Forum: Politik
Jahresbericht des Wehrbeauftragten: Die angegriffene Truppe
DPA

Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.

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hinz_&_kunz 28.01.2014, 12:33
30.

Die armen Soldaten - ich krieg gleich das Heulen.
Hallo?
Was habt ihr erwartet?
Dass euch Zivildienstleistende den Hintern abputzen?
(Wobei - mit den Kitas der Grinse-Uschi seid ihr ja auf dem besten Weg ;-)
Hört auf zu Jammern und seid froh, dass ihr nicht in der Fremdenlegion dient.
Was kommt als nächstes?
36-Stunden-Woche?
Ja, ICH habe gedient ;-)

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immernachdenklicher 28.01.2014, 12:34
31. Praktikum bei der Truppe

Zitat von sysop
Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.
Sollte man nicht vor Einstellung ein drei monatiges Praktikum bei der Bundeswehr voraussetzen? Vielleicht direkt mit vier Wochen Auslandserfahrung?
Dann wissen die Berufsanfänger worauf sie sich einlassen.
Wer den Beruf des Kriegers wählt muß damit rechnen ihn auch auszuführen.

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FocusTurnier 28.01.2014, 12:39
32. @marcus tullius cicero Auch Feuerwehr und Polizei

Zitat von marcus tullius cicero
Als Beispiel bei Polizei und Feuerwehr gelten für beide Geschlechter die gleichen Vorraussetzungen.
Bei zB der Berliner Polizei müssen Frauen auch weniger leisten als Männer:
"2000m - Lauf: Männer max. 09:20 min; Frauen max. 11:20 min / ab einem Alter von 30 Jahren Männer max. 09:50 min; Frauen max. 11:50 min"

http://www.sporttest-polizei.de/berlin.html
Bei der Berliner Feuerwehr werden Frauen bevorzugt:
"
• Gesamtergebnis
Beim Gesamtergebnis werden neben den erzielten Ergebnissen in den einzelnen Testverfahren folgende Kriterien berücksichtigt:
- Frauen sind gem. §§ 3,6,8 Landesgleichstellungsgesetz (LGG) bei gleicher Eignung (gleicher Rangfolgeplatz) bevorzugt zu berücksichtigen."
http://www.berliner-feuerwehr.de/2974.html

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meging 28.01.2014, 12:40
33.

Zitat von sysop
Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.
Das mit der sexuellen Belästigung sollte man mal genauer untersuchen. Uns wurde 2010 gesagt, es könne bereits als sexuelle Belästigung gewertet werden, wenn man nur mit Badeschlappen, Unterhose und einem T-Shirt sich von seiner Stube Richtung Dusche aufmacht. Sexuelle Belästigung ist ganz klar ein Tabu und hat nicht vorzukommen, aber man kann aus Mücken Elefanten machen und diese Fälle sollte man ganz klar rausfiltern.

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dissidenz 28.01.2014, 12:46
34. Der Beruf Soldat...

Zitat von Lankoron
einiges lässt eben auch das Bild "Bundeswehr" zu wünschen übrig: Es sind knapp 3% der Soldaten im Auslandseinsatz, die zivilen Mitarbeiter nicht mitgerechnet. Entweder muss also die Struktur deutlich umgearbeitet werden, oder es gibt Planungsmängel. Diese übrigens der neuen Ministerin anzuhängen, die knapp 4 Wochen im Amt ist, halte ich für mehr als blauäugig. Und vielleicht sollte man sich mal mit dem Berufsbild "Soldat" beschäftigen. es ist eben kein Job wie jeder andere. Aber solange die Bundeswehr in erster Linie als Arbeitsbeschaffung in den Ländern, als "Standortfaktor" oder im beschaffungsbereich als Subventionierer der Industrie dient, wird sich daran nichts ändern.
...ist keineswegs schwieriger oder heikler geworden. Unsere Wahrnehmung in Deutschland hat sich vielmehr dahingehend verschoben, dass eine solcher 'Beruf' nicht mehr mit 'unserer' Lebenswirklichkeit vereinbar scheint.

Frauenquote, Vereinbarkeit Beruf und Familie, seelische Belastungen...
Die Bundeswehr war in den letzten Jahrezehnten immer ein Ort, an dem Menschen - die entweder noch Ziel- oder Antriebslos im Leben waren - ein sicheres und auskömmliches Leben führen konnten. Sicherlich musste man beim Wohnort innerhalb Deutschlands etwas flexibel bleiben. Aber das Auskommen (für ungelernte) oder die beruflichen Fortbildungsmöglichkeiten (Lehre/Studium) sowie die Versorgung ehemaliger 'Soldaten' waren und sind Spitze.

Aber eine Armee die den Namen wirklich verdient? Sowas gab es schon lange nicht mehr. Soldaten die ggf. in Kampfeinsätzen im Ausland ihr Leben verlieren... nein, bitte nicht. Körperliche Anforderungen? Am besten runhterschrauben. Frauen vor. Und alles bitte gendergerecht. Egal ob die Einsatzfähigkeit sinkt... zum wirklichen Einsatz taugt die Truppe eh nicht.

