Forum: Politik
Jahresbericht des Wehrbeauftragten: Die angegriffene Truppe
DPA

Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.

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muunoy 28.01.2014, 12:54
40. Sie haben es erfasst

Zitat von peter0pf9
Ohne die dargestellten Probleme herabspielen zu wollen, sollte man doch begreifen, dass eine Armee kein normaler Arbeitgeber ist. Wenn man nicht rekrutieren würde was an die Tür klopft, sondern die Eignung der Kandidaten ausreichend prüft. Das nächste Problem ist dann allerdings - wer geht denn dann noch zu dieser Armee???
Auch in der Privatwirtschaft gibt es Jobs, bei denen man ständig ins Ausland muss und fast nie daheim ist (z. B. Unternehmensberater). Der Unterschied: Das passt das Schmerzensgeld und man riskiert nicht, im Kampfeinsatz sein Leben zu verlieren. Also, wer auf weite Reisen und internat. Einsätze steht, kann mit einem anderen Job deutlich mehr Geld verdienen. Somit stellt sich wirklich die Frage, warum man ausgerechnet zur Bundeswehr gehen sollte.

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Mac_Beth 28.01.2014, 12:54
41.

Wenn ich mir viele der Beiträge hier im Forum ansehe, dann wüsste ich schon was man ändern könnte. Vielleicht sollte die Bevölkerung wieder ernsthaft in Erwägung ziehen der Bundeswehr ein wenig mehr Achtung und Sympathie entgegenzubringen, anstatt aus dem Hohn und Spott fast schon einen eigenen Volkssport zu machen.
Wäre der Rückhalt in der Bevölkerung spürbar größer, dann würde die Motivation der Soldaten sicherlich davon profitieren. Als Konsequenz gäbe es dann wohl auch weniger Beschwerden, da die allgemeine Einsatzbereitschaft höher ist. Dabei handelt es sich vor allem un intrinsische Motivation und die kann grundsätzlich die Leistungsbereitschaft im Beruf fördern.

Es ist einfach schlimm...die Bundeswehr hat uns nie etwas getan. Am zivilen Arbeitsplatz kann es genauso viele "Deppen" oder "Trolle" geben. Das ist kein spezielles Problem der Bundeswehr.

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bertholdalfredrosswag 28.01.2014, 12:55
42. Die angegriffene Truppe?

Wird die deutsche Jugend suxessiev zum Weichei? Eine frage noch: Wie machen das andere Nationen wie z. B. Frankreich oder England die wesentlich mehr gefordert werden an Einsätzen teilzunehmen. Ich meine dabei nicht, dass die Einsätze lobenswert sind, aber hier geht es ja um die Frage der Belastung des deutschen Soldaten. Ebenso ist es grundsätzlich ein Unding, Frauen mit Männern auf Tuchfühlung Dienst machen zu lassen und erwarten dass sie sich Geschlechtsneutral verhalten das ist eine Verirrung der bürgerlichen Verhaltensvorstellung. Ein zivieler Betrieb kann nicht als das Selbe gesehen werden wie eine Dienstarmee die ihre speziefischen Struckturen hat, respelktiv haben muss.

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markus_wienken 28.01.2014, 12:56
43.

Zitat von privat78
Wenn man aus der Bundeswehr einen attraktiven Arbeitgeber machen will, dann müsste man sie derart verändern, dass es eben keine Bundeswehr mehr ist, sondern ein Haufen der seine Aufgabe nicht erfüllen kann. Wenn man die jetzt gestellten Aufgaben erfüllen will, bekommt man kein brauchbares Menschenmaterial mehr, so einfach ist es. Es gibt nur eine Möglichkeit für die Bundeswehr. Sie wird wieder eine reine Verteidigungsarmee. Dann könnten die Soldaten ähnlich leben wie die Polizisten. Wir könnten eine europäische Verteidigungsarmee aufstellen und die Nato verlassen. Dann kann die USA alleine den Weltpolizisten spielen.
Es geht nicht darum Weltpolizei zu spielen sondern um unsere Interessen zu wahren, wenn nötig auch mit "robusten" Mitteln (natürlich sehr gerne unabhängig von den USA).
Dafür braucht man schon mehr als eine "Kuschelarmee".

Zitat von privat78
Im Moment ist die Bundeswehr ein jammernder Haufen in dem Sodom und Gomorra herrscht, der nur noch Versagern als letzte Berufschance dient.
Den Eindruck habe ich auch.

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kleinbürger 28.01.2014, 12:58
44. sectoren

Zitat von sysop
Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.
die bundeswehr ist gut beraten sich das personal welches in auslandseinsätze geschickt werden soll genauer anzusehen in bezug auf leute die mental instabil wirken oder die vorhaben den weg über "traumatische belastungsstörungen" zu nehmen um sich in eine vorzeitige pensionierung zu verabschieden.
soviel war im gegensatz zu den britischen und amerikanischen sectoren in afghanistan im bundeswehrgebiet in den letzten 13 jahren nun doch nicht los, als das es hunderte von solchen fällen produzieren könnte.

