Forum: Politik
Jacinda Ardern kritisiert laxes Waffenrecht: "Um ehrlich zu sein, verstehe ich die US
Mark Tantrum/ Getty Images

Schon kurz nach dem Anschlag von Christchurch verschärfte Jacinda Ardern die Waffengesetze in ihrem Land. Die neuseeländische Regierungschefin fragt sich, warum das nicht auch in den USA funktioniert.

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limacharlie8o8 15.05.2019, 16:23
60. Wow...

Zitat von Normaler Wutbürger
Zur Verteidigung sei gesagt, dass man in Deutschland am liebsten über andere, am allerliebsten über die USA "redet". Seit Trump sowieso noch mehr. Sie haben das gut erklärt. Zum Verlgeich sollte man noch sagen, dass der 2te Zusatzartikel der Verfassung der USA einen ähnlichen Stellenwert für die meisten Amerikaner hat (ganz besonders für die Landbevölkerung), wie unser Artikel 1 des GG. Ganz egal ob es nun "Waffennarren" sind oder nicht. Man kann Deutschland und die USA eben in vielen Dingen und Lebenseinstellungen nicht Verlgleichen, und somit sollte man mit Urteilen auch vorsichtig sein.
... also den Waffenparagraphen mit Artikel 1. GG überhaupt in Verbindung zu bringen, beinahe zu rechtfertigen ist schon ein heftiges Stück!

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interstitial 15.05.2019, 16:25
61. nein

Zitat von barrakuda64
Daher sind Polizisten, Personenschützer und Soldaten auch bewaffnet, weil es nichts bringt..............................
Wegen dem staatlichen Gewaltmonopol. Von dem auch sie profitieren. Sehen sie es mal so: Wenn es verboten ist, in der Stadt Schusswaffen zu tragen, gibt es gegen jeden bösen Buben eine Handhabe, bevor nämliche Waffe zum Einsatz kommt.
Für ihre Wunschvorstellung empfehle ich folgende Lektüre:
Thomas Hobbes, 1651, "Leviathan", insbesondere Part 1, Chapter XIII
"Of the Naturall Condition of Mankind, as concerning their Felicity, and Misery", Seite 92 folgende:
https://archive.org/details/hobbessleviathan00hobbuoft/page/94
"[...] And the life of man solitary, poore, nasty, brutish, and short."

Klar. Wenn eine demokratische Gesellschaft das will, bitte....

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limacharlie8o8 15.05.2019, 16:25
62. Den geschichtlichen Ursprung...

...kennt jeder informierte Mensch und ist auch verständlich.
Aber was sie als ihre "Freiheit" bezeichnen ist leider das armseelige und traurige Versagen einer einst grossen Nation!
Das empfinde ich nicht so aus Hass oder Neid, sondern dieser Eindruck entsteht durch das Auseinandersetzen aus Intresse an Amerika, den Menschen, der Gesellschaft von dort.
Stichworte:

- Gefängnis- und Resozialisierungspolitik! Totaler Irrsinn, der in den ewigen Gewaltstrudel mündet, sie erklären es ja, dass aus der traurigen Notwendigkeit heraus, sein eigenes Leben schützen zu müssen, sie sich selbst bewaffnen.

- Polizei in Amerika..., mir fehlen die Worte, kenne aber die unglaublich vielen Übergriffe, unverhältnissmässig grausame Massnahmen bis Tötung - ja regelrechte Hinrichtungen von unbewaffneten Personen.

- Lobbyismus spielt sehr wohl eine grosse Rolle, wenn auch nicht sehr gut beweisbar, da sehr gut verschleiert. Wir alle wissen, dass die Maus im Loch sitzt, sie ist nur zu schlau um rauszukommen.

- Was viele Amerikaner als ihre "Freiheit" interpretieren, ist für mich als Deutschen, schlichtweg egoistische Ignoration, Gleichgültigkeit.
Man merkt es an der stereotypen Oberflächlichkeit der Mentalität.
Ihr kümmert einfach nicht um andere, denn nur dadurch könnt ihr tun und lassen was ihr wollt.
Deshalb auch die tiefe Abneigung bis Angst vor einem menschwürdigen, gerechten Sozialsystem, welches auch wiederum helfen würde diese unglaubliche Gewaltspirale zu druchbrechen.

- Haben sie ungefähr eine Vorstellung davon, wie unglaublich frei wir in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern wirklich sind?
Ich persönlich erachte es als eine der besten Freiheiten, mich NICHT bewaffnen zu müssen, nicht in Angst und Schrecken leben zu müssen.

