Forum: Politik
Ist der Afghanistan-Krieg noch zu gewinnen?

Fast 92.000 US-Dokumente über den Afghanistan-Krieg sind an die Öffentlichkeit gelangt. Sie enthüllen die wahre Dimension des Militäreinsatzes - das Wirken der amerikanischen Task Force 373, die Probleme der Bundeswehr, die Zusammenarbeit pakistanischer Geheimdienstler mit den Taliban. Kann der Westen den Krieg am Hindukusch noch gewinnen?

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Ulrich Vissering 25.07.2010, 23:46
10.

Zitat von hundevater
Weg dort und der Krieg ist aus.
Der Krieg war schon im Gange bevor der Westen kam.

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moisdemai 25.07.2010, 23:48
11.

Zitat von sysop
Fast 92.000 US-Dokumente über den Afghanistan-Krieg sind an die Öffentlichkeit gelangt. Sie enthüllen die wahre Dimension des Militäreinsatzes - das Wirken der amerikanischen Task Force 373, die Probleme der Bundeswehr, die Zusammenarbeit pakistanischer Geheimdienstler mit den Taliban. Kann der Westen den Krieg am Hindukusch noch gewinnen?
Was bitteschön wird denn hier enthüllt? Gross angekündigte uralt Kamellen.

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tao chatai 25.07.2010, 23:50
12. Der Krieg ist laengst gewonnen

von der US Ruestungsindustrie

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glücklicher südtiroler 25.07.2010, 23:51
13. Krieger aus verschiedenen Welten...

Zitat von sysop
Kann der Westen den Krieg am Hindukusch noch gewinnen?
Das Hauptproblem scheint mir, daß Soldaten einer reichen und übersättigten Welt auf Partisanen und Gotteskrieger stoßen, die absolut gar nichts zu verlieren haben...
Als Freiwillige und nicht wie Eingezogene können sie meist auch nicht auf die Solidarität der Zuhausegebliebenen hoffen...
Das Zusammentreffen des reichen, hochentwickelten und -gezüchteten Westlers mit dem mittelalterlichen Gotteskrieger ist in der Geschichte einmalig. Früher waren die Unterschiede nicht so groß(auch nicht bsw. zwischen einen Landser und einem Rotarmisten)...
Ein schöner SPON-Artikel beschrieb vor einiger Zeit die Afghanistanvorbereitung/Simulation der Bundeswehrsoldaten...
http://www.spiegel.de/netzwelt/games...656520,00.html
Die Simulation ist wohl eher ein armseliger Ersatz für die Wirklichkeit dort.Herat, Kunduz oder gar das "Dorf" Kabul kann man kaum realitätsnah simulieren. Die Westlichen Soldaten haben sogar Angst am Computer zu sterben und müssen gegen Gegner antreten für die der Tod ewigen Ruhm in Allah's Heldenhimmel bedeutet. Auf Selbstmordattentate, IED's und Glaubenskrieger kann man sich fast unmöglich vorbereiten. Die können eigentlich nur von Ihresgleichen oder fast Ihresgleichen erfolgreich bekämpft werden,wie z.B. ein SPON-Artikel von der vielgescholtenen Pakistanischen Armee beschreibt.Keine Westliche Armee,gleich ob Deutsche,Italiener,Briten oder Amerikaner,wird sich mit Bodentruppen je gegen eine Bürgerkriegspartei in einem Dritte-Welt-Land durchsetzen. Keine der obengenannnten Nationen kann bsw. 30.000 Soldaten aufbieten,die den Taliban mit der gleichen Nahkampfhärte begegnen,wie die Pakistanische Armee!
Kein Wunder daß die USA "tief beeindruckt" sind...
Die BW-Soldaten hat in Kunduz bereits die bittere Wirklichkeit eingeholt.
Für Westler, die wie man in Italien sagt mit Pasta und Nutella aufgewachsen sind, ist der Krieg alleine nicht zu gewinnen...
Das gleichzeitige Verdauenmüssen von Krieg(nach Frieden und Luxus zuhause), Zivilisationsschock, Unverständnis und Gleichgültigkeit in der Heimat, macht es vielen westlichen Soldaten unmöglich ihre Erlebnisse zu verarbeiten...
Zurück bleiben verstörte Soldaten;
...mit allen Konsequenzen... ;(

Viele Grüße aus Südtirol...