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jonas4711 28.01.2014, 12:58
45. Tja, es war halt

immer schon so: "Meine Herren der Lufwaffe, Kameraden der Marine, Soldaten des Heeres".....ich wußte, warum ich länger als gewöhnlich ;-)) bei der Luftwaffe war. Es war die beste Zeit, in meinem Berufsleben....möchte ich nicht missen.

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senfaddierer 28.01.2014, 13:01
46. Genug gejammert

Zitat von sysop
Quälende Auslandsmissionen, zerrüttete Familienleben, ein kaum zumutbares Pendlerpensum: Viele Soldaten der Bundeswehr sind am Limit, warnt der Wehrbeauftragte Königshaus. Sein Jahresbericht zeigt, wie verunsichert die Männer und Frauen der Truppe sind.
Respekt vor allen, die ihr Leben im Einsatz riskieren, ohne Frage! Aber wer sich für den Soldatenberuf entscheidet, weiß, worauf er sich einlässt.
Freitags 12 Uhr Dienstschluss, alle zwei Wochen ein Tag "Familienheimfahrt" als zusätzlicher Urlaub, bezahlte Familienheimfahrten machen Pendeln deutlich erträglicher. Auch die sog. Rahmendienstzeit von 46 Stunden ist nur eine Hülse, ist doch Mittagspause und weitere "Organisationszeit" und sogar der Sport mit inbegriffen, so dass kaum mehr als 38 Arbeitsstunden übrig bleiben. Auch die Praxis bei Dienstreisen ist doch recht kommod: An- und Abreisetag als Arbeitszeit, auch davon können viele draußen nur träumen. Und dass jeder Berufssoldat unweigerlich mal in Ämtern und Kommandobehörden in Berlin oder Köln/Bonn endet, weiß man auch frühzeitig. Dafür darf man dann ja mit Mitte 50 in den gut bezahlten Ruhestand gehen, welchen jeder Soldat, der sein Leben in seiner Dienstzeit riskiert hat, gesund erleben möge.
Bedingungen, die wir hier draußen so nicht kennen.

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starsnake 28.01.2014, 13:01
47. Belastungen

Ohne Frage gibt es bei der Armee besondere Belastungen. Dennoch teile ich als Ehemaliger den allgemeinen Tenor hier im Forum.
Das soldatische Leben ist kein Ponyhof. Es kann alles recht easy ablaufen - ich selber hatte da durchaus Glück Anfang der Neunziger - heutzutage aber eben auch anders.
Wodrüber man wenig erfährt, ist, was beim Einstellungsgespräch angekündigt oder versprochen wurde ( Positives wie Negatives ), und was dann daraus wurde. Ein sehr wichtiger Punkt, wie ich finde.
Insgesamt scheinen zu viele bei der BW zu sein, die irgendetwas anderes erwartet hatten. Das gibt schon zu denken.

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Red Herring 28.01.2014, 13:02
48. @kopp

Zitat von kopp
Drum wäre es zu begrüßen, dass mittels Kampfdrohnen Nahkampfsituationen zur Ausnahme würden. Außerdem würde das Beschaffen solcher Waffen eine Reduktion der Truppenstärke ermöglichen. Das wiederum würde den Einsatz von Soldatinnen erst recht überflüssig machen.
Wieso, weil Frauen keine Drohnen steuern können? Schon klar...

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lytascorpia 28.01.2014, 13:04
49. Das geht schon seit Jahrzehnten so

Einsatz in Aussen einsätzen im Regenwald der Wüste etc. ohne Bezahlung, am Ende des Auslandseinsatz der Famillie als verstorben gemeldet, keine oder schlechtes Material, keine oder schlechte Aufklärung der Situation, einstieg in eine AussenMission blauäugig solange man als Politiker nich selbst hin muss nich mal als Verteidigungsministerin,schlechtes oder kein Essen im einsatz und im Stützpunkt in Deutschland,Vergewaltigung von Rekrutinnen dutrch Offiziere und Unteroffiziere in der AGA (selbst erlebt),Misshandlung schläge und Mobbing von weiblichen vorgesetzen an männlichen Untergebenen (selbst erlebt), Schließung guter funktionierender Stützpunkte, einfärchung von Soldaten in kleine schlechte ASbest verseuchte Stützpunkte, absolut keine Krankenversorgung während meiner 4 jährigen Zeit bei der BW bei mir !, jetzt durch VDL 15 bis 17 jährige Kindersoldaten auch in der BW cool BW soll Kinderfreundlicher werden durch Kindersoldaten armer deutscher Fanmilien,
und das spucken von 'SPon auf die gesamte BW durch einseitiges Regierungsnahes weicheier gleichaltungs Journalismus
Schade SPon ! Weiß is die Wahrheit, wird daher sicher von den MOD zensiert.

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