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Jahresbericht des Wehrbeauftragten: Die angegriffene Truppe
DPA

Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.

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spon-1294658886485 28.01.2014, 11:45
1. Ein Trauerspiel

An der Bundeswehr wird seit Generationen von den ständig wechselnden Verteidigungsministern herumgefummelt.Ausbaden müssen das die bedauernswerten Soldaten. Ich selbst habe schon zu meiner Wehrpflichtzeit und das ist lange her,wegen der ständigen Versetzungen es abgelehnt länger zu dienen.Das ewige versetzt werden war damals schon unzumutbar.Offensichtlich hat sich daran leider nichts geändert. Und Frauen haben bei der Bundeswehr nur in ganz bestimmten Verwendungen einen Sinn.Ansonsten stören die Frauen bei den Kampftruppen nur.

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marcus tullius cicero 28.01.2014, 11:45
2. Interessant das Spon schon wieder

nur die Frauen als Opfer von Sexueller Belästigung sieht...
In der zitierten Studie sind die Zahlen ziemlich ausgeglichen. Trotzdem schreibt Spon von Frauen die unter ihren Männlichen Vorgesetzten zu leiden hätten, das nenne ich verzerrende Darstellung von Fakten.
Da Frauen in der Bundeswehr besonders bei Sportlichen Tests, die in die Beurteilung mit einfließen ob man früher Befördert oder zum Berufssoldaten ernannt wird, ist das schon eine krasse Bevorzugung.
Als Beispiel bei Polizei und Feuerwehr gelten für beide Geschlechter die gleichen Vorraussetzungen.

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01099 28.01.2014, 11:47
3.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich diese Art von Beruf für generell unvereinbar mit einem "normalen", bürgerlichen Leben halte. Wer sich bei der Truppe meldet, muss immer davon ausgehen, dass er nicht wieder vom Einsatz zurückkehrt. Das gilt auch für den Partner und die Familie. Und das war im soldatischen Leben auch schon immer so und wird wohl auch so bleiben, auch wenn VdL jetzt so tut, als könne man die Armee zu einem ganz normalen Arbeitgeber umbauen.

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leser47116352 28.01.2014, 11:47
4.

die meisten probleme sind echt luxus probleme. auslandseinsaetze, zu oft, zu lang , zu bla. ja hallo? wenn ich soldat bin, man muss den beruf ja nicht ausueben. im vgl zu anderen armeen ist bundeswehr echt noch gut bedient. viele junge maenner wollen soldat werden, gute bezahlung, aber denen ist gar nicht klar, was das alles bedeuten kann. und wenn ich sehe, dass die BW nund schon 16 beschwallert, halbe kinder, null plan. selbst mit 18 ueberblicken die allerwenigsten so eine entscheidung. deutschland sollte seine bundeswehr ganz abschaffen, wozu brauchen wir die? auslandseinsaetze im rahmen der un oder nato, will ja eh niemand, weil wir haben ja boese vergangenheit. die bundeswehr ist darueberhinaus so klein mittlerweile, kann man sich auch sparen. stellt keine neuen mehr ein und lasst es auslaufen.

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Lankoron 28.01.2014, 11:48
5. Naja...

einiges lässt eben auch das Bild "Bundeswehr" zu wünschen übrig: Es sind knapp 3% der Soldaten im Auslandseinsatz, die zivilen Mitarbeiter nicht mitgerechnet. Entweder muss also die Struktur deutlich umgearbeitet werden, oder es gibt Planungsmängel. Diese übrigens der neuen Ministerin anzuhängen, die knapp 4 Wochen im Amt ist, halte ich für mehr als blauäugig. Und vielleicht sollte man sich mal mit dem Berufsbild "Soldat" beschäftigen. es ist eben kein Job wie jeder andere. Aber solange die Bundeswehr in erster Linie als Arbeitsbeschaffung in den Ländern, als "Standortfaktor" oder im beschaffungsbereich als Subventionierer der Industrie dient, wird sich daran nichts ändern.

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Klebestift 28.01.2014, 11:49
6. Äh...

Zitat von sysop
Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.
Ich denke mal, es fängt mit der Berufswahl an???? Erkundige ich mich nicht im Vorfeld, wie alles läuft? Und Sorry, ich kann leider wenig mitleid aufbringen. Oder denken die Herrschaften, andere Berufspaten haben ein Leben, wie Gott in wo auch immer? Die können doch froh sein, keine befristete Stelle zu haben, so zwei Jahre mal Bundeswehr machen und dann schauen, wo man unter kommt und wenn man Pech hat, muss man mit der ganzen Familie zur nächsten befristeten Stelle hüpfen. Wie hätten wir es denn gern?

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peter0pf9 28.01.2014, 11:52
7. Augen auf bei der Berufswahl

Ohne die dargestellten Probleme herabspielen zu wollen, sollte man doch begreifen, dass eine Armee kein normaler Arbeitgeber ist. Wenn man nicht rekrutieren würde was an die Tür klopft, sondern die Eignung der Kandidaten ausreichend prüft. Das nächste Problem ist dann allerdings - wer geht denn dann noch zu dieser Armee???

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kdshp 28.01.2014, 11:53
8.

Zitat von sysop
Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.
Ich kann das gejammere nicht mehr hören! Was denken die soldaten wie das ist wenn man für 6,50 euro die stunde in 3 schichten 50km von zu haus irgendeinen drecksjob machen muss UND dazu noch aufstockung via H4 beantragen muss weil das geld vorn und hinten nicht reicht zum leben. Die "guten zeiten" sind vorbei auch bei der bundeswehr also nicht jammern sondern froh sein einen job zu haben wo man nicht auf staatliche stütze angewiesen ist. Wegtreten!

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PeterZwickau 28.01.2014, 11:56
9. Bei aller Liebe....

Die Bundeswehr ist nunmal kein Arbeitgeber mit 8 - 5 Bürojobs. Wer Soldat wird sollte sich das gut überlegen und dass "Daddy auf Arbeit im Krieg" keine gesunde Vorrausetzung für eine Familienplanung ist, erklärt sich von selbst. Wer mit einer Waffe durch fremde Länder auf der ganzen Welt marschiert ist nunmal als Familienvater eher sekundär geeignet.
Entweder ich bin ein "kalter Killer" oder ein "liebevoller Familienvater" beides zusammen geht kaum.

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