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Marapuche 25.07.2010, 23:53
14. Krieg in Afganistan

Ist das denn überhaupt ein Krieg? Die BW leistet doch dort nur Aufbauhilfe ... bildet Polizisten aus etc. ... So ist der Einsatz doch der Bevölkerung verkauft worden. In Afganistan sind doch unlängst unermessliche Bodenschätze entdeckt worden ... oder zumindest sind diese Untersuchungen vor Kurzem veröffentlicht worden und außerdem soll die Trasse einer Öl oder Gas-Pipeline durch afganisches Gebiet gesichert werden.
Warum sind die gewählten Volksvertreter zur Abwechslung nicht einmal ehrlich und gestehen uns ein, dass all diese "Entwicklungshilfen" der Sicherung amarikanischer Interessen in der Region dienen?
Wieviele Menschen müssen noch sterben weil sie die Interessen des Kapitalismus irgendwo in dieser Welt verteidigen oder sich dagegen wehren müssen? Armeen sind mittlerweile verkommen zu Body Guards der Lobby und werden motiviert mit dummen Sprüchen aus der Kapitalismus-Kiste ... den befreiten Massen Demokratie bringen wie in Irak zuletzt geschehen. Ach, hört doch auf.

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ayamo 25.07.2010, 23:53
15. Titel

Zitat von Ulrich Vissering
Der Krieg war schon im Gange bevor der Westen kam.
und er wird nach dem Abzug des Westens noch länger andauern.

SPON hatte vor einigen Wochen ein Interview mit dem ehemaligen ISI Chef, der (sinngemäß) sagte:
Taliban kommen wieder zurück, ermorden die Kollaborateure und dann ist da unten Ruhe.

Ist ein sehr wahrscheinliches Szenario für mich.
Ein erstrebenswertes? Ganz gewisse nicht!

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Morotti 25.07.2010, 23:54
16.

Zitat von sysop
Fast 92.000 US-Dokumente über den Afghanistan-Krieg sind an die Öffentlichkeit gelangt. Sie enthüllen die wahre Dimension des Militäreinsatzes - das Wirken der amerikanischen Task Force 373, die Probleme der Bundeswehr, die Zusammenarbeit pakistanischer Geheimdienstler mit den Taliban. Kann der Westen den Krieg am Hindukusch noch gewinnen?
Böse pakistanische Geheimdienstler, die ja die treusten "Vasallen" der USA sein sollen, dürfen so etwas doch nicht machen.

Zumindestens, sind die Pakistanischen "Experten" schlauer als wie die USA, denn die müssen mit den Talibanen weiterleben, wenn die USA sich aus AFG "ehrenvoll" ???? verabschieden.

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Morotti 25.07.2010, 23:56
17.

Zitat von Ulrich Vissering
Der Krieg war schon im Gange bevor der Westen kam.
Und nun, ist doch kein Argument das sich der Westen ( der arrogante ) sich überall einmischt.

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diefreiheitdermeinung 25.07.2010, 23:57
18. Nein

ist der nicht weil die Armeen der westlichen Welt nicht mehr die Faehigkeit haben Kriege in Gegenden zu gewinnen in denen andere Spielregeln als z.B. in Serbien herrschen.

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Sir_Lancaster 25.07.2010, 23:58
19. Gewinnen?

Hier wird immer vom Krieg gewinnen geschrieben, wann ist den der Krieg gewonnen? Genau das ist die entscheidende Frage, wen die geklärt ist kann man entscheiden wie die Strategie auszusehen hat. Nur diese Frage wurde nie geklärt. Was sollen die Soldaten dort erreichen? Rohsoffe sichern? Drogenfelder vernichten? Zur Zeit laufen sie nur als Zielscheiben herum - ist das das Ziel?

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