Forum: Politik
Jahresbilanz des russischen Präsidenten: Putin warnt vor wachsender Gefahr eines Atom
YURI KOCHETKOV/EPA-EFE/REX

Wladimir Putin, Präsident der Atommacht Russland, fordert eine Rüstungsbegrenzung. Weitere Themen seiner Jahresbilanz: der Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch und der Abzug der US-Truppen aus Syrien.

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adal_ 20.12.2018, 16:16
50. Danke, dass Sie Putins weihnachtliche Friedensmission unterstützen :-)

Zitat von austriacus
Auf diesem Forum finde ich unter den Teilnehmern etwa 10 Prozent, die sachlich argumentieren. 90 Prozent machen den Eindruck von Trollen der Waffenindustrie. Ich erinnere daran, dass wir alle zu Asche werden, wenn es krachen sollte. Frohe Weihnacht !
Gut, dass auch Sie noch mal vor der Gefahr eines Atomkriegs warnen. Putins Warnung vor einem Atomkrieg (und vor seinen neuen atomaren Mittelstreckenraketen) kann man gar nicht oft genug wiederholen.

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kolybri 20.12.2018, 16:20
51. Doch

Zitat von frank57
wieviele Nato-hörige Russlandhhasser hier vertreten zu sein scheinen! Wer hat Atombomben gegen Zivilbevölkerung eingesetzt? Wer verschiesst in aller Welt Uranmunition ohne UN--Beschluss? Wie sind die Zahlen zu den Rüstungsausgaben? Wie sieht die Landkarte mit Natostaaten aus? Die Agressoren sitzen eindeutig nicht in Moskau!
Siehe Beitrag Nr. 18

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nach-mir-die-springflut 20.12.2018, 16:21
52.

Zitat von tinnytim
Nun ist die neueste Version dieser Rakete, die Iskander-K, aber keine einfache Rakete mehr, sondern eine Trägerrakete, die in der Lage ist zwei Marschflugkörper zu transportieren. CIA und Nato sind sich einigermaßen sicher, dass der neueste Marschflugkörper 9M729 Novator im System eine deutlich größere Reichweite (bis 2000km) hat, als die vertraglich erlaubten 500km.
Marschflugkörper werden von überall abgeschossen, ob U-Booten, Schiffen oder Überschallbombern. Den Fokus auf Raketen zu legen ist ablenkend. Die technische Entwicklung macht es immer mehr unmöglich, sich zu schützen vor Waffen. Der Fokus muss daher auf der Zusammenarbeit von Staaten liegen, die so viel Verantwortung vertreten, dass sie eine Waffenkontrolle durchsetzen können. Hochintelligente Technik in den Händen von Dummen und Soziopathen ist das Problem.

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sufou 20.12.2018, 16:33
53. wohin geht Russia?

In den 60er bis 90er hatte lateinamerikanische Großgrundbesitzer also das Pardon der russische Oligarchie eigene "Todesschwadronen" unterhalten die auch nicht gegen das Gesetz im jeweiligen Land waren.

Wohin steuert die russische Republik bloß? Militär Junta?

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Rechtschreibprüfer_der 20.12.2018, 16:37
54.

Zitat von Southwest69
Die einzigen die bisher fast einen Atomkrieg ausgelöst hatten (durch Inkompetenz), waren die Russen, 1983. Die russische atomare Mittelmacht (Barrack Obama) kann sich außerdem gar keinen neuen Rüstungswettlauf leisten, den ersten haben sie schon verloren,. Russland hat die Verträge gebrochen, nicht die USA. Putins Worte sind genau so Schall und Rauch wie die von Trump.
1983 hat die NATO mit ihrem sehr unklugen Manöver Able Archer fast einen Atomkrieg ausgelöst. Nur das besonnene Handeln Reagans hat den sowjetischen präventiven Erstschlag verhindert.

Und der sowjetische Raketenoffizier, der, ebenso 1983, einen Fehlalarm richtig interpretierte, traute sich lediglich seines Verstandes zu bedienen.

Russland hat "Verträge nicht gebrochen", sondern die USA haben den INF-Vertrag gekündigt. So wie die USA auch den ABM-Vertrag aufkündigten.

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Rechtschreibprüfer_der 20.12.2018, 16:39
55.

