Forum: Politik
Jahrestag der Annexion: Wie die Krim Putin verschluckte
dpa

Vor fünf Jahren begann Wladimir Putin, Krieg und Gewalt in den Osten der Ukraine zu tragen. Die Entscheidung hat den Kremlchef, die Russen und ihren Staat verändert.

Seite 6 von 13
oranje-web 16.03.2019, 16:03
50. da irren sie aber sehr,

Zitat von banalitäter
Dieser Artikel ist deutlich näher an der heutigen Realität . als die Ansichten von H. Teltschik im Interview im letzten Spiegel,. Dort bezog sich Teltschick auf den Putin der Kohl Jahre und malte ein total anderes Bild vom russischen Führer.
das ich mal mit einem CDU Politiker einer Meinung bin hätte ich nie gedacht. Aber was telschuk im spiegel sagte stimmte hinten und vorne.
Das agresiver verhalten Deutschlands der eu , USA und der deutschen gazetten gegenüber Russland ist nicht zu überbieten.

Wir verdanken Russland( Sowjetunion) nicht nur die befreihung vom Faschismus sondern auch die wiedervereinigung. Der hass der hier gegenüber dem russischem Volk verbreitet wird ist grauenhaft. Alls Projektionsfläche wird Putin genommen. Nun ja er ist zwar ein "lupenreiner Demokrat" aber mit "lupenreinen Demokraten " haben wir im allgm. keien Schwierigkeiten denn wir liefern ihnen waffen für ihre aggressiven ziele .

Telschik hat allesgesagt wie es um die deutsch russiche beziehung steht und wie es stehen könnte . Wem haben wir das zu verdanken...

Beitrag melden
adal_ 16.03.2019, 16:04
51. Aufgemerkt! Sofjetrussland (Adenauer) und Russland sind nicht dasselbe

Zitat von frank1968
Zur ersten Grenzverschiebung nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa kam es bereits 1954 und zwar genau mit der Krim, als nämlich Nikita Chruschtschow (selbst übrigens ein Ukrainer) ganz ohne Volksbefragung die Halbinsel Krim der Ukraine als "Geschenk" der Russischen Föderation überließ. Also bitte immer schön bei den Fakten bleiben!
Nö, zur ersten Grenzverschiebung innerhalb des europäischen Teils der Sowjetunion kam es bereits 1946: Stalin hob die Autonomie der Krim innerhalb der Sowjetunion auf. Nach 1946 war die Krim also gerade mal acht Jahre lang ...Oblast innerhalb der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR), bevor sie 1954 der Sowjetrepublik Ukraine zugeschlagen wurde.

Putin verwechselt gern die Sowjetunion mit Russland und träumt daher auch von Neurussland in der Ukraine, bezw. von der Ukraine als Teil Russlands. Seine Fans multiplizieren den historischen Stuss.

Beitrag melden
dieter.zuckermann 16.03.2019, 16:09
52.

Zitat von frank1968
Zur ersten Grenzverschiebung nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa kam es bereits 1954 und zwar genau mit der Krim, als nämlich Nikita Chruschtschow (selbst übrigens ein Ukrainer) ganz ohne Volksbefragung die Halbinsel Krim der Ukraine als "Geschenk" der Russischen Föderation überließ. Also bitte immer schön bei den Fakten bleiben!
Wie wäre es den, dass auch Polen sich nach dem 2. WK verschoben hat. Auch Deutsche Grenze hat sich verschoben. Nach dem 2. WK bereits zwei mal. Jugoslawien ist zerbrochen. SU hat sich aufgelöst. Serbien ist anschließend nochmal zerbrochen. Grenzen haben sich seit dem 2. WK eigentlich wahrscheinlich mehr verschoben den je. Ich weiß gar nicht, wie man hier von der ersten Grenzverschiebung sprechen kann. Das ist eine 20-30 fache Lüge.
Dieses Mal ist das sogar ohne Gewalt gegangen. Es ist nicht gegen den Willen der Bevölkerung passiert.
Und auch wenn der Westen sich auf der Krim am liebsten auf die kleinste Minderheit konzentriert. Als ob die Krimtataren dort wichtiger sind als andere Bevölkerungsgruppen. Es ist keineswegs ausgemacht, dass die Krimtataren gegen Russland waren. Das geben die meisten Umfragen auch nicht her. Auch diese Minderheit wurde nicht wirklich übergangen.

Beitrag melden
ka117 16.03.2019, 16:09
53. @Playintime

Ihnen ist eine Manipulation unterlaufen. Kosovo gehörte nämlich gar nicht zu Serbien, wie Sie fälschicherweise behaupten, sondern zu Jugoslawien. Nach dem Zerfall von Jugoslawien wollte die ehemalige jugoslawische Republik Serbien die ehemalige jugoslawische Republik Kosovo annektieren. Diesem klaren Völkerrechtsbruch hat sich damals der Westen widersetzt.

Russland hat sich übrigens im Budapester Memorandum verpflichtet, die Unantastbarkeit der ukrainischen Grenzen zu achten.

Beitrag melden
franz.v.trotta 16.03.2019, 16:11
54.

Ohne den Maidan-Putsch (und Morddrohungen gegen russ. Bürger) hätte es die Krim-Annexion gar nicht gegeben.
Schade, dass es ein Tabu ist, über solche Zusammenhänge zu sprechen.

