Forum: Politik
Ivanka Trump in Berlin: Eine (fast) perfekte Show
KOALL/ EPA/ REX/ Shutterstock

Die Kanzlerin hat Ivanka Trump beim Frauengipfel in Berlin getroffen. Die deutsche Seite hofft wohl auf einen besseren Kanal zum US-Präsidenten. Im Publikum gab es auch Unmut.

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Celestine 26.04.2017, 17:10
160.

Zitat von cipo
Sie meinen Máxima der Niederlande? Die hat Wirtschaftswissenschaft studiert und, wie ich schon einmal erwähnte, einige höhere Posten bei diversen internationalen Banken bekleidet. Da kann Trumpinchen nicht mithalten.
Ivanka Trump hat sich beim Geschäft ihres Vaters eingeklinkt und ähnliches Geschäft gemacht wie er: Vermarktung des *Brand* Trump in Form von Kleidung, Handtaschen, Schuhen und Schmuck. Tru selbst hat Hemden, Anzüge, Krawatten und Schuhe vermarktet. (Beide haben die Ware in Asien herstellen lassen.)

Die Finanzkraft und die Beziehungen der Trump Unternehmungen haben der Tochter beim Aufbau des Geschäftes gewiss nicht geschadet. Was Ivanka Trump an Modeartikel angeboten hat/anbietet, ist nicht besonders kreativ, sondern entspricht dem Niveau von etwas anspruchsvollerer Kaufhausmode: langweilig und massentauglich. Sie wurde auch schon mal von dem italienischen Schuhfabrikanten Aquazzura wegen der Vermarktung einer Kopie von dem Aquazzura Shuh Wild Thing verklagt. Laut den in den US Medienmeldungen erschienenen Vergleichsfotos wurde das Original von ihr (oder von ihren chinesischen Lieferanten) dreist zu 98% kopiert.

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Leblanc 27.04.2017, 00:14
161. Dann bitte vollständig.....

Zitat von murksdoc
Im Gegensatz zu den USA hat es sich hier noch nicht herumgesprochen, dass "If you are a star, you can grab them by their pussies" heisst: "Wenn man ein Star ist, kann man sie an ihren primären Geschlechtsorganen angrabschen". Das heisst mitnichten, dass der Sprecher das gut oder erstrebenswert findet und auch nicht, dass er das regelmässig tut. Solange DAS so gebetsmühlenartig als Trumpscher Ur-Sexismus repetiert wird, solange ist der Kampf gegen Fake News selber Fake News. Vielleicht wollte sie kraft ihrer Persönlichkeit auch daran erinnern. Und wenn wir schon beim Thema sind: vielleicht wollte sie sich auch nur beschweren, dass sie 23% weniger als ihr Vater verdient.
zitieren: Im fraglichen Video bestätigt "der Sprecher" ausdrücklich, dass er es tut!!!

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Akonda 02.05.2017, 17:09
162.

frabi2011 25.04.2017
Mal eine schöne Abwechslung zu den sonstigen reichen Gören die nervend herumstolzieren, Kommunikationsdesign studieren und ansonsten ihren knöchernen Hintern nicht hochkriegen. Diese Frau hat erkennbar ein Anliegen und weiß es durchzusetzten.
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Ja klar hat sie das:
1. den Herrn Papa irgendwie gesellschafts- und politikfähig zu machen
2. durch die Positition des Vaters noch bekannter und noch reicher zu werden
Das ließe sich beliebig fortsetzen, aber wozu..........

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Peter Bernhard 02.05.2017, 21:00
163. Ivanka The First

Zitat von Teilzeitalleinerzieherin
Sie ist von Beruf Tochter und selbst ihr Vater gründete sein Vermögen auf dem seines Vaters. Kein Vorbild - im Gegenteil.
Ivanka The First - nicht Henry the Eigth - Letzteres korrekt in meinem gelernten Englisch? So wird mir das Kind des Königs vorgehführt: höre zu und lerne. Ihr Vater predigte: Du kannst alles erreichen, was du bzw. wenn du nur willst. Gerade Letzere eine sehr gute Phrase, denn: alles erreichen darf und kann der Monarch, als nämlich nicht unbedingt Willkür ausübender Tyrann, sondern als Alleneintscheider. Hierzu finde ich ganz wichtig meinen gefundenden Historismus: per se ist eine Regelbildung, die ich von der Erfüllung, dem tatkräftigen Nachkommen, dem erfolgreichen Bestehen von Tests unterscheide, nicht allein zu machen, sie hängt ganz grundsätzlich - die Normherstellung - ab von der Zusammenarbeit sozusagen, der Gemeinsamkeit, dem Umgang ab: ein Einzelner, und sei er noch so vernunftbegabt, der sich eigene Regeln gibt, ist als solcher ein Spinner oder Schlimmeres in einem Gulag-Ruslland. Somit ist ein Traditionalismus von Erbmonarchie sehr gut ergänzt, wenn Hnery Ford Junior eben zugestanden wird, das ererbte Unternehmen als Junior "schon" umzukrempeln. Es scheint, als würde explizit dem Einzelnen eingeräumt, die als Individuum im Sinne von Genialitätskult, Künstler-Kultur und eben vor allem - rational- Wissenschaftler auch als wirtschaftliche der Produktionsmehtoden und Produkte oder aber z.B. eines neuen explizit femininen Managements óder Politik-Stils --- selbstentwickelten Regeln zu propagieren. Ich meine, die historische Monarchie hat deshalb ein "Show-Image", weil sie nur dan n eine nicht-tyrannische gute ist, wenn auf Henry 1 Henry II folgt, im wahrsten Sinne: ein Norm-Machen ist erstens überhaupt nur dem Allerobersten eingeräumt, der sich aber zweitens 1000 Jahre an Dasselbe zu halten hat, in Kontnuität einer traditionelen Gesellschaft, die Neuerungen vielleicht ganz auf das Militärische projeziert hat - und auf Dinner-Bälle des oben besagten "Umgangs" als allerdings formalisierten. Gerade die Tiffany-Prinzessin verkörpert da den Monarchen als Untertanen (Herz zur Krone) dem in enem Pragmatismus gestattet wird, neue Normen - z.B. Feminismus - zu prägen - ider Vespa-Fahren mit Peck - die nur minderheitsfähig sein müssen, gar nicht so absolut verallgemeinerungsfähig, wie das der Kantsce Imperativ mmeint.

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