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Jamaika: Grüne verständigen sich auf Wunschministerien
DPA

Umwelt - und was noch? Die Grünen haben nach SPIEGEL-Informationen darauf geeinigt, welche Ministerien sie in einer Jamaikakoalition einfordern wollen. Das Auswärtige Amt ist nicht dabei.

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Beagle-Fan 10.11.2017, 20:27
80. Wieviele Minister?

Setze ich den Stimmenanteil in ein mathematisches Verhältnis, komme zu folgenden Ergebnis CSU 2, Grüne 3, FDP 4 und CDU 11 Minister. Bravo, und das bei 9 Prozent-Partei

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fördeanwohner 10.11.2017, 20:46
81.

Zitat von Freedom of Seech
Nein, es macht keinen Unterschied. Die Quelle ist übrigens nur eine von 100 Quellen zu dieser Thematik im Internet. Die Franzosen produzieren eben nun al nur ein Zehntel CO2 pro kWh Strom verglichen mit den Deutschen. Es zählt das Ergebnis und nicht der Wg dahin. CO2 Reduktion ist wegen Klima wichtiger alsapokalyptische Phantasien von Leuten die noch nicht einmal wissen, dass in Fukushima niemand wegen Verstrahlung zu Tode kam (übrgens in einer nahe gelegenen Öl Raffinierie kamen 15 Menschen um´s Leben da es dort einen Brand nach dem Tsunami gab). Das Gesundheits- bzw. Sterberisko bei Kernkraftwerken ist übrigens deutlich niedriger alsbei anderen Kraftwerkstypen (auch Erneuerbare). Aucn das finden Sie im Internet - u.a. EU-Studie.
Da ich Energiegewinnung aus Kohle nicht gutheiße, verstehe ich Ