Forum: Politik
Islamisten in Wuppertal: Der Kopf der "Scharia-Polizei"
DPA

Salafisten patrouillieren als "Scharia-Polizei" durch Wuppertal: Ihre Botschaften erscheinen bieder und harmlos, doch die Aufregung ist groß. Anführer der Aktion ist der Extremist Sven Lau. Wie gefährlich sind er und seine Gefolgsleute?

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nachtmacher 06.09.2014, 18:30
270. nun seien sie nicht so hart...

Zitat von interessiert35
Sie sind also der Meinung, dass mich nur ein propagandiertes Werte-Modell daran hintert meine Frau zu Steinigen weill sie Fremdgegangen ist und meine Tochter die Dummerweise eine Frau liebt am nächsten Kran aufzuhängen? Sie sind der Meinung das wir Schwule nur akzeptieren, weil es Politisch gewollt ist, sonst aber uns mit Eckel abwenden... also die Mehrheit? Wo leben sie? Übersetzt heißt ihr Beitrag doch nur, machen doch im Grunde alle... ist also nicht so schlimm! Bissel schwach oder? Und wenn es nicht gewachsen ist, wie sie so schön sagen... wo ist es denn hergekommen? Glauben sie nicht auch, dass ein solches *huuuuuhhhuuuu* Kartell, viel besser bedient wäre mit einem 'Unterdrücken wir alle und töten den Rest' Model? Nein... das gute und offene ist eine böse Verschwörung die... ach ich weiß auch nicht. Mehr Alkohol. Dann tut das lesen im Kopf nicht so weh!
der Mitforist hat sich anscheinend etwas vergallopiert beim Schreiben. Ich denke er wollte sagen, dass die Verteidigung der unseres Werte-Modells (inklusiver der Werte die bewirken, dass sie ihre Frau eben nicht steinigen etc.) durch politischen Opportunismus und Medienhybris behindert wird. Um halt nicht in die rechte Ecke gestellt zu werden, wenn mal Werte behauptet werden und andere Werte-Modell nicht toleriert werden müsste. Das "wir unterdrücken und den Rest töten" Modell, das sie ansprechen hat den großen Nachteil, dass man jederzeit selber den Kopf verlieren kann, sobald einer quasi noch radikaler "überholt"...

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loeweneule 06.09.2014, 18:32
271.

Zitat von enni3
Bei solchen Kommentaren kann ich gelegentlich verstehen, warum einige Konservative so oft dieses "RotGrünGutmenschentum" anprangern. Die Herrschaften dürfen sich um Ihren eigenes Seelenheil kümmern. Wenn Sie keine Miniröcke, Alkohol in der Öffentlichkeit oder Discos möge, dann sollen sie keine Miniröcke anziehen, Alkohol trinken und der Disko fernbleiben. Das ist Freiheit. Keiner zwingt sie nämlich dazu, was auch richtig ist. Aber die Regeln des Islams unter anderen Bürgern islamischen Glaubens kontrollieren zu müssen, hat nichts mit Toleranz zu tun. Genauso wie das Anprangern was mit Intoleranz zu tun hat. Ich bin selber eher links. Aber mit dem Beitrag haben Sie gerade der konservativen Seite geradezu eine Steilvorlage geliefert und beschämen auch andere Linke damit. PS: Beim zweiten Lesen Ihres Beitrages, glaube ich aber das es Sarkasmus war. Dann sei Ihnen gesagt, dass auch Linke dass nicht gutheißen, aber das deutsche Leitkulturgehabe einiger Konservativer, wo der islamische Mitbürger erst integriert ist, wenn er im Biergarten sitzt und Weihnachtsbäume aufstellt denen ebenso übel aufstößt.
Danke für Ihren Beitrag. Auch ich ordne mich nach wie vor eher politisch links ein, habe aber keinerlei Verständnis für parallele Gesetzgebungen.

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tkedm 06.09.2014, 18:33
272.

Zitat von das.simon
Wenn die mich ansprechen, weil ich Bier trinke: ...na und? Macht mir das was? Ja, es nervt! Und weiter? Ich habe auch schon christliche Moralapostel erlebt. Sollen jene hier jetzt schlimmer sein, nur weil ihnen der Nimbus des "Fremden" anlastet? Das ist deutsche Angst- (und dadurch auch Hass-)Kultur im Feinsten. Regt sich jemand auf, wenn das Christen (selten. Aber dieses Beispiel hier auch) machen? Nein, da wissen wir ja, wie die es meinen. Gerne wird mit zweierlei Maß gemessen. Hier kommt etwas in die Schlagzeilen, was warscheinlich nie ein Problem in Wupperthal war, aber es bedient nunmal so wunderschön die Vorurteile... Und warum sind das jetzt keine Muslime, sondern "Islamisten"? Haben die irgendwas von "Tod für andere" schwadroniert? Ach so: sie reden von Sharia und tragen Bärte -- das reicht. Dann lest mal besser, anstatt Klischees zu kopieren und weiterzuverbreiten. Sie sind bis zu diesem Zeitpunkt und diesem Informationsstand so sehr Extremist, wie jeder andere missionierende Religöse auch. Nervig, von mir aus, aber das sind der Autor und die meisten der Blogger (vielleicht inklusive mir) auch!! Und das ist deren/unser gutes Recht!!
Es sind keine "normalen", friedlichen Muslime bei der "Scharia Polizei". Informieren Sie sich mal, wer Sven Lau und Pierre Vogel sind. Daraus können Sie dann folgern, was das für Leute sind, die sich denen anschließen.

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inovatech 06.09.2014, 18:34
273. Deutschland

schafft sich ab... man muss das so verstehen.

Kommen bald No-Go-Areas für Christen ? Eine schöne Bereicherung!

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thomas.b 06.09.2014, 18:35
274.

Erinnert mich stark an die Sturmabteilung (SA), die vor 1933 als "Ordnertruppe" die Bevölkerung terrorisierte.

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Ogami Itto 06.09.2014, 18:36
275. Echte und marginale Krisen.....

Sie beschreiben hier etwas völlig richtiges.
Nur der Bürger ist derzeit mit im Verleich eher "marginalen Krisen" wie der Ukraine Angelegenheit auf Trab gehalten und von Gutmenschen wird er mit Dingen wie der "Rassismuskeule" wirksam davon abgehalten auf diesen mit Sicherheit, auch IN Europa und Deutschland, kommenden Jahrtausendkonflikt "Islam vs Rest-der-Welt" sein Auge zu richten. Die Krise in der Ukraine mag eine immense globale KriegsGEFAHR beinhalten. Es mag gut gehen oder nicht. Das Erstarken konsequenter islamischer Bewegungen aber ist eine KriegsGARANTIE, auch auf eigenem Boden, in den eigenen Städten, Ballungsräumen. Und möge Gott behüten das aus der Ukraine Situation ein Krieg entspringt und sei es nicht der totale Atomkrieg, sondern "nur" ein großer, europaweiter konventioneller Krieg. Das dann am Boden liegende, geschwächte Europa würde dann mit Sicherheit von Mohammeds Horden heimgesucht, die mit dann mit simplen "Technicals" und ihrer Brutalität als Waffe den Kontinent unterwerfen können.
Und auch wenn es nicht dazu kommt - es wird trotzdem Krieg geben, so die Zahl der Moslems in Europa weiter ungebremst zunimmt, sei es durch die bloße Demografie oder eben durch weiteren Massenzuzug. Das letztere gilt es mit allen Mitteln zu stoppen, das erste mit konsequenter Abschiebung ALLER integrationsunwilligen Elemente zurückzubauen.

Gewinnt der Islam, so fällt die Menschheit in eine spirituelle als auch materielle Dunkelheit aus der sie lange, vieleicht Jahrhunderte oder Jahrtausende nicht mehr herauskommen wird. Der Islam darf nicht gewinnen, koste es was es wolle, dagegen sind alle Mittel recht.

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enni3 06.09.2014, 18:40
276.

Zitat von horstu
So sieht also unser wehrhafter Rechtsstaat aus: Die Politik sagt, man solle die Polizei rufen. Die Polizei sagt, uns sind die Hände gebunden... Die bittere Wahrheit ist: Heterogene Wertesysteme müssen immer wieder (teils sehr mühsam) aushandeln, was als legitim und akzeptabel gilt. Vielfalt hat ihren Preis. Der Verweis auf das Grundgesetz und einen sogenannten Verfassungspatriotismus greift hier zu kurz. Denn: Die Polizei sagt ja selbst, dass es rechtlich außer den Uniformen nichts zu beanstanden gibt. So langsam sollten wir begreifen, dass Wertekonkurrenz und Wertekonflikte zur multikulturellen Vielfaltsgesellschaft gehören. Wenn es dem Zuwanderungsstaat nicht gelingt, ein verbindliches, gemeinsames Wertesystem zu entwickeln (das zwangsläufig säkular sein muss), wird die Fragmentierung leider unweigerlich zunehmen, bis er letztlich daran zerbricht.
Ein Problem besteht auch darin, dass der Humanismus immer mehr untergraben wird.

