Forum: Politik
Jahrestag des Anschlags in Berlin: Streit um Auftritt von Imam bei Breitscheidplatz-G
Privat

Beim Gedenken für die Berliner Terroropfer hat ein Imam gesprochen, der für einen Verein tätig sein soll, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Der Betroffene wehrt sich gegen empörte Reaktionen.

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karlm99 23.12.2017, 19:31
80. Wer aber

ist schuld an diesen Verbrechen? Nur der Täter und seine Gesinnungsgenossen? Oder nicht auch die, die in ihrem ungezügelten multikulturellen Wohlwollen diesen Leuten praktisch die Waffe in die Hand gelegt haben.

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Europa! 23.12.2017, 19:49
81. Ganz egal, wer dieser Mann ist ...

Die zwanghafte Sucht, an jeder Form von Veranstaltung (und wäre es die Krönung einer Weinkönigin) auch einen Imam oder anderen Vertreter des Islam zu beteiligen, ist zum schwachsinnigen Ritual entartet. Niemand glaubt ernsthaft, dass das irgendwem hilft. Beim Gedenken an die Opfer des Islamismus ist ein Imam jedenfalls fehl am Platze und eine Beleidigung für die Toten.

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purple 23.12.2017, 19:50
82.

Zitat von karlm99
ist schuld an diesen Verbrechen? Nur der Täter und seine Gesinnungsgenossen? Oder nicht auch die, die in ihrem ungezügelten multikulturellen Wohlwollen diesen Leuten praktisch die Waffe in die Hand gelegt haben.
Die deutsche Politik hat massiv Mitschuld. Solange in Moscheen und auch auf Demostration - wie neulich mit Fahneverbrennen offen für die Zerstörung von Israel - agitiert werden darf, muss man sich nicht wundern. Die Herrschaften - Damen sind ja eher selten und wenn dann vermummt - gehören einkassiert und nein nicht abgeschoben sondern auf Staatskosten untergebracht. Nur dort sind sie unschädlich.

Der Islam ist in erster Linie eine Ideologie mit Allmachtanspruch. Überall wo er in der Mehrheit ist herrscht Chaos und Terror gegenüber Andersdenkenden. Wo sind sie denn die friedfertigen toleranten Muslime. Melde sich einer - oder eine!

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caliper 23.12.2017, 19:54
83. Kleine Modifikation des Textes

Zitat von Bowie
...dass dieser Imam sich gemeinsam mit christlichen Gemeinden gegen den Terror positioniert, der soll entweder klare Beweise für dessen Verfassungsbrüche vorbringen oder besser schweigen. Denn wozu Vorverurteilungen führen, sieht man ja schon an den unsäglichen, wenig überraschenden Äußerungen der AfD, die ihre Fremdenfeindlichkeit nur sehr notdürftig verschleiern kann. Und wer sich nicht ebenso ins xenophobe, pauschal antiislamische Aus schießen will, der hält sich besser zurück. Denn alllzu oft kommt genau aus dieser Ecke der Vorwurf, „die Muslime“ würden sich zu wenig gegen den Terror positionieren.
Ich erlaube mir ihren Text leicht zu ändern indem ich AfD gegen Imam tausche. Dann merken es alle:

Wer ernsthaft etwas dagegen hat, dass die AfD sich gemeinsam mit anderen Parteien gegen den Terror positioniert, der soll entweder klare Beweise für deren Verfassungsbrüche vorbringen oder besser schweigen. Denn wozu Vorverurteilungen führen, sieht man ja schon an den unsäglichen, wenig überraschenden Äußerungen von muslimischer Seite, die ihre Feindlichkeit gegenüber Nicht-Muslimen nur sehr notdürftig verschleiern kann. Und wer sich nicht ebenso ins pauschal proislamische Aus schießen will, der hält sich besser zurück. Denn allzu oft kommt genau aus dieser Ecke der Vorwurf, „die AfD“ würden sich zu wenig gegen den Terror positionieren.

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alohas 23.12.2017, 20:07
84.

Es gibt in Deutschland eine einzige Moschee, der ich diesbezüglich vertrauen würde, dabei handelt es sich um die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin. Bei allen anderen sind Vorbehalte absolut angebracht, was nicht nur die Beobachtungen bestätigen, die Herr Schreiber in seinem Buch darlegt. Dabei spielt es keine Rolle, welche opportunistischen Reden die Imame vordergründig halten oder was für Schleiertänze sie sonst so aufführen, damit der Ruf nicht gefährdet wird. Der Verdacht, dass auf Deutsch auch inhaltlich etwas anderes gesagt wird, als auf Arabisch oder Türkisch ist nun einmal nicht ganz von der Hand zu weisen. Die Moscheen in Deutschland sind bis auf die eine o. g. Ausnahme nicht die Lösung, sie sind Teil des Problems. Offenbar wird auch allzu gerne übersehen, dass man es hier mit einem ganz anderen Kulturkreis mit stark divergierenden Wert- und Moralvorstellungen zu tun hat. Solange man das nicht kapier(en will)t, fällt man immer wieder, so wie der Pfarrer im Beitrag, auf den gleichen Krampf rein und am Ende hat die AfD mal wieder recht. Warum wohl?

