Forum: Politik
Jahrestag des Anschlags in Berlin: Streit um Auftritt von Imam bei Breitscheidplatz-G
Privat

Beim Gedenken für die Berliner Terroropfer hat ein Imam gesprochen, der für einen Verein tätig sein soll, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Der Betroffene wehrt sich gegen empörte Reaktionen.

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123Valentino 23.12.2017, 23:11
100. Geht es....

in diese Diskussion wirklich um die Opfer eines religiösen Fanatikers, oder wollen religiöse Sektierer ihre Profineurose mit dem Elend der Opfer schärfen.
Es sollte diesen religiösen Eiferen klar , sein dass religiöser Wahnsinn diese Menschen getötet hat .
Eine Hoffnung habe ich doch, Wahnsinn ist eine Krankheit, und ist möglicherweise heilbar, aber es braucht die aktive Mitarbeit des Patienten.

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Romara 23.12.2017, 23:52
101. Man will´s kaum glauben...

Zitat von mariamadrid
Ates? - Abdel-Samad? - Schräger Vorschlag! Damit hätte man ja Öl ins Feuer gegossen. Die Moslems sind schon wütend genug. Ich sehe keinen Anlaß, sie zusätzlich zu reizen. Wir müssen die Grenzen des Verstehens abbauen - nicht noch höher ziehen!
Mein Glückwunsch zu dieser devoten Grundhaltung. Vermutlich wollen Sie uns diese auch uns als Handlungsmuster für alle Lebenslagen verkaufen (!?) . Selbst Ihnen müssten doch die fatalen Wirkungen solch offensichtlich kontraproduktiven Entgegenkommens gegenüber Wüterichen oder auch Gruppen von Wüterichen nicht ganz unbekannt sein. So z. B. die Folgen der Appeasement-Politik Chamberlains gegenüber Hitler. Oder - eine Nummer kleiner aber dafür lustig: Der vor unbekümmertem Vergnügen prustende Mortimer Brewsters, während er seinem erklärten Mörder Jonathan Brewster in Frank Capras Klassiker "Arsen und Spitzenhäubchen" gefesselt ausgeliefert war.

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mundi 23.12.2017, 23:53
102. Erschreckende Parallelität

Was mich immer wundert, ist die Nichtvorhandensein Sensibilität der meisten Deutschen dem Islam gegenüber.
Gerade in Deutschland, das Erfahrungen mit der Naziideologie hat, sollte die Parallelität des Nationalsozialismus und des Islam erkannt werden. Wenigstens von Menschen, die über 70 sind.

Wenn man nämlich von der Spiritualität absieht, ist der Islam weniger eine Religion und mehr eine Ideologie.
Was waren sonst die Nazis?
Die Nationalsozialisten teilten die Menschen ein in deutsch-nordische Arier und den Rest der Menschen, offiziell Untermenschen genannt. Man hätte keine moralischen Skrupeln, diese Untermenschen zu verfolgen, ja zu töten. Es war sogar ein ehrenvoller Dienst am deutschen Volk. Abweichler galten noch als Schlimmeres als der Rest der Untermenschen. Es gab auch den Propheten, den Führer und Verfasser des Heiligen Buches, Mein Kampf.
Zu Freiheit Auslegung dieses Heilgen Buches oder ein Infragestellung des Genies des Propheten galt als todeswürdige Delikt. Ein wenig Spiritualität gab es auch: Verehrung der germanischen Götter, in in Walhalla auf die Gefallenen Helden warteten, Fahnen, Lagerfeuer und Fahnen.
(„,,.die Fahne ist mehr als die Ewigkeit, ja die Fahne ist mehr als der Tod...“)
Die Wahrheit gebietet zu erwähnen, dass die Mehrzahl der Nazianhänger friedliche Menschen waren. Einige von ihnen, wie Schindler und Raabe, habe vielen Menschen(Untermenschen) das Leben gerettet. Gibt es nich Ähnlichkeiten mit dem Islam?
Ein Glück für uns, dass die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland diese Ideologie nicht als Religion anerkannt und unter den besonderen Schutz, Religionsfreiheit genannt, gestellt hat.

Meiner Meinung nach, man würde aktuell in Deutschland keine politische Partei zulassen, deren Program der Koran wäre.
Es sei, man möchte Öllieferanten und Absatzmärkte für Rüstungsgüter nicht verlieren.

