Forum: Politik
Jacinda Ardern kritisiert laxes Waffenrecht: "Um ehrlich zu sein, verstehe ich die US
Mark Tantrum/ Getty Images

Schon kurz nach dem Anschlag von Christchurch verschärfte Jacinda Ardern die Waffengesetze in ihrem Land. Die neuseeländische Regierungschefin fragt sich, warum das nicht auch in den USA funktioniert.

Seite 6 von 8
limacharlie8o8 15.05.2019, 16:09
50. Den geschichtlichen Ursprung...

...kennt jeder informierte Mensch und ist auch verständlich.
Aber was sie als ihre "Freiheit" bezeichnen ist leider das armseelige und traurige Versagen einer einst grossen Nation!
Das empfinde ich nicht so aus Hass oder Neid, sondern dieser Eindruck entsteht durch das Auseinandersetzen aus Intresse an Amerika, den Menschen, der Gesellschaft von dort.
Stichworte:

- Gefängnis- und Resozialisierungspolitik! Totaler Irrsinn, der in den ewigen Gewaltstrudel mündet, sie erklären es ja, dass aus der traurigen Notwendigkeit heraus, sein eigenes Leben schützen zu müssen, sie sich selbst bewaffnen.

- Polizei in Amerika..., mir fehlen die Worte, kenne aber die unglaublich vielen Übergriffe, unverhältnissmässig grausame Massnahmen bis Tötung - ja regelrechte Hinrichtungen von unbewaffneten Personen.

- Lobbyismus spielt sehr wohl eine grosse Rolle, wenn auch nicht sehr gut beweisbar, da sehr gut verschleiert. Wir alle wissen, dass die Maus im Loch sitzt, sie ist nur zu schlau um rauszukommen.

- Was viele Amerikaner als ihre "Freiheit" interpretieren, ist für mich als Deutschen, schlichtweg egoistische Ignoration, Gleichgültigkeit.
Man merkt es an der stereotypen Oberflächlichkeit der Mentalität.
Ihr kümmert einfach nicht um andere, denn nur dadurch könnt ihr tun und lassen was ihr wollt.
Deshalb auch die tiefe Abneigung bis Angst vor einem menschwürdigen, gerechten Sozialsystem, welches auch wiederum helfen würde diese unglaubliche Gewaltspirale zu druchbrechen.

- Haben sie ungefähr eine Vorstellung davon, wie unglaublich frei wir in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern wirklich sind?
Ich persönlich erachte es als eine der besten Freiheiten, mich NICHT bewaffnen zu müssen, nicht in Angst und Schrecken leben zu müssen.

Es ist und bleibt ein schwieriges Thema, aber ihr solltet langsam wirklich zu uns ins 21. Jahrhundert kommen.
Die Engländer sind weg, der Bürgerkrieg ist aus, der Wilde Westen ist Vergangenheit, die Ureinwohner (sie mögen den Ausdruck "native Americans" nicht, das ist nicht der Name ihres Landes) sind in Reservaten zusammengepfercht und saufen sich zu tode oder begehen Suizid (höchste Suizidrate bei Ureinwohner-Jugendlichen),
und eure geklauten, ursprünglichen Afrikaner behandelt ihr immer noch wie Sklaven, siehe 1. Punkt "Gefängnispolitik".

Wir haben in Deutschland und in Europa noch so viel zu verbessern und weiterzuentwickeln, aber wir sind auf dem Weg, wir gehen los - kommt doch einfach mit - ihr habt so viele tolle Menschen, eine kurze aber starke Geschichte - es wäre schade...

Beitrag melden
mostly_harmless 15.05.2019, 16:11
51.

Zitat von Thomas_USA
[...]. In Chicago z.B., einer Stadt, die das Tragen von Waffen zum Selbstschutz faktisch unmoeglich ist, ist die Kriminalitaetsstatistik in Bezug auf Waffenkriminalitaet (Ausrauben,Mord) hoeher !! als in jedem anderen Bundesstaat/jeder anderen Stadt. Was dann nur zeigt, dass Kriminelle sich nicht an Gesetze halten und entsprechende Verschaerungen nach hinten losgehen. [...]
Im Großraum Chicago sterben an 2 aufeinander folgenden Wochenenden mehr Leute durch Schusswaffen, als in ganz Deutschland (wo das Waffenrecht deutlich striker ist) im ganz Jahr.
Sollte es wirklich eines Beweises bedurft haben, dass weniger Waffen zu weniger Toten durch Waffen führt, ist er hiermit erbracht.

