Forum: Politik
Jahresbericht des Wehrbeauftragten: Die angegriffene Truppe
DPA

Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.

Seite 3 von 8
donzdorfer 28.01.2014, 12:22
20. Und ?

wenn mann oder frau sich für den beruf soldat entscheiden und das ist freiwillig dann kann ich nicht hinterher mich über alles und jedes beklagen. soldat ist nun mal kein honigschlecken oder halb tags job. bei der bundeswehr werden nun mal keien böumen gezüchtet. das gejmmmer geht einem langsam auf den senkel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-1294658886485 28.01.2014, 12:22
21. bedauerliche Zustände

Ich habe einige Jahre in Bayern gelebt und hatte US Amerikaner als Nachbarn.Diese dienten in Hohenfels und Grafenwöhr. Ich habe erlebt wie selbstverständlich die Familienangehörigen in der US Armee eingebunden und
betreut wurden.Davon kann sich unsere Bundeswehr eine gehörige Scheibe abschneiden.Auch Bundeswehrangehörige haben ein recht auf Familie und als solche wie jeder Beamte eine Fürsorgepflicht des Dienstherren zu beanspruchen.In der Tat ist es richtig ,die Ausrüstung der Bundeswehr auf dem besten Stand der Technik zu halten.Da mangelt es natürlich am Geld und an der offensichtlich überforderten Industrie,die Ausrüstungen sehr oft Jahre verspätet an die Truppe ausliefert.Das ist natürlich ein Unding. Die Zufriedenheit der Soldaten ist natürlich .im Interesse des Dienstherren sehr wichtig

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redbayer 28.01.2014, 12:24
22. Die sollen sich doch nicht

ins Hemd machen, Mutti Leyen wird es schon richten.
Wer unbedingt ins Ausland zum kämpfen will, sollte sich nicht wundern, wenn er von seiner Familie getrennt ist. Schließlich verteidigt er dort am Hindukusch sein geliebtes Land und damit auch seine Familie z. B. vor den bösen Afghanen.

VdL hat allerdings eine neue Familien- und Kinderfreundlichkeit für die Armee angekündigt. Eine gute Idee für die Soldaten. Die könnten z. B. Frau und Kinder mit nach Afghanistan nehmen, wären damit sexuell wieder ausgeglichen (keine Übergriffe auf Soldatinnen oder Einheimische mehr nötig) und ein Kindergarten wird sich in Kundus schon noch finden.
Das Wichtigste wäre aber der Motivationsschub für die Soldaten. Dann müssten sie tatsächlich vor Ort ihre Familie verteidigen.
Afghanistan ist vielleicht nicht mehr ganz so gut geeignet für diese VdL Initiative, aber Afrika auf jeden Fall!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Creedo! 28.01.2014, 12:24
23. Sinnfreies Gejammer ...

Zitat von sysop
Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.
Jeder Beruf hat seine Eigenheiten. Jeder Beruf ist mit bestimmten Parametern verknüpft.
Wenn die Bundeswehrsoldaten jammern, dann jammern sie über Dinge, die halt zum Soldatenleben dazugehören.
Da diese Dinge wenig überraschend sind, erstaunt das Rumgeheule doch arg.
Das ist so lächerlich, wie es lächerlich wäre, wenn sich ein Förster darüber beschweren würde, dass er bei Regen mal raus muss oder wenn sich ein Programmierer beklagen würde, weil er den ganzen Tag am Rechner sitzt.
Was wollen die Soldaten? Bei Einstellung die Beförderung zum General, das Ritterkreuz und je nach Belieben einen schnittigen Kampfjet, einen coolen Panzer oder ein krasses Kreigsschiff zum Spielen? Dazu 'ne schicke Uniform und einen üppigen Gehaltsscheck und das war's dann?
Bei den Soldaten muss es sich wahrlich um naive und uninformierte Traumtänzer handeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Questionator 28.01.2014, 12:25
24. Berufsbild

Irgendwie hat wohl kaum einer so richtig mitbekommen, dass wir keine Wehrpflicht (und eigentlich auch kein abwehrfähiges "Feindbild") mehr haben?
Mich würde mal interessieren, welches Vorstellung denn so ein Berufsanfänger von seiner "Arbeit" hat?

In der Wehrpflichtarmee haben die WPfl die meiste Zeit gegammelt und gesoffen, weil sie nicht sinnvoll beschäftigt werden konnten. Seit Jahren konstruieren VdL und Vorgänger seitdem zwanghaft meist "humanitäre" "Aufgaben", die nach Jahren der Erfolglosigkeit meist im Desaster enden.
Eigentlich braucht kein Mensch mehr diese Army.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Butenkieler 28.01.2014, 12:25
25. Gehalt wie in der freien Wirtschaft?

In Zeiten der vielen Arbeitssuchenden ist die Bundeswehr immer noch eine Möglichkeit, für das Leben Geld verdienen zu können. Das heißt aber nicht, das so viel gezahlt wird, das man ja auch sterben könnte. Soldaten mit Familien, wollte keiner der Regierenden. Machen nur Probleme. Wenn Frauen, dann volle Rechte aber auch Pflichten. Kinder kriegen auf Kosten derer die dazu nicht in der Lage sind? Wird irgendwie zu regeln sein. vdL wirds schon richten. Mutter/Vaterzeit? Häufige Versetzungen? Stört des Rest der Bevölkerung nicht. Zahlungen an Hinterbliebene - Warum? Die Zeiten moderner Sklaverei nimmt wieder Form an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knut2013 28.01.2014, 12:27
26. Erstaunlich

Woher hier so einige Ihre Erfahrungen zu haben scheinen.
Es gibt tatsaechlich Leute die ueberall Ihren, oft falschen Senf dazu geben....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Icy_0872 28.01.2014, 12:29
27. Tja....