Also am besten 6 Monate in Kasernen sitzen um irgendwelche internationalen Planungszahlen hochzuhalten und ansonsten die Tagegelder abgreifen.

Vielleicht ist es das was in einer satten Gesellschaft in der wir leben geradeso noch erträglich erscheint. Aber dann liegt natürlich auch der Gedanke nahe das dreckige Spiel ganz sein zu lassen und die BW aufzulösen. Überweisen wir Franzosen oder Amerikanern gleich das Geld damit sie ein paar Panzer mehr kaufen können.
Das wäre immer noch günstiger als eine reine ABM-Truppe am Leben zu erhalten.

Um nichts falsch verstanden zu werden -
Ich habe nichts gegen eine Armee oder eine Bundeswehr... ich habe nur etwas gegen eine in unserer selbstgerechten und pseudointellektuellen Gesellschaft degenerierte zahnlose und von Selbstzweifeln zerfressende Tambourmajor-Truppe.

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stillafool 28.01.2014, 12:46
35. Kabarettreif

Man sollte den Bericht der Heute Show oder Dieter Nuhr zukommen und sie die hilflosen und dümmlichen Kommentare und Ausreden des Ministeriums zitieren lassen. Lacher sind garantiert.

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spiegelator 28.01.2014, 12:46
36. Wer als Mann heute noch zur Bundeswehr geht, dem ist nicht zu helfen.

Zitat von ohne_benutzername
......Fast ein Drittel der Soldaten glaubt, dass ihre Kameradinnen einen schlechteren Job machen......"
Falsch, 100 % wissen.........(siehe ADAC)
Zitat von ohne_benutzername
....... 32 Prozent sind überzeugt, Frauen würden von ihren Vorgesetzten bevorzugt."
Falsche Einschränkung, falscher Eindruck
Wenn man das "von ihren Vorgesetzten" weg lässt, dann sind nicht 32 % "überzeugt", sondern 100 % wissen....

Zitat von ohne_benutzername
......Laut Königshaus' Bericht wurden werdende Mütter Opfer von Diskriminierung. "
Wer ist eigentlich der Diskriminierte, wenn ein Teil der Mannschaft über einen disponibel herbeigeführten Zustand das Einkommen ohne Gegenleistung bekommen und zusätzlich das Todesrisiko umgehen kann, nachdem dieser Teil schon bei der Einstellung bevorzugt worden ist und dann auch noch ausnahmslos in den risikoarmen Tätigkeitsfeldern untergekommen ist, und das bei gleicher Bezahlung.
Also, liebe Männer, überlasst die Bundeswehr doch ganz den Frauen, schließlich sind die mindestens genau so gut.

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marcus tullius cicero 28.01.2014, 12:46
37. Das ist natürlich auch sehr schön...

Zitat von FocusTurnier
Bei zB der Berliner Polizei müssen Frauen auch weniger leisten als Männer: "2000m - Lauf: Männer max. 09:20 min; Frauen max. 11:20 min / ab einem Alter von 30 Jahren Männer max. 09:50 min; Frauen max......
Bloss dann sollte man sich nicht wundern, wenn das bei den Männlichen Soldaten nicht auf Gegenliebe stösst....

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markus_wienken 28.01.2014, 12:50
38. .

Zitat von spon-1294658886485
Ich habe einige Jahre in Bayern gelebt und hatte US Amerikaner als Nachbarn.Diese dienten in Hohenfels und Grafenwöhr. Ich habe erlebt wie selbstverständlich die Familienangehörigen in der US Armee eingebunden und betreut wurden.
Wie im Detail sieht die Betreuung und Einbindung von Familienangehörigen bei der US Armee denn aus?

Zitat von spon-1294658886485
Davon kann sich unsere Bundeswehr eine gehörige Scheibe abschneiden.Auch Bundeswehrangehörige haben ein recht auf Familie und als solche wie jeder Beamte eine Fürsorgepflicht des Dienstherren zu .....
Mag ein Unding sein, schaut man sich die Militärgeschichte der letzten 4000 Jahre an so erkennt man schnell, dass das kein neues Phänomen ist und sich sicherlich auch nie grundlegend ändern wird.
Das sollte man berücksichtigen, entscheidet man sich für den Beruf eines Soldaten.
Zitat von spon-1294658886485
Die Zufriedenheit der Soldaten ist natürlich .im Interesse des Dienstherren sehr wichtig
Naja...zumindest theoretisch.
Wichtig ist, dass die Truppe "funktioniert" und ihren Aufgaben nachkommt.

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thoreaukrates 28.01.2014, 12:53
39.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß das Verhältnis von Kampftruppe, Kampfunterstützungtruppe und Verwaltung nicht stimmt. Letztere scheint überrepräsentiert zu sein. Das Verhältnis von "bewaffneter Verwaltung" zu anderen Teilen ist in anderen Streitkräften sicher besser.
Als Bundesbehörde sollte die BW auch nicht zu viel Rücksicht auf Kommunalpolitik nehmen. Jedes Bundesland sollte entsprechend ihrer Einwohnerzahl angemessene Großstandorte bekommen.
Kostet alles sehr viel Geld und wird an die 20 Jahre dauern. Vielleicht hätte man mal vorher damit anfangen sollen.

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