Forum: Politik
Jacinda Ardern kritisiert laxes Waffenrecht: "Um ehrlich zu sein, verstehe ich die US
Mark Tantrum/ Getty Images

Schon kurz nach dem Anschlag von Christchurch verschärfte Jacinda Ardern die Waffengesetze in ihrem Land. Die neuseeländische Regierungschefin fragt sich, warum das nicht auch in den USA funktioniert.

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martin58. 15.05.2019, 22:26
70. Populismus vom Allerfeinsten!

Frau Ardern weiss ganz genau, warum das in den USA nicht klappt.
Ihr "verstehe ich nicht" ist lupenreiner Populismus!

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geotie1 15.05.2019, 23:56
71.

Zitat von barrakuda64
Hat man die Bevölkerung Neuseelands befragt oder ist das wieder so eine Heilsbringermission EINER hysterischen Politikerin, die sich als Jeanne d´Arc von NZ zu profilieren versucht?
Diese 'hysterische' Politikerin, wie Sie sie nannten, macht wenigstens etwas Gutes für ihre Bevölkerung. Wer mit Waffen schießen will, sollte auf den Schießstand gehen! Ich kann mir bei Ihrem Beitrag beim besten Willen nicht vorstellen, dass Sie das hier begriffen haben!

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Thomas_USA 16.05.2019, 05:00
72.

Den einen Punkt, den ich beim besten Wissen nicht kapiere, ist wieso nahezu jederhier im Forum sich persoenlich angegriffen fuehlt, wenn man die Situation in den USA beschreibt, was die Grundlage fuer die aktuellen Gesetze hier sind und wieso die Mentalitaet der Amerikaner eben nicht mit denen der Deutschen (beides mal stark verallgemeinert) vergleichbar ist. Eine auf Fakten basierende Diskussion scheint leider unmoeglich zu sein.

Ein Beispiel, ist die Diskussion um was das GOP vermeiden will. Der Poster meinte, dass die Gesetzgeber sich gegen ein Gesetz stellt, welches mental labilen Personen den Zugang zu Waffen beschraenken wuerde (was bei der Mehrheit der "Waffennarren" wie mir durchaus erwuenscht ist). Das ist korrekt, allerdings nicht aus dem vorgetragenen Grunde, sondern weil das GOP sich um landesweite Gesetze kuemmert und dies eine Einschraenkung waere, die in den Bundeslaendern gehandhabt werden muesste. Viele Bundeslaender/States haben auch schon entsprechende "Red Flag Laws" erlassen, also entsprechende Gesetze lokal bereits eingefuehrt. Das wird dann natuerlich von den Waffengegnern gerne anders dargestellt, geht aber an der Realitaet vorbei.

Fuer mich persoenlich nehme ich die Option mich mit einer Schusswaffe zum Selbstschutz auszustatten sehr gerne wahr, da weder die Polizei hier in den USA, noch die Polizei in Deutschland einen (aus meiner Sicht) ausreichenden Fokus und Resourcen haben um mich und mein Leben zu schuetzen. "Wozu einen Feuerloescher im Haus haben? Dafuer ist doch die Feuerwehr da" ist ein sehr guter Vergleich.

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barrakuda64 16.05.2019, 10:04
73. So weit die Worte............

Zitat von interstitial
Wegen dem staatlichen Gewaltmonopol. Von dem auch sie profitieren. Sehen sie es mal so: Wenn es verboten ist, in der Stadt Schusswaffen zu tragen, gibt es gegen jeden bösen Buben eine Handhabe, bevor nämliche Waffe zum Einsatz kommt. Für ihre Wunschvorstellung empfehle ich folgende Lektüre: Thomas Hobbes, 1651, "Leviathan", insbesondere Part 1, Chapter XIII "Of the Naturall Condition of Mankind, as concerning their Felicity, and Misery", Seite 92 folgende: https://archive.org/details/hobbessleviathan00hobbuoft/page/94 "[...] And the life of man solitary, poore, nasty, brutish, and short." Klar. Wenn eine demokratische Gesellschaft das will, bitte....
Personenschützer sind in der Regel Privatpersonen, die durch eine entsprechende Ausbildung mit ihrem "Handwerk" ihr Geld verdienen. Das hat nichts mit staatlichem Gewaltmonopol zu tun. Außerdem wäre ich gerne dazu bereit, auf Waffen zu verzichten, wenn, so wie bei den Politikern, die Waffenverbote fordern, auch bei mir rund um die Uhr mindestens zwei Polizeibeamte "Wache schieben". Solange die Personaldecke bei der Polizei so dünn ist, dass sie erst auftauchen, wenn alles vorbei ist, bin ich der Meinung "selbst ist der Mann". Klingt für deutsche Verhältnisse vielleicht etwas martialisch, denn wir wollen ja lieber im Kreis sitzen und wohlfeil diskutieren, anstatt zu handeln. Wenn ich oder meine Familie bedroht werde, werde ich mit aller Macht, ohne Rücksicht auf die Verhältnismäßigkeit, zurückschlagen und nicht auf die Polizei warten - das ist dann das "Berufsrisiko" der Angreifers! Sie können den Angreifer ja gerne zu Tode diskutieren. Was wir von den Amis lernen könnten, ist schon etwas Eigenverantwortung. Oder warten Sie bei einem entstehenden Brand, bis die Feuerwehr kommt, obwohl sie das Feuer selbst mit einem Feuerlöscher bekämpfen könnten?

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