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Jagdflugzeug-Absturz: Luftwaffe führt kontrollierte Sprengung am "Eurofighter"-Wrack
Michaela Rehle/ REUTERS

Nach dem "Eurofighter"-Absturz setzt die Bundeswehr ihre Bergungsarbeiten mit 500 Soldaten fort. An einer Maschine führte die Truppe nun eine kontrollierte Sprengung durch.

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migampe 26.06.2019, 09:44
1. Bürgermeisterin stellt Landesverteidigung in Frage?

Wenn Piloten unser land im Falle eines Falles verteidigen sollen, so ist es sehr hilfreich, wenn sie das bereits einmal möglichst realitätsnah geübt haben. Und zwar dort, wo es im Ernstfall sein wird.
Wie ich hörte, ist das der erste Abstürz eines Eurofighters in Deutschland. Diese Maschinen sind seit 2004 im Einsatz. Daraus jetzt einen Hype zu machen, finde ich krass. In den 70ern war das Münsterland Tieffluggebiet. Da donnerten Phantoms und Starfighter - ja genau: Die Witwenmacher vom Franz-Josef Strauss, die reihenweise vom Himmel fielen! - teilweise mit Überschall über mittelgroße Städte, so tief, daß die Fernsehantennen auf den Häusern (das waren die Drahtgerippe auf den Dächern bevor es Satelittenschüsseln gab) wackelten! Täglich konnte man Luftkampfübungen beobachten. Und jetzt wird nach diesem einen Vorfall die Gafahr herauf beschworen? Da stelle ich gleich einmal die Frage, wieviele Verkehrstote wir denn bisher her durch das gefährliche Auto zu verzeichnen haben? Wo bleibt da der Aufschrei?
Es gibt größere Gefahren für die Bundesrepublik als einen Übungsflug mit einem Eurofighter: z. B. Scheur, von der Leyen, Seehofer, Amthor.....

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j.vantast 26.06.2019, 09:58
2. Mangelnde Information

Hätte die Bundeswehr nicht im Vorwege die Bevölkerung über die anstehende Sprengung informieren können? Die Einwohner sind ohnehin schon sehr beunruhigt. Aber es passt zur Bundeswehr. Seien wir froh dass die Bundeswehr nicht wieder mehrere Hektar Waldbrand durch die Sprengung ausgelöst hat.

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rainercom 26.06.2019, 09:58
3. kleinere Mengen explosiver Stoffe.

welche explosive Stoffe?
Übmunition? scharfe Munition?
Will die BW etwas vertuschen?

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pförtner 26.06.2019, 10:07
4. Übung macht die Perfekte Tötungsmaschine.

Natürlich muss das Fliegen sowie der Luftkampf geübt werden! Die Bundeswehr ist eben kein sicherer Arbeitsplatz wie den jungen Menschen immer vorgegaukelt wird. Auch das Aufspießen eines Menschen mit dem Bajonett muss geübt werden.

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maxheadroom1900 26.06.2019, 10:09
5. Anwohner Info

Kann ja wohl nicht wahr sein, dass die Anwohner nicht im Vorwege über die Sprengungen informiert worden sind. Es wird nicht besser und schon gar nicht professioneller im der Bundeswehr...

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kain1 26.06.2019, 10:14
6. Die meisten Regionen sind froh um das Geld und die Arbeitsplätze

...die die Bundeswehr in strukturschwache Regionen bringt.
Von daher ist die Äußerung der Bürgermeisterin verwunderlich - und bestimmt nicht im Interesse der Gemeinde.

Man möge auch beachten wieviele unbeteiligte Tote es durch Abstürze der Bundeswehr bisher gab (0?) - und dem gegenüber die Verkehrstoten ?

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schnittkerandre 26.06.2019, 10:18
7. @nigampe

Wo wird denn unser Land verteidigt? Sicher nicht am Ort der Unglücksstelle. Es werden Übungen durchgeführt für Länder, in denen unsere Luftwaffe nichts zu suchen hat.

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Peer Pfeffer 26.06.2019, 10:19
8. Stopp Übungsflüge

Übungsflüge über gewohntem Gebiet müssen aufhören. Allein schon wegen des Lärms. Wenn die BW dann über D wegen der dichten Besiedelung nicht mehr üben kann ... Dann gehört sie abgewickelt.

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KuehlerKopf 26.06.2019, 10:25
9. Geschmäckle

Ich finde es eigenartig, dass es keine unabhängige Untersuchung gibt, sondern dass die BW das komplett selbst macht. Sprengungen an Maschinen, die keine Munition dabei haben? Was soll hier ggf. vertuscht werden?

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