eine wirkliche Integration getan wird. Na..dann mal weiter so, bis die nächsten Opfer zu beklagen sind.... :-(

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jalu-2008 17.11.2015, 08:48
8.

Welch eine geschmacklose Überheblichkeit!

Wir haben genug Problemzonen in Deutschland, die ohne Schwierigkeiten mit den belgischen Zuständen zu vergleichen sind, es ist nur eine Frage der Zeit, bis Täter aus Deutschland kommen.

Kamen 09/11-Attentäter nicht aus Hamburg? Wird nicht geschätzt, dass aktuell 500 Verrückte aus Deutschland beim IS in Syrien und Irak kämpfen?

Aus der Position raus muss Deutschland ganz ruhig sein!

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Karl10 17.11.2015, 08:49
9. Versagen

Das ist das Versagen einer Kultur, nicht des Staates. Wer hier in Europa - Wohnung, Krankenversicherung, Essen, Schule u. v. m. umsonst - es nicht schafft, schafft es nirgendwo, man siehe sich nur die Herkunftsländer an.

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