Beitrag melden
limacharlie8o8 15.05.2019, 16:12
52. Den geschichtlichen Ursprung...

...kennt jeder informierte Mensch und ist auch verständlich.
Aber was sie als ihre "Freiheit" bezeichnen ist leider das armseelige und traurige Versagen einer einst grossen Nation!
Das empfinde ich nicht so aus Hass oder Neid, sondern dieser Eindruck entsteht durch das Auseinandersetzen aus Intresse an Amerika, den Menschen, der Gesellschaft von dort.
Stichworte:

- Gefängnis- und Resozialisierungspolitik! Totaler Irrsinn, der in den ewigen Gewaltstrudel mündet, sie erklären es ja, dass aus der traurigen Notwendigkeit heraus, sein eigenes Leben schützen zu müssen, sie sich selbst bewaffnen.

- Polizei in Amerika..., mir fehlen die Worte, kenne aber die unglaublich vielen Übergriffe, unverhältnissmässig grausame Massnahmen bis Tötung - ja regelrechte Hinrichtungen von unbewaffneten Personen.

- Lobbyismus spielt sehr wohl eine grosse Rolle, wenn auch nicht sehr gut beweisbar, da sehr gut verschleiert. Wir alle wissen, dass die Maus im Loch sitzt, sie ist nur zu schlau um rauszukommen.

- Was viele Amerikaner als ihre "Freiheit" interpretieren, ist für mich als Deutschen, schlichtweg egoistische Ignoration, Gleichgültigkeit.
Man merkt es an der stereotypen Oberflächlichkeit der Mentalität.
Ihr kümmert einfach nicht um andere, denn nur dadurch könnt ihr tun und lassen was ihr wollt.
Deshalb auch die tiefe Abneigung bis Angst vor einem menschwürdigen, gerechten Sozialsystem, welches auch wiederum helfen würde diese unglaubliche Gewaltspirale zu druchbrechen.

- Haben sie ungefähr eine Vorstellung davon, wie unglaublich frei wir in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern wirklich sind?
Ich persönlich erachte es als eine der besten Freiheiten, mich NICHT bewaffnen zu müssen, nicht in Angst und Schrecken leben zu müssen.

Es ist und bleibt ein schwieriges Thema, aber ihr solltet langsam wirklich zu uns ins 21. Jahrhundert kommen.
Die Engländer sind weg, der Bürgerkrieg ist aus, der Wilde Westen ist Vergangenheit, die Ureinwohner (sie mögen den Ausdruck "native Americans" nicht, das ist nicht der Name ihres Landes) sind in Reservaten zusammengepfercht und saufen sich zu tode oder begehen Suizid (höchste Suizidrate bei Ureinwohner-Jugendlichen),
und eure geklauten, ursprünglichen Afrikaner behandelt ihr immer noch wie Sklaven, siehe 1. Punkt "Gefängnispolitik".

Wir haben in Deutschland und in Europa noch so viel zu verbessern und weiterzuentwickeln, aber wir sind auf dem Weg, wir gehen los - kommt doch einfach mit - ihr habt so viele tolle Menschen, eine kurze aber starke Geschichte - es wäre schade...

Beitrag melden
Nur ein Blog 15.05.2019, 16:12
53.

Zitat von jujo
Kürzlich erschoss ein elfjähriger seine Großmutter., nach Logik von Trump könnte sie noch leben hätte sie eine Waffe zur Hand gehabt. Der Enkel wäre tot.
So stimmt das nicht.

Tatsächlich kommen viel, viel mehr Menschen in den USA durch Unfälle mit Schusswaffen im eigenen Haushalt um als gerettet werden aus Notwehr gegen Kriminelle.
Persönliche Sicherheit gegen Kriminelle ist auch nicht der "Hauptgrund" für den Mythos, den das Recht Selbstbewaffung der Bürger in den USA spielt.

Nicht, dass jetzt die USA irgendwie gleich vor einem Bürgerkrieg stünden, das nationale Trauma wirkt bis heute nach, aber die Idee, der Bürger müsse sich "notfalls", "notwehrmässig" auch gegen die Staatsmacht, die Staatsgewalt wehren können, sonst ginge gleich die ganze Demokratie bachab, ist einfach unausrottbar.

Kaum ein Volk sieht den Staat wie die Deutschen als gütigen "Vater Staat" und "Uncle Sam" ist für die US-Bürger was ganz anderes als "Vater Staat" für die Deutschen.