Zitat von PeterZwickau
Die Bundeswehr ist nunmal kein Arbeitgeber mit 8 - 5 Bürojobs. Wer Soldat wird sollte sich das gut überlegen und dass "Daddy auf Arbeit im Krieg" keine gesunde Vorrausetzung für eine Familienplanung ist, erklärt sich von selbst. Wer mit einer Waffe durch fremde Länder auf der ganzen Welt marschiert ist nunmal als Familienvater eher sekundär geeignet. Entweder ich bin ein "kalter Killer" oder ein "liebevoller Familienvater" beides zusammen geht kaum.
Das der Beruf Soldat nicht vergleichbar mit einem "Bürojob" ist, ist jedem klar. Auch, dass man Umstände, die es in anderen Berufssparten so wohl nicht gibt, als Alltag zu akzeptieren hat.
Wieso man als Soldat aber "automatisch" als Daddy disqualifiziert ist, dass soll doch bitte einmal konkret dargelegt werden.
Hallo - ich schreibe jetzt mal nur für mich - ich bin ebenso ein Mensch wie jeder andere. Ich habe mich für den Beruf entschieden, weil er für mich viele Aspekte beinhaltet, die mir attraktiv und lohnenswert waren. Ich habe mich aber damit nicht gegen eine Familie entschieden. Und schon gar nicht habe ich mich damit zum "eiskalten Killer" machen lassen, der ich weder vorher war, noch jetzt bin. Aber als Außenstehender, der sehr wahrscheinlich außer hörensagen nichts konkretes über die Bundeswehr weiß, lässt sich ganz vortrefflich eine solche Aussage treffen. Schwarz und weiß - ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt. Es gibt aber eben nicht nur Schwarz und Weiß, und wie gesagt, wir Soldaten sind Menschen, ganz normale sogar. Das es Befindlichkeiten gibt, liegt daher in der Natur der Sache - mit dem kleinen Unterschied, dass "unsere" Befindlichkeiten über ein Jahr gesammelt und dann veröffentlicht werden. Schade, dass es solche Berichte nicht für jede Berufsgruppe gibt. Wie schnell würde man feststellen, dass wir doch "genügsamer" sind, als wir hier von vielen hingestellt werden. Und nach 21 Dienstjahren, 6 Auslandseinsätzen und unzähligen Versetzungen, gehe ich davon aus, grob zu wissen, wie es "wirklich" bei uns aussieht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
privat78 28.01.2014, 12:31
28. Einfach die Aufgaben ändern

Wenn man aus der Bundeswehr einen attraktiven Arbeitgeber machen will, dann müsste man sie derart verändern, dass es eben keine Bundeswehr mehr ist, sondern ein Haufen der seine Aufgabe nicht erfüllen kann. Wenn man die jetzt gestellten Aufgaben erfüllen will, bekommt man kein brauchbares Menschenmaterial mehr, so einfach ist es. Es gibt nur eine Möglichkeit für die Bundeswehr. Sie wird wieder eine reine Verteidigungsarmee. Dann könnten die Soldaten ähnlich leben wie die Polizisten. Wir könnten eine europäische Verteidigungsarmee aufstellen und die Nato verlassen. Dann kann die USA alleine den Weltpolizisten spielen. Eine starke moderne europäische Verteidigungsarmee würde auch vom europäischen Bürger akzeptiert. Im Moment ist die Bundeswehr ein jammernder Haufen in dem Sodom und Gomorra herrscht, der nur noch Versagern als letzte Berufschance dient.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FocusTurnier 28.01.2014, 12:33
29. Ach was, Männer sind der Meinung, daß Frauen bevorzugt werden....

Na die haben sich wohl mal den §8 des Gesetzes zur Gleichstellung von Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr angeschaut:

"Sind Frauen in einzelnen Bereichen unterrepräsentiert, sind sie beim beruflichen Aufstieg bei gleicher Qualifikation bevorzugt zu berücksichtigen. Dies gilt insbesondere für Berufungen in das Dienstverhältnis, Umwandlungen des Dienstverhältnisses, Beförderungen, Laufbahnwechsel und für förderliche Verwendungsentscheidungen"

http://www.gesetze-im-internet.de/sgleig/BJNR382210004.html

Wenn man dann noch die Einstellungsbedingungen für Männer und Frauen bei der Bundeswehr kennt (physischer Leistungstest), dann kann man(n) verstehen, warum es zu Verstimmungen kommt:

http://www.unibwh.de/sportzentrum/documents/pft_frauen.pdf
http://www.unibwh.de/sportzentrum/documents/pft_maenner.pdf
Und das mit den sexuellen Übergriffen wurde ja bereits im Forum zu einem anderen BW-Artikel geklärt: Frauen belästigen auch - nur scheint das kein Grund für eine hysterische Berichterstattung zu sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 8