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dweik01 24.12.2017, 00:44
103. Entschuldigung

"Verleumdung und schwere Beleidigung" werden durch die Strafrechtsbehörden und Gerichte geklärt, zur Not in Berufung auch abschließend! "ist bemüht" sein Ansehen zu verbessern. Heißt übersetzt "er gab stets sein Bestes", mithin katastrophal. Das weiß offenbar auch der SPON Autor, weswegen er genau diese Formulierung wählte. Denn da könnte doch noch mehr herauskommen und SPON die falsche Seite bezogen haben?!
Also liebe presse, entweder sind die Medien manipulationsfrei und wir können unseren Institutionen vertrauen, dann ist die Nennung im Verfassungsschutzbericht derart unterirdisch, daß solch eine Person lernen sollte, daß "mitgehangen" = mitgefangen. Vielleicht kann er dann auch erklären, was er gegen Amri unternommen hat? Das kommt in dem Artikel (komischerweise aber) nicht vor. Und wenn nicht, dann ist eine Teilnahme potentieller Volksverhetzer und Terroristenmacher bei einer Veranstaltung für Opfer völlig abwegig. "Deutschland schafft sich ab" nicht nur mit solchem Murks. Wahrscheinlich wird mein Beitrag sowieso nicht freigegeben. Das wäre zu viel Kritik an SPON

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Tacitus73 24.12.2017, 00:58
104. Zeit einräumen wäre naiv.

Zitat von geando
Ich für meinen Teil bin sehr froh, das sich das Christentum in dieser Hinsicht weiterentwickelt hat- bzw. durch eine moderne und aufgeklärte Gesellschaft weitgehend entmündigt wurde. Was wir im Augenblick erleben, ist aber eine Rückentwicklung, in der die Toleranz und Offenheit unserer Gesellschaft zur Falle wird. Sie wird missbraucht, durch die Kräfte die das Rad zurückdrehen wollen. Und diese sind in unserem Falle nicht die Christen, sondern der radikale Islam, der inzwischen (durch Ölmilliarden finanziert) durch einen beispiellosen "Youth-Bulg" zunehmend international agiert. Die Chance zur Einhegung durch die Gesellschaft haben viele muslimische Staaten gehabt- sie waren seit dem zweiten Weltkrieg bis in die 90er Jahre wesentlich säkularer als heute- nun fällt ein Land nach dem nächsten der radikalisierung anheim. Nein, ich möchte den Islamisten keine Zeit einräumen, in der naiven Hoffnung auf Einsicht und Besserung. Denn diese Zeit haben wir nicht. In den Ländern, in denen diese das Ruder übernommen haben wird schon längst nicht mehr diskutiert. Dort wird gerichtet in Allahs Wille, Verstossen und Gesteinigt.
Sie haben recht. Islamisten eine Zeit einzuräumen, sich in einer Art Aufklärung zu modernisieren, hieße hinzunehmen, dass für diesen Zeitraum wichtige bereits erkämpfte Rechte relativiert würden, ihre Gültigkeit nur partiell anerkannt würde - mit der ungewissen Aussicht, dass sich im Verhältnis von Staat und Religion irgendwann eine ähnliche Entwicklung vollziehen könnte, wie es früher in Europa mit dem Christentum der Fall war. Dabei ist es ein Irrtum, dies gleichsetzen zu wollen. Einmal sind die historischen Voraussetzungen grundlegend verschieden. Zudem sind die säkularen Phasen in muslimischen Staaten in der Regel mit der Kolonialgeschichte verknüpft; Freiheit von Fremdherrschaft bedeutete oft Reislamisierung. Letztendlich ist meines Erachtens das postkoloniale Auftreten des Islamismus eine Art Rückstoß als Reaktion auf einen Modernisierungsprozess, der sich im Zuge der Globalisierung aus dem intensivierten Kontakt der islamischen Welt mit der westlichen Welt und deren Lebensstil ergeben hat. So paradox das ist: Der Islamismus ist wahrscheinlich ein Symptom der Modernisierung in islamischen Gesellschaften. Wohin sich diese Gesellschaften aber entwickeln werden, ist völlig offen, es gibt keine vorherbestimmte Gesetzmäßigkeit. Ich denke, die Europäer tun gut daran, im Umgang mit dem Islam in ihren eigenen Gesellschaften ihre grundlegenden, auf die Zeit der Aufklärung zurückgehenden Wertevorstellungen als nicht verhandelbar festzusetzen und diejenigen Strömungen im Islam zu fördern, die sich eben diesen Werten verbunden fühlen. Einfacher gesagt, wir müssen die Kräfte stärken, die unsere Art zu leben bejahen, und wir müssen diejenigen kritisieren, die sich dagegen wenden. Ich denke, dies ist eine der Grundvoraussetzungen für die Entwicklung eines "aufgeklärten" Islam in Europa.

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Gelber Rabe 24.12.2017, 01:04
105. Muslime werden ständig aufgefordert,

sich zu äußern.Wenn sie es tun,ist es auch wieder falsch.Passt nicht ins Feind-und Weltbild.Kann nur Heuchelei sein,darf nicht sein. ...stimmt schon, man macht sich die Welt,wie sie einem gefällt

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Tacitus73 24.12.2017, 01:42
106. offene Debatte

Zitat von Peter M. Lublewski
Solange Christen und andere "Ungläubige" in den Augen von Muslimen nicht einmal als vollwertige Menschen gelten, wird mit Toleranz kaum zu rechnen sein.
Das Problem ist, dass eine offene Debatte über den Einfluss des Islam auf unsere Gesellschaften nach wie vor kaum möglich ist. Der Vorwurf "Islamhass" ist immer schnell zur Hand. Offenbar steht die Furcht dahinter, Muslime könnten als Minderheit ausgegrenzt und diffamiert werden. Es besteht ja auch die Gefahr, dass sich rechte Kreise eine solche Debatte zunutze machen könnten. Nur wird die Verweigerung dieser Debatte auch nicht zum erwünschten Ziel von mehr Toleranz führen - im Gegenteil. Probleme beseitigt man nicht, indem man sie verschweigt. Was wir brauchen, ist eine differenzierte Debatte über die möglichen Folgen, die ein wachsender Einfluss des Islam auf europäische Gesellschaften zeitigen könnte. Das Kernproblem ist, dass der Gedanke der Trennung von Staat und Religion im Islam nicht verankert ist. Auch in Europa war dies lange Zeit nicht selbstverständlich; heute aber ist dieser Gedanke ein Grundpfeiler unseres Denkens. Der islamische Glaube ist dann kein Problem, wenn Muslime klar bekennen, dass für sie das staatliche Recht über dem religiösen Recht steht; gerade dies ist aber immer noch nicht selbstverständlich. Angesichts dieser Tatsache muss die Frage berechtigt sein, was geschieht, wenn irgendwann in einigen europäischen Staaten Muslime eine große Gruppe stellen, die zunehmend Einfluss auf die Politik und die Gesetze des Staates nimmt, und wenn sich bis dahin in den genannten Vorstellungen nichts grundlegend geändert hat. Ein ähnliches Problem hätte man dann ja auch mit Christen, die noch die alten, mittelalterlichen Vorstellungen von Religion und Gesellschaft vertreten würden. Nicht die Religion an sich ist das Problem, sondern die Vorstellung von ihrer Rolle in Gesellschaft und Staat. Wenn es aber um diese Kernvorstellungen geht, um das Verhältnis von Religion und Staat, um Menschen- und Freiheitsrechte, um Gleichberechtigung, dann müssen alle Religionsgemeinschaften dem gleichen Anpassungsdruck unterliegen.

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hdws 24.12.2017, 04:16
107. Ich möchte in Berlin kein Verfassungsschützer sein.

wenn man was sagt, wird man öffentlich geprügelt - wenn man nichts sagt, und es passiert was, wird man wieder öffentlich geprügelt.

Ob nun Herr Germer oder der Berliner Verfassungsschutz die Sache bzgl Herrn Matars richtig sieht, weiss ich nicht. Aber Herr Germer trägt keine sicherheitspolitische Verantwortung, und er wird auch garantiert nicht geprügelt, egal ob was passiert oder nicht

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Anti-West 24.12.2017, 04:33
108. Religion!

Meine Fresse!!! Demokratie, Meinungs- und Religionsfreiheit, ANGEBLICH! Wo bitte sind denn diese Werte mit denen Europa und unsere BRD so prahlt? Nichts ist, undzwar rein garnichts! Wir möchten dass sich Ausländer jeglicher Herkunft und Religion hier integrieren aber mischen uns überall ein wo es nur geht. Klar, jede Gemeinde, egal ob muslimisch oder christlich, sollte definitiv beobachtet werden. Es ist derselbe Gott an den die Gläubigen glauben, also kann ein Papst vor einer Moschee eine Rede halten, genauso ein Imam vor einer Kirche. Gotteshäuser sind es!!! Und das Gerede von einer "Islamisierung des Landes" ist völlig absurd, 5 mio. vs. 75 mio....ich bitte!

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Anti-West 24.12.2017, 04:42
109. Und ausserdem...

...ist es die christliche Welt die die Ordnung durcheinander gebracht hat, vorallem in den letzten 100 Jahren. Allein die USA, ein christlicher Staat, hat in den letzten 10 Jahren millionen von muslimen das Leben genommen und das VÖLLIG ZU UNRECHT! Und zu diesen Kriegen haben sich die Engländer und wir DEUTSCHE beteiligt...es sind christen! Also kommt mal etwas zur Vernunft und jämmert nicht rum nur weil ein Imam eine Rede halten möchte. Und es ist ja sogar etwas positives, er möchte ein Zeichen gegen den Terror setzen! Auch das würde den hinterbliebenen gut tun, dass sie sehen, dass KEINE RELIGION DER WELT TERROR BEFÜRWORTET und INAKTZEPTABEL IST!!!

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