Pflichtbewusstsein, Verantwortungsgefühl gegenüber Vater Staat nennen es die Deutschen, Obrigkeitshörigkeit bis zum Kadavergehorsam nennen gar nicht so wenige Ausserdeutsche die Einstellung der deutschen Bürger zu ihrem Staat.

Beitrag melden
limacharlie8o8 15.05.2019, 16:13
54. Den geschichtlichen Hintergrund...

...kennt jeder informierte Mensch und ist auch verständlich.
Aber was sie als ihre "Freiheit" bezeichnen ist leider das armseelige und traurige Versagen einer einst grossen Nation!
Das empfinde ich nicht so aus Hass oder Neid, sondern dieser Eindruck entsteht durch das Auseinandersetzen aus Intresse an Amerika, den Menschen, der Gesellschaft von dort.
Stichworte:

- Gefängnis- und Resozialisierungspolitik! Totaler Irrsinn, der in den ewigen Gewaltstrudel mündet, sie erklären es ja, dass aus der traurigen Notwendigkeit heraus, sein eigenes Leben schützen zu müssen, sie sich selbst bewaffnen.

- Polizei in Amerika..., mir fehlen die Worte, kenne aber die unglaublich vielen Übergriffe, unverhältnissmässig grausame Massnahmen bis Tötung - ja regelrechte Hinrichtungen von unbewaffneten Personen.

- Lobbyismus spielt sehr wohl eine grosse Rolle, wenn auch nicht sehr gut beweisbar, da sehr gut verschleiert. Wir alle wissen, dass die Maus im Loch sitzt, sie ist nur zu schlau um rauszukommen.

- Was viele Amerikaner als ihre "Freiheit" interpretieren, ist für mich als Deutschen, schlichtweg egoistische Ignoration, Gleichgültigkeit.
Man merkt es an der stereotypen Oberflächlichkeit der Mentalität.
Ihr kümmert einfach nicht um andere, denn nur dadurch könnt ihr tun und lassen was ihr wollt.
Deshalb auch die tiefe Abneigung bis Angst vor einem menschwürdigen, gerechten Sozialsystem, welches auch wiederum helfen würde diese unglaubliche Gewaltspirale zu druchbrechen.

- Haben sie ungefähr eine Vorstellung davon, wie unglaublich frei wir in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern wirklich sind?
Ich persönlich erachte es als eine der besten Freiheiten, mich NICHT bewaffnen zu müssen, nicht in Angst und Schrecken leben zu müssen.

Es ist und bleibt ein schwieriges Thema, aber ihr solltet langsam wirklich zu uns ins 21. Jahrhundert kommen.
Die Engländer sind weg, der Bürgerkrieg ist aus, der Wilde Westen ist Vergangenheit, die Ureinwohner (sie mögen den Ausdruck "native Americans" nicht, das ist nicht der Name ihres Landes) sind in Reservaten zusammengepfercht und saufen sich zu tode oder begehen Suizid (höchste Suizidrate bei Ureinwohner-Jugendlichen),
und eure geklauten, ursprünglichen Afrikaner behandelt ihr immer noch wie Sklaven, siehe 1. Punkt "Gefängnispolitik".

Wir haben in Deutschland und in Europa noch so viel zu verbessern und weiterzuentwickeln, aber wir sind auf dem Weg, wir gehen los - kommt doch einfach mit - ihr habt so viele tolle Menschen, eine kurze aber starke Geschichte - es wäre schade...

Beitrag melden
descartes 15.05.2019, 16:16
55.

Zitat von cvk2
ihre Aussage ist rein rhetorisch, und ich kann den Ausführungen von Thomas_USA und newbie99 nur zustimmen und diese Tatsachen kennt sie natürlich auch. Was ich schlimm finde, ist der in vielen anderen Kommentaren manifestierte Stereotyp des Besserwisser-Deutschen mit der oftmaligen Unterstellung, daß die Leute dort dumm oder ungebildet sind oder daß es nur wegen der bösen NRA so ist. Das steht nun mal in ihrer Verfassung, es beinhaltet auch den individuellen Anspruch, Waffen besitzen zu dürfen (DC vs. Heller, und jetzt bitte nicht deutschtypisch anfangen, dem höchsten amerikanischen Gericht zu erklären, daß es das 2nd Amendment falsch verstanden hat.) DC vs. Heller sagt auch, daß es stärker reguliert werden dürfte, aber dafür gibt es eben vielerorts dort keine Mehrheiten. Mal als Gedankenmodell, im Grundgesetz stände in den unabänderlichen Artikeln das Recht zum (Benzin/Diesel) Autobesitz und in 30 oder 50 Jahren würde eine Regierung versuchen, den Besitz zu verbieten. Wäre das in der Zukunft evt. vernünftig und notwendig? Vielleicht. Wäre das demokratisch durchsetzbar? Würde ich bezweifeln.
Dieser Vergleich hinkt nicht nur, der ist komplett beinamputiert.
Sie vergleichen Dinge, die allein zum Zwecke des Tötens eines anderen Lebewesens hergestellt wurden mit Fahrzeugen?
Und wenn das, was Thomas_USA beschrieben hat, ein Synonym für "Freiheit" sein soll, dann lebe ich in diesem Fall lieber unfrei und muss nicht ständig darauf hoffen, das meine Freiheit jedesmal davon abhängt, schneller zu ziehen, als der andere. Zumal die gegenseitige Hochrüstungsspirale ja nicht nur unter Staaten, sondern auch zwischen guten und bösen Bürgern gilt und somit die "Freiheit" des einen die "Freiheit" des anderen massivst beeinträchtigt.