Zitat von sufou
In den 60er bis 90er hatte lateinamerikanische Großgrundbesitzer also das Pardon der russische Oligarchie eigene "Todesschwadronen" unterhalten die auch nicht gegen das Gesetz im jeweiligen Land waren. Wohin steuert die russische Republik bloß? Militär Junta?
Das Pendant, nicht das Pardon.

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dieter.eichhorn33 20.12.2018, 16:45
56. immer nochmal 2+4!

Der Westen hat damals zugestimmt, die Nato nicht zum Osten hin zu vergrößern. Kaum waren BRD und DDR vereinigt, hat die Nato... Das wissen wir doch alle. Daraufhin hat Putin seine Politik verändert und lässt nun den Westen in der Ukraine hängen. Und - bitte, der ukrainische Chef hat seine eigene Politik und versucht immer wieder, die BRD hereinzuziehen. Doch Frau Merkel hat erkannt, was da gespielt wird und blieb eisern. Und es stimmt leider, solange eben in der Ukraine... Ich weiß, ich komme so langsam auch nicht mehr mit. Wir sitzen jetzt genau zwischen dem unbeherrschten und vulgären Trump und dem uns mehr oder weniger unbekannten Putin. Trump hat das Ziel, der EU und der BRD zu schaden. Er freut sich über BREXIT, über die polnische Regierung, die ihn eingeladen hat, … und all die anderen, die die EU schwächen. Denn die EU ist eine Wirtschaftsmacht! Glücklicherweise. Aber denken wir daran, jetzt besonders an Weihnacht. Wir haben seit 1945 Frieden und Wohlstand. Wenn jetzt noch die GROKO so richtig ans Regieren kommen tät... Es wäre nicht mehr auszuhalten.

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whoispaul 20.12.2018, 16:52
57. Atomwaffeneinsatz

nun stellen wir uns mal vor, Japan hätte vor dem A-Waffeneinsatz sich ergeben, niemand in der Öffentlichkeit hätte gewusst, was A-Waffen für unendliches Leid anrichten. Spätestens 62 hätte es geknallt, aber richtig.

Die Angst der Sowjetunion bei Able Archer war wie schon ein anderer richtig beantwortet war durch den Abschuss einer südkoreanischen Passagiermaschine geschuldet und nur durch einen Stasi-Agenten im Nato-HQ verhinderte eine Katastrophe.

Petrows Heldentat war ein anderes "Event"

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Vadomar 20.12.2018, 16:53
58. ohne Worte

Es war klar, dass dieser Artikel Trolle und Putinversteher hervorlocken würde.
Ähnliche Reaktionen sind auch in Großbritannien zu finden. Im Forum des Daily Express wird Putin von den Brexiteers (manche sind wohl russische Trolle) teilweise wie ein Messias und Friedensengel dargestellt.
Bin gespannt, wann er für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wird.

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msvanessacheng 20.12.2018, 17:00
59.

Zitat von nach-mir-die-springflut
Marschflugkörper werden von überall abgeschossen, ob U-Booten, Schiffen oder Überschallbombern. Den Fokus auf Raketen zu legen ist ablenkend. Die technische Entwicklung macht es immer mehr unmöglich, sich zu schützen vor Waffen. Der Fokus muss daher auf der Zusammenarbeit von Staaten liegen, die so viel Verantwortung vertreten, dass sie eine Waffenkontrolle durchsetzen können. Hochintelligente Technik in den Händen von Dummen und Soziopathen ist das Problem.
Gute Beobachtung! Zudem geht es bei der Kündigung des Vertrags weniger ums Raketenschild oder die Iskanders, sondern um China, Korea, Indien und Pakistan. Während sich Russen und Amerikaner in nuklearen Fragen seit Jahren gut koordinieren, weiss wahrscheinlich niemand wer in Pakistan am Knopf sitzt.

Während sich Putin und Trump einig sind, dass man nun auch diese Länder vertraglich verpflichten muss, gehen deren Vorstellungen auseinander wie man dies am besten erreicht. Trump meint offensichtlich, dass eine Aufkündigung des INF-Vertrags mit anschliessender Drohgebärde zu einer neuen umfassenderen Regelung führen wird. Könnte auch womöglich funktionieren ... Putin dagegen setzt wie immer auf Dialog ("Wer hindert uns daran mit anderen Ländern darüber zu reden?"). Diese Position könnte u.U. zu naiv sein, andererseits haben die Russen in Syrien durch Diplomatie so viel erreicht wie die Amerikaner in keinem ihrer Kriegseinsätze sonst.

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