Es ist und bleibt ein schwieriges Thema, aber ihr solltet langsam wirklich zu uns ins 21. Jahrhundert kommen.
Die Engländer sind weg, der Bürgerkrieg ist aus, der Wilde Westen ist Vergangenheit, die Ureinwohner (sie mögen den Ausdruck "native Americans" nicht, das ist nicht der Name ihres Landes) sind in Reservaten zusammengepfercht und saufen sich zu tode oder begehen Suizid (höchste Suizidrate bei Ureinwohner-Jugendlichen),
und eure geklauten, ursprünglichen Afrikaner behandelt ihr immer noch wie Sklaven, siehe 1. Punkt "Gefängnispolitik".

Wir haben in Deutschland und in Europa noch so viel zu verbessern und weiterzuentwickeln, aber wir sind auf dem Weg, wir gehen los - kommt doch einfach mit - ihr habt so viele tolle Menschen, eine kurze aber starke Geschichte - es wäre schade...

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limacharlie8o8 15.05.2019, 16:26
63. Den geschichtlichen Ursprung...

...kennt jeder informierte Mensch und ist auch verständlich.
Aber was sie als ihre "Freiheit" bezeichnen ist leider das armseelige und traurige Versagen einer einst grossen Nation!
Das empfinde ich nicht so aus Hass oder Neid, sondern dieser Eindruck entsteht durch das Auseinandersetzen aus Intresse an Amerika, den Menschen, der Gesellschaft von dort.
Stichworte:

- Gefängnis- und Resozialisierungspolitik! Totaler Irrsinn, der in den ewigen Gewaltstrudel mündet, sie erklären es ja, dass aus der traurigen Notwendigkeit heraus, sein eigenes Leben schützen zu müssen, sie sich selbst bewaffnen.

- Polizei in Amerika..., mir fehlen die Worte, kenne aber die unglaublich vielen Übergriffe, unverhältnissmässig grausame Massnahmen bis Tötung - ja regelrechte Hinrichtungen von unbewaffneten Personen.

- Lobbyismus spielt sehr wohl eine grosse Rolle, wenn auch nicht sehr gut beweisbar, da sehr gut verschleiert. Wir alle wissen, dass die Maus im Loch sitzt, sie ist nur zu schlau um rauszukommen.

- Was viele Amerikaner als ihre "Freiheit" interpretieren, ist für mich als Deutschen, schlichtweg egoistische Ignoration, Gleichgültigkeit.
Man merkt es an der stereotypen Oberflächlichkeit der Mentalität.
Ihr kümmert einfach nicht um andere, denn nur dadurch könnt ihr tun und lassen was ihr wollt.
Deshalb auch die tiefe Abneigung bis Angst vor einem menschwürdigen, gerechten Sozialsystem, welches auch wiederum helfen würde diese unglaubliche Gewaltspirale zu druchbrechen.

- Haben sie ungefähr eine Vorstellung davon, wie unglaublich frei wir in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern wirklich sind?
Ich persönlich erachte es als eine der besten Freiheiten, mich NICHT bewaffnen zu müssen, nicht in Angst und Schrecken leben zu müssen.

Es ist und bleibt ein schwieriges Thema, aber ihr solltet langsam wirklich zu uns ins 21. Jahrhundert kommen.
Die Engländer sind weg, der Bürgerkrieg ist aus, der Wilde Westen ist Vergangenheit, die Ureinwohner (sie mögen den Ausdruck "native Americans" nicht, das ist nicht der Name ihres Landes) sind in Reservaten zusammengepfercht und saufen sich zu tode oder begehen Suizid (höchste Suizidrate bei Ureinwohner-Jugendlichen),
und eure geklauten, ursprünglichen Afrikaner behandelt ihr immer noch wie Sklaven, siehe 1. Punkt "Gefängnispolitik".

Wir haben in Deutschland und in Europa noch so viel zu verbessern und weiterzuentwickeln, aber wir sind auf dem Weg, wir gehen los - kommt doch einfach mit - ihr habt so viele tolle Menschen, eine kurze aber starke Geschichte - es wäre schade...

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limacharlie8o8 15.05.2019, 16:29
64. Ups, sry Foristen!

Mein Kommentar wurde wohl aus technischen Gründen öfters gesendet, verzeiht mir dass bitte und wertet es nicht als Spam!!

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Thomas_USA 15.05.2019, 16:41
65.

Zitat von mostly_harmless
Blödsinn schreibt hier nur einer, und zwar SIE. Ich habe den Sachverhalt verlinkt, dort finden sich die notwenigen Informationen. Und auf Bundesebene KANN in den USA der Waffenbesitz beschränkt werden. Das findet aber nicht statt, vor gerade einem Jahr hat Trump die Beschränkrung des Waffenbesitzes für Geisteskranke aufgehoben. https://eu.usatoday.com/story/news/politics/onpolitics/2018/02/15/onpolitics-today-remember-when-trump-ended-ban-gun-sales-mentally-ill/343696002/
Sorry, aber ich bin Amerikaner, unterrichte Waffenrecht und Benuztung und Ihres Aussage ist einfach falsch...