Beitrag melden
Thomas_USA 15.05.2019, 16:18
56.

Zitat von Senf-o-Mat
Ich fasse mal zusammen: es steht geschrieben, weil es vor über 200 Jahren angebracht erschien und muss darum - in einer gänzlich anderen Zeit mit einer gänzlich anderen Gesellschaft - für immer so bleiben. Fakten (wie das fünffache Risiko, durch eine Schusswaffe zu sterben, wenn man sich selbst eine zur Verteidigung zulegt) spielen keine Rolle. Nebenbei: in den letzten 50 Jahren sind mehr Amerikaner durch private Schusswaffen umgekommen als in allen Kriegen zusammen, einschließlich Unabhängigkeitskrieg.
Noe, es muss nicht fuer immer so bleiben, wenn es eine Mehrheit dafuer in der Regierung gibt, kann die Verfassung geaendert werden. Eine solche Mehrheit gibt es aber nicht und gab es auch noch nie...

Wo kommen denn diese "Fakten" her? Mein Angreifer hat keine Ahnung, dass ich eine Waffe zum Selbstschutz trage und kann sich entsprechend auch nicht anders verhalten als wenn ich keine Waffe haette.

Hier ein paar echte (na gut, staatlich aufbereitete) Daten und Fakten zu Todesfaellen in den USA - Waffen spielen eine so geringe Rolle, dass sie nicht einmal erwaehnt werden.
https://www.cdc.gov/nchs/fastats/deaths.htm

Beitrag melden
Kernwaffe 15.05.2019, 16:20
57. die Macht der Regierung

Zitat von JacobiTeacher LLC
halbautomatische Waffen besitzt, braucht die Privatperson auch den Zugang zu welchen. Deutsche sollten das am besten wissen. Amerikaner wollen die Möglichkeit haben, sich vor der Regierung zu schützen. Wer die Gründe bei der Waffenlobby sieht, hat die USA nicht verstanden. Unsere Werte basieren nicht auf Deutschem Kollektivismus, sondern Individualismus.
Deswegen besitze ich eine Panzerfaust sowie mehrere Raketen mit nuklearen Sprengköpfe! Leider hat Amazon mein U-Boot noch nicht geliefert. (Trotz dieses blödes Argument glaube ich fest an das Waffenrecht der USA.)

Beitrag melden
limacharlie8o8 15.05.2019, 16:21
58. Den geschichtlichen Hintergrund...

...kennt jeder informierte Mensch und ist auch verständlich.
Aber was sie als ihre "Freiheit" bezeichnen ist leider das armseelige und traurige Versagen einer einst grossen Nation!
Das empfinde ich nicht so aus Hass oder Neid, sondern dieser Eindruck entsteht durch das Auseinandersetzen aus Intresse an Amerika, den Menschen, der Gesellschaft von dort.
Stichworte:

- Gefängnis- und Resozialisierungspolitik! Totaler Irrsinn, der in den ewigen Gewaltstrudel mündet, sie erklären es ja, dass aus der traurigen Notwendigkeit heraus, sein eigenes Leben schützen zu müssen, sie sich selbst bewaffnen.

- Polizei in Amerika..., mir fehlen die Worte, kenne aber die unglaublich vielen Übergriffe, unverhältnissmässig grausame Massnahmen bis Tötung - ja regelrechte Hinrichtungen von unbewaffneten Personen.

- Lobbyismus spielt sehr wohl eine grosse Rolle, wenn auch nicht sehr gut beweisbar, da sehr gut verschleiert. Wir alle wissen, dass die Maus im Loch sitzt, sie ist nur zu schlau um rauszukommen.