Beitrag melden
Galgenstein 16.03.2019, 16:16
55. Wenn es nur das wäre

Zitat von jwcotton
... pumpt er lieber sein Milität mit nicht vorhandenem Geld auf sein Volk soll im Rentenalter dafür länger arbeiten, die Wirtschaft und Zukunftsperspektiven siechen dahin .... Ganz nebenbei horten er und seine Politclicque bei denen man zwischen Kriminellen und Politikern schwer noch unterscheiden kann die Milliarden auf den eigenen Konten. Armes Russland! Aber noch lassen sich viele blenden vom vermeindlichen Wiedererstarken auf Kosten der Zukunftsperspektiven des eigenen Volkes.
Leider liegen sie nur allzu richtig. Aber eines muss man Putin lassen: Blenden kann er und dafür liebt man ihn, mittlerweile mehr im Westen als in Russland.
Nord Stream 2 war wieder so eine Aktion, bei der sich ein paar wenige schamlos auf Kosten des Volkes bereichern. Der Bau der Pipeline macht ökonomisch keinen Sinn. Wie die Analysten der Sberbank vorrechneten, sind die Baukosten für dieses Unternehmen derart hoch, dass die Gazprom frühestens in zwanzig Jahren, wenn denn jemals damit einen Gewinn macht.
Warum sind die Baukosten so hoch? Weil ein paar Günstlinge diese und andere Pipelines zu vollkommen überhöhten Preisen bauen dürfen. Was hat das Volk davon? Nichts.
Aber so funktioniert halt Russland unter Putin. Großprojekte dienen als Alibi um sich schamlos zu bereichern. Das war in Sotschi so, das ist beim Bau des neuen Weltraumbahnhofs so, das war beim Bau der WM-Stadien so und auch bei fast allen anderen Großaufträgen des Staates. Ein paar wenige - die Leistungsträger des Regimes - haben immer mehr, und immer mehr haben immer weniger.
Die Linke liebt Putin dennoch und die Rechten sowieso. Putin erzählt allen, was sie gerne hören wollen um ihren Glauben an ihn und Russland nicht zu verlieren, der Rest interessiert nicht.

Beitrag melden
Pixopax 16.03.2019, 16:16
56. Putin hat wesentlich mehr verloren als gewonnen mit der Annexion.

Welche Vorteile hatte die Annexion? Kaum welche. Verloren hat Russland an internationales Ansehen, die Sanktionen taten und tun weh, jegliche Zusammenarbeit mit den Russen wurde eingestellt. Das war ein serh dummer Fehler, der nur Schaden angerichtet hat.

Beitrag melden
basileus97 16.03.2019, 16:18
57. Parallelen

"Der neue Putin rechtfertigt einerseits die Erhöhung des Rentenalters damit, dass kein Geld da sei, und präsentiert andererseits teure Wunderwaffen, die er auf die Vereinigten Staaten richten will. Er schert sich nicht mehr um soziale Fragen."

Das kenne ich irgendwo her. Mit dem Unterschied dass Deutschland mehr Geld hat als Russland.

Beitrag melden
Galgenstein 16.03.2019, 16:20
58. Teltschik projiziert eine vergangene Vergangenheit auf die Gegenwart

Zitat von banalitäter
Dieser Artikel ist deutlich näher an der heutigen Realität . als die Ansichten von H. Teltschik im Interview im letzten Spiegel,. Dort bezog sich Teltschick auf den Putin der Kohl Jahre und malte ein total anderes Bild vom russischen Führer.
und hält das dann für die Wirklichkeit. Dass Kohl überhaupt nicht mit Russland verhandelt hatten, fällt bei solcher Wichtigtuerei unter den Tisch. Damals ging es um die Sowjetunion. Die Sowjetion bestand aus 15 Republiken. Russland war eine davon. Die Sowjetunion gibt es nicht mehr. Was es heute gibt ist Russland, das sich gegen andere, einstige Sowjetrepubliken aggressiv verhält und bei ihnen einmarschiert, wenn sie nicht nach der Pfeife des einstigen Brudervolkes tanzen.

Beitrag melden
oranje-web 16.03.2019, 16:21
59. kann ihnen nur zu stimmen

Zitat von karl-felix
glaube Sie irren . Ich bin Zeitzeuge. Der deutsche Bundestag brachte Wladimir Putin stehende Ovationen dar, lange nach den Kohl-Jahren . Die Probleme begannen , als Putin eine gemeinsame Wirtschaftszone von Lissabon bis Wladiwostok vorschlug . Da standen die Amerikaner auf der Matte um Europa zu teilen . Davor wurden sowohl die deutsche Wiedervereinigung als auch die EU und die Nato-Osterweiterung von den Russen friedlich geschluckt . Nur mit der Bombardierung des neutralen Jugoslawiens und dem Putsch in der Ukraine,einem GUS Bruderstaat Russlands, da ging der Westen zu weit .
auch ich habe die übertragende rede im Bundestag gehört. Russland mit Putin wollte sich Europa offenen . Russland hatte deshalb , unteranderem , die Todesstrafe abgeschafft Russland begann auch eien liberalen kurs einzuschlagen . Putin wollte Europa aber vorallem Deutschland zeigen wie es sich wandeln kann.. Erst mit frau Merkel und dem kadeaver gehorsam gegen über den USA( und unserer presse die sich auf Russland einschoss) wurde ein klamawandel in Russland erkennbar. Das Porzellan was hierzerstörte wurde werden wir nicht so schnell reparieren können. Ein land das uns de handreichte haben wir brüskiert. Das die russen uns noch mögen grenz an ein wunder wenn man bedenkt was wir Deutschland ihnen alles angetan haben.

Beitrag melden
Seite 6 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!