Der Humanismus war die Einheit, die allgemeine Umgangswerte im sozialen Gefüge als Vereinbarkeit zwischen verschiedenen Religionen möglich machte ,eine Religionsfreiheit zwischen Atheisten, Agnostikern, Muslimen, Christen, Juden, usw.

Diese Alternative wurde aber auch von neoliberalen Kapitalextremisten untergraben. Bildung und Wohlstand für alle ist das einzige Mittel eine humanistische Gesellschaft aufzubauen, bei der jeder an alles glauben kann, was er mag.

Dies wurde in den letzten 20 Jahren aber konsequent untergraben. Daher erfolgt auch eine Zuwendung zu "alternativen" Zielen. Eine verstärkte Religiösität unter den Jugendlichen beobachte ich schon lange. Sei es das Christentum oder der Islam. Da der Islam aber scheinbar mehr Widerspruch gegen die westliche Welt bietet, hat er prozentual mehr Zulauf, selbst in der christlich geprägten Welt Europas und der entsprechenden Sozialisierung der Jugendlichen. Aber auch viele Jugendliche wenden sich wieder der christlichen Religion zu, da auch nicht gerade immer der toleranten, humanistischen Variante.

Als Atheist steht man diesem Phänomen natürlich mit Kopfschütteln gegenüber, wie ich auch, aber prinzipiell kann ich es verstehen. Nur weil man selbst der Propaganda der verschiedenen Religionen gegenüber immun ist, muss man trotzdem verstehen, dass viele es nicht sind. Und da gilt es nicht die Propaganda der Salafisten zu verbieten, sondern endlich wieder zum Humanismus zurückzukehren, mit sozialer Marktwirtschaft ohne Kapitalismus, mit Obacht für jeden Einzelnen, wahrer Integration und gegenseitiger Achtung, statt Egoismus.

Dann hilft wieder der Mensch sich selbst, nicht ein fiktiver Gott.

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ludwigsapulowitsch 06.09.2014, 18:44
277. Islam=Gewalt

Koran zu lesen ist wie in eine Gesetzbuch zu lesen. Wenn du dich danach lebst dann kannst Du die ungläubigen belüge und auch töten. Und oft zitierte These das der Koran schlecht übersetzt ist, oder an göttliche Kraft verliert! Dann sollte man die Frage stellen, wieviel können arabisch von 1,2 Milliarden gläubigen vielleicht 2 Prozent der Rest zitiert etwas was er nicht einmal versteht. Nur 5 mal beten täglich jeweils par Minuten und dann ist man gläubig, ich kenne gläubigen die ihre Leben mit Liebe und Verständnis füllen und die sollen schlecht sein und ungläubig???

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p.wallace 06.09.2014, 18:45
278. so so

Zitat von Claes Elfszoon
... wahrscheinlich gar nicht, aber was Sie hier vorschlagen ist eigentlich das einzig universelle Fundment des Islam (ich ziehe bewußt nicht eine Grenze zwisxchen Islam und Islamismus, denn die gibt es in der Lebenswirklichkeit von Muslimen gar nicht. Sie ist nur ein von Nichtmuslimen hervorgezaubertes Konstrukt).
Bei 1,5 Milliarden Muslimen weltweit bezweifle ich das ganz stark. Denn dann würden wir nicht hier im Netz Diskussionen führen, sondern mit dem Gewehr in der Hand auf der Mauer Wache stehen.
Wenn Sie sagen, dass es in der Lebenswirklichkeit der Mulime keinen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt, dann kennen sie entweder keine Muslime, oder sie sind hier, aus welchen Gründen auch immer, nicht ganz ehrlich.

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Blau_Fisch 06.09.2014, 18:48
279. wird bei uns nicht funktionieren

Ich glaube nicht, dass diese Bewegung in Deutschland auf Dauer Fuß fassen wird. Spätestens wenn der deutsche Michel fürchten muss, dass seine Heiligtümer Bier und Fußball auf die Verbotsliste kommen, wird man dem Salafisten-Spuk ein schnelles Ende bereiten.

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