- Was viele Amerikaner als ihre "Freiheit" interpretieren, ist für mich als Deutschen, schlichtweg egoistische Ignoration, Gleichgültigkeit.
Man merkt es an der stereotypen Oberflächlichkeit der Mentalität.
Ihr kümmert einfach nicht um andere, denn nur dadurch könnt ihr tun und lassen was ihr wollt.
Deshalb auch die tiefe Abneigung bis Angst vor einem menschwürdigen, gerechten Sozialsystem, welches auch wiederum helfen würde diese unglaubliche Gewaltspirale zu druchbrechen.

- Haben sie ungefähr eine Vorstellung davon, wie unglaublich frei wir in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern wirklich sind?
Ich persönlich erachte es als eine der besten Freiheiten, mich NICHT bewaffnen zu müssen, nicht in Angst und Schrecken leben zu müssen.

Es ist und bleibt ein schwieriges Thema, aber ihr solltet langsam wirklich zu uns ins 21. Jahrhundert kommen.
Die Engländer sind weg, der Bürgerkrieg ist aus, der Wilde Westen ist Vergangenheit, die Ureinwohner (sie mögen den Ausdruck "native Americans" nicht, das ist nicht der Name ihres Landes) sind in Reservaten zusammengepfercht und saufen sich zu tode oder begehen Suizid (höchste Suizidrate bei Ureinwohner-Jugendlichen),
und eure geklauten, ursprünglichen Afrikaner behandelt ihr immer noch wie Sklaven, siehe 1. Punkt "Gefängnispolitik".

Wir haben in Deutschland und in Europa noch so viel zu verbessern und weiterzuentwickeln, aber wir sind auf dem Weg, wir gehen los - kommt doch einfach mit - ihr habt so viele tolle Menschen, eine kurze aber starke Geschichte - es wäre schade...

Beitrag melden
Nur ein Blog 15.05.2019, 16:21
59.

Zitat von newbie99
Wenn man von der "Milliardenschweren US-Waffenlobby" spricht, klingt das so, als würde da eine kleine Clique gegen den Willen des breiten Wählervolkes aus persönlicher Profitgier sinnvolle Gesetzesänderungen verhindern. Das beschreibt die Situation aber in keinster Weise! Vielmehr plädieren noch immer breite Gesellschaftskreise für eine Beibehaltung dieser laxen Waffengesetze, wenn auch augenscheinlich die Zahl derjenigen zunimmt, die das anders sehen. Einem konservativen Republikanischen Politiker drohen viele Wähler davonzulaufen, wenn er sich für eine Verschärfung einsetzt. Natürlich ist das im eigentlichen Sinne des Wortes auch Lobbyismus, aber entspricht eben auch dem Willen eines recht großen Anteils der US-Bürger. Bitte nicht missverstehen! Ich halte absolut rein gar nichts von den US-Waffengesetzen und finde den Vorstoß aus Neuseeland auch sehr sympathisch. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass da nicht etwa eine kleine Truppe "böser Jungs" Profitgier-Politik entgegen den Interessen des US-Wahlvolks betreibt, sondern dass sich vielmehr die fehlende Bereitschaft zu Änderungen in der Gesellschaft widerspiegelt. So realistisch sollte man schon sein! Und im übrigen entspricht das in etwa auch der Haltung der deutschen Politik zum Thema Tempolimit auf Autobahnen. Auch dafür gibt keine überwältigende Mehrheit bei den Wählern, die von Automobil-Lobbyismus-verseuchten Politikern bedenken los ignoriert wird.
Sehr guter Vergleich …

Auch das Recht auf Rasen wird als deutsches Grundrecht, geradezu als Menschenrecht mit allerlei kruden Argumenten gerechtfertigt. "Wenn wir nicht zeigen, was unsere Autos können, bricht die deutsche Autoindustrie zusammen!" "Bei Tempo 100 schläft man ein - es braucht einfach 200, um wach zu bleiben!"

Ich finde auch, die US-Waffenlobby gibt es wegen der Einstellung so vieler US-Bürger und nicht umgekehrt.

Genau gleich ist es mit der deutschen Autolobby und dem Rasen. Nur ja nichts machen, was die Leistung unserer Boliden dämpfen würde - lieber tricksen und Tempo liefern! Die Kunden wollen das so, der Markt verlangt das.

Stimmt ja auch tatsächlich.

Beitrag melden
Seite 6 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!