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mostly_harmless 15.05.2019, 17:14
66.

Zitat von Thomas_USA
Sorry, aber ich bin Amerikaner, unterrichte Waffenrecht und Benuztung und Ihres Aussage ist einfach falsch...
Ahso, sie unterrichten Waffenrecht.
USA Today, die ich in meinem letzten Post verlinkte lügt also? Gibts eine Verschwörung der Medien, die unisono das Aussetzen der Beschränkungen des Waffenbesitzes für Geisteskranke durch Trump berichtet haben?
Gibt es ebenso eine Verschwörung der Medien, die über die Verabschiedung eines Gesetzes durch das Parlament in Florida, das in Florida demnächst Lehrer im Klassenzimmer Waffen tragen dürfen, erlaubt?
Und gibt es eine Verschwörung der Medien, die über die Verabschiedung eines Gesetzes in der Stadt Kennesaw berichteten, die eine PFLICHT zum Tragen von Waffen verabschiedete?

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Im-US-Staedtchen-Kennesaw-ist-das-Tragen-einer-Waffe-Pflicht-Zahl-der-Verbrechen-nimmt-seitdem-ab-127245.html

Fragen über Fragen.

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FABRICIUS3591 15.05.2019, 17:42
67. Um ehrlich zu sein, verstehe ich die USA nicht",

In diesem Punkt versteht kein Mensch die Amis !
MMn liegt deren Begeisterung für Waffen weit in der Vergangenheit der USA :
Die rechnen immer noch in ihrer geistigen Welt damit, dass jeden Moment ein böser I ... umm die Ecke kommen könnte

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Watchcat 15.05.2019, 18:21
68. @ nur ein blog #53

Sie woollen tatsächlich behaupten, dass in den USA mehr Menschen durch Unfälle mit Waffen sterben, als durch Selbstverteidigung gerettet werden??

Wo haben Sie die Idee denn her?

In den USA werden Kauf offiziellen Schätzungen jährlich wischen einer halben Million und 3 Millionen mal Waffen zur Selbstverteidigung eingesetzt.

Wollen sie mir erzählen mehr Menschen kommen jährlich durch Unfälle mit Waffen um?

Nicht mal wenn sie alle Morde mit einrechnen kommen sie auf WEITAUS geringere Zahlen.

Glücklicherweise.

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vigilante 15.05.2019, 19:54
69. Oha...Fachwissen...

Zitat von derLordselbst
Das Recht, Waffen zu besitzen, wäre auch gewährleistet, wenn man einen Revolver oder eine Pistole oder eine Langwaffe im Haus hätte. Halbautomatische Sturmgewehre (die sich leicht zu vollautomatischen aufrüsten lassen), Sniperwaffen oder kurzläufige Waffen mit Riesenmagazinen benötigt man nicht zur Selbstverteidigung. Auch eine namentliche Registrierung jeder Waffe, ein einwandfreier Leumund als Voraussetzung für Waffenbesitz und den Verbot der anonymen Waffenmärkte würden dieses Recht nicht gefährden. Rational ist das Selbstverteidigungsargument natürlich auch nicht. Wenn jedes Opfer eine Schusswaffe haben könnte, passen sich die Täter an. Auch die Polizei schießt schneller, um sich selbst zu schützen. Dazu erhöht die Griffbereitschaft von Schusswaffen das Risiko enorm, selbst zum Täter zu werden. Es geht hier auch nicht um Einzelfälle, sondern um fast 40.000 Tote 2017 in den USA. P.S.: Ich mag übrigens die Autobahnen ohne Tempolimit und weiß selbst, dass das mit kühler Vernunft nicht zu rechtfertigen ist. Für Irrationalität und lokale Vorlieben habe ich durchaus Verständnis.
"Halbautomatische Sturmgewehre"? Das ist ist das gleiche wie "rechteckige Kreise". Entweder ist es halbautomatisch, oder es ist ein Sturmgewehr.

"Sniperwaffen"? Zu lange Counter-Strike gespielt? Jagdwaffen im Kaliber 5.56/.223 Rem oder 7.62/.308 Win sind auch hierzulande Gang und Gebe bei Sportschützen und Jägern.

"kurzläufige Waffen mit Riesenmagazin"? Was soll das sein? Eine 9mm-Pistole mit 18 Patronen-Magazin? Oder eine abgesägte Schrotflinte mit Trommelmagazin? Ach nee, ist beides in Deutschland verboten. Also, was soll das sein?

Immerhin sind Sie gegen Tempolimits, also ist noch nicht alle Hoffnung verloren.

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