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mariamadrid 23.12.2017, 20:07
85.

Ich bin nicht zu 100 Prozent sicher, ob Matar eine unbedenkliche Person ist. Ich habe dazu schon in einem vorigen Post geschrieben. Aber ich finde: gerade daß Matar so eine Art Grenzgänger ist, macht ihn auch zu einem interessanten Ansprechpartner für die christliche Gemeinde. Wenn wir den Dialog mit dem Islam suchen - und das müssen wir als Christen - , tun wir gut daran, nicht die bequemen und liberalen Moslems einzuladen, die uns sowieso nur nach dem Mund reden. Ich möchte das Gespräch mit den unbequemen Moslems führen, und dies besonders an einem Ort wie dem Breitscheidplatz. Wo könnte der Hass besser gestoppt werden als unmittelbar in und an der Gedächtniskirche?

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wahrsager26 23.12.2017, 20:09
86. Muslim

Nun,ehe man sich aufregt,wäre eine Frage zu klären: wie sieht es in unserem Land aus,wenn es um 'das Fingerspitzengefühl' geht? Ich vertrete die Ansicht, das es nicht sehr ausgeprägt ist.Man hätte das den Angehörigen der Opfer ersparen sollen! Ohnehin muss ich über die Angehörigen staunen ,wie besonnen offenbar ihre Reaktionen waren-es gab ja noch ganz andere Fehltritte in dem Zusammenhang. Danke

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geando 23.12.2017, 20:21
87. @mariamadrid

Zitat von mariamadrid
Zeitversetzt haben Christen genauso mörderisch gewütet wie Moslems. Warum lassen wir dem Islam so wenig Zeit, sich zu einer friedlichen Religion zu entwickeln, die den Glauben an Gott als reine Privatsache behandelt und den Abtrünnigen als einen Mitmenschen achtet, der die gleichen Rechte hat? Es hat bei uns Hunderte von Jahren gebraucht, die Kirchen zu zähmen! Es ist gelungen, warum sollte das im Falle des Islam anders sein? Der Islam braucht unsere Geduld und unsere Zuwendung. Der offene Dialog - Martin Germer ist hier als ein mutig Voranschreitender zu nennen - ist keine Sache von zwei oder drei Diskussionsrunden. So was muß reifen. Wir werden noch viele Mißverständnisse überwinden müssen, bis der Islam in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist. Dafür wünsche ich allen Beteiligten einen langen Atem. Wir schaffen das, aber natürlich nicht Holterdipolter - von heute auf morgen!
Ich für meinen Teil bin sehr froh, das sich das Christentum in dieser Hinsicht weiterentwickelt hat- bzw. durch eine moderne und aufgeklärte Gesellschaft weitgehend entmündigt wurde. Was wir im Augenblick erleben, ist aber eine Rückentwicklung, in der die Toleranz und Offenheit unserer Gesellschaft zur Falle wird. Sie wird missbraucht, durch die Kräfte die das Rad zurückdrehen wollen. Und diese sind in unserem Falle nicht die Christen, sondern der radikale Islam, der inzwischen (durch Ölmilliarden finanziert) durch einen beispiellosen "Youth-Bulg" zunehmend international agiert. Die Chance zur Einhegung durch die Gesellschaft haben viele muslimische Staaten gehabt- sie waren seit dem zweiten Weltkrieg bis in die 90er Jahre wesentlich säkularer als heute- nun fällt ein Land nach dem nächsten der radikalisierung anheim. Nein, ich möchte den Islamisten keine Zeit einräumen, in der naiven Hoffnung auf Einsicht und Besserung. Denn diese Zeit haben wir nicht. In den Ländern, in denen diese das Ruder übernommen haben wird schon längst nicht mehr diskutiert. Dort wird gerichtet in Allahs Wille, Verstossen und Gesteinigt.

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wahrsager26 23.12.2017, 20:36
88. An geando. Nr88

Vielleicht sollten Sie darüber nachdenken,das gesellschaftlich vermutlich der Bogen überspannt wurde.Blicken Sie sich um: Die Katalanen wollen sich separieren,andere Völker führen für einen eigenen Staat blutigen Krieg( Kurden.). Nur der werte Deutsch glaubt, ungestraft alles zu vermengen zu dürfen.Sie gehen von ganz falschen Voraussetzungen aus und vermengen unzulässig! Danke

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Peter M. Lublewski 23.12.2017, 20:37
89.

Zitat von purple
Der Islam ist in erster Linie eine Ideologie mit Allmachtanspruch. Überall wo er in der Mehrheit ist herrscht Chaos und Terror gegenüber Andersdenkenden. Wo sind sie denn die friedfertigen toleranten Muslime. Melde sich einer - oder eine!
Solange Christen und andere "Ungläubige" in den Augen von Muslimen nicht einmal als vollwertige Menschen gelten, wird mit Toleranz kaum zu rechnen sein.

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