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Italiens Ministerpräsident: Monti will auf Wiederwahl verzichten
AP

"Ich werde nicht zur Wahl antreten" - Italiens Ministerpräsident Mario Monti hat das Ende seiner Amtszeit angekündigt. Der 69-Jährige hatte das Amt erst im November 2011 von Silvio Berlusconi übernommen. Im kommenden Frühjahr wählen die Italiener ein neues Parlament.

Europa! 26.09.2012, 00:15
1. Das ist bitter

Zitat von sysop
"Ich werde nicht zur Wahl antreten" - Italiens Ministerpräsident Mario Monti hat das Ende seiner Amtszeit angekündigt. Der 69-Jährige hatte das Amt erst im November 2011 von Silvio Berlusconi übernommen. Im kommenden Frühjahr wählen die Italiener ein neues Parlament.
Monti genießt zu Recht hohes Vertrauen und Ansehen und hat das von Berlusconi ruinierte Italien auf einen guten Weg gebracht. Es wird nicht leicht sein, jemanden zu finden, der ebenso viel Autorität hat.

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lomert 26.09.2012, 01:26
2. Wiederwahl ??

Zitat von sysop
"Italiens Ministerpräsident: Monti will auf Wiederwahl verzichten"
Ich glaube mich erinnern zu können, dass er sich noch nie den italienischen Bürgern zur Wahl gestellt hatte. Er wurde von der Parlamentsmehrheit mitten in der Legislaturperiode zum (Aushilfs-) bzw. Technokraten-Ministerpräsidenten gewählt.

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artusdanielhoerfeld 26.09.2012, 01:58
3. Wiederwahl?

Der Mann wurde nie gewählt, sondern von den EU-Bürokratie-Faschisten als Statthalter eingesetzt!

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nonick93 26.09.2012, 07:34
4. Was heißt

Der Typ wurde niemals gewählt, sondern auf demokratisch nicht legitimierter Weise eingesetzt, weil Berlusconi nicht nach der Pfeife der EU Diktatoren tanzen wollte.

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shokaku 26.09.2012, 07:56
5. Chuck Norris kann den Euro retten

Zitat von sysop
"Ich werde nicht zur Wahl antreten" - Italiens Ministerpräsident Mario Monti hat das Ende seiner Amtszeit angekündigt.
Verständlich. Für Jemanden, der Gottes Werk tut, ist es natürlich unter seiner Würde, sich dem Urteil des Urnenpöbels zu stellen.

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styxx66 26.09.2012, 09:12
6. xxx

Zitat von sysop
"Ich werde nicht zur Wahl antreten" - Italiens Ministerpräsident Mario Monti hat das Ende seiner Amtszeit angekündigt. Der 69-Jährige hatte das Amt erst im November 2011 von Silvio Berlusconi übernommen. Im kommenden Frühjahr wählen die Italiener ein neues Parlament.
Dass Mario Monti sich nicht mehr zur Wiederwahl stellen will, sagt eigentlich alles über das Bunga-Bunga Land Italien aus. Berlusconis Partei feiert altrömische Orgien und lässt die "Spätrömische Dekadenz" wieder auferstehen. Die Provinzfürsten sind ausser Kontrolle geraten und greifen ab, was nicht nied und nagelfest ist. Diese Typen wissen garnicht wie man Sparwillen buchstabiert und werden beherrscht von der GIER und der Macht. Der Zauberspruch scheint zu lauten, nach mir die Sintflut. Und mit solchen Jahrmarktsgauklern und Tricksern soll man die Euro-Krise meistern. Da kann ich den Berliner Naiven und Blauäugigen nur zurufen: Träumt weiter, doch die Realität lässt sich nicht mehr verbergen und holt uns langsam aber sicher ein. Es wird immer klarer, dass die Vergemeinschaftung der europäischen Schulden unser Untergang ist.

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MrStoneStupid 26.09.2012, 09:41
7. Mario Monti ist große Klasse

Zitat von Europa!
Monti genießt zu Recht hohes Vertrauen und Ansehen und hat das von Berlusconi ruinierte Italien auf einen guten Weg gebracht. Es wird nicht leicht sein, jemanden zu finden, der ebenso viel Autorität hat.
Ich denke (hoffe), dass Italien die Wende geschafft hat. Der korrupte Klüngel sollte die Zeichen der Zeit erkennen und sich rechtzeitig in den Ruhestand verabschieden und die Politik guten Italienern überlassen.

Wünschenswert wäre die Selbstauflösung der Mafia - gute italienische Mafiosi werden gesetzestreu und die unverbesserlichen Verbrecher werden von allen (auch den nun guten ehemaligen Mafiosi) bekämpft. Wenn sich die Verhaftung eines guten ehemaligen Mafiosis nicht vermeiden läßt, dann wird er halt Kronzeuge und kommt, wenn überhaupt, dann nicht lange in einen speziellen Luxusknast. Das ist ein sehr cristliches Prinzip: Gnade für reuige Sünder. (alles imho)

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spon-1203191786232 30.09.2012, 15:09
8. Auch die Wahl im Parlament ist

Zitat von lomert
Ich glaube mich erinnern zu können, dass er sich noch nie den italienischen Bürgern zur Wahl gestellt hatte. Er wurde von der Parlamentsmehrheit mitten in der Legislaturperiode zum (Aushilfs-) bzw. Technokraten-Ministerpräsidenten.
eine Wahl.

Sie schreiben selbst er wurde gewählt, wie Deutschland kennt Italien nicht die Direkt-Wahl des MPs.

Mit Logik ist es bei Ihnen nicht so weit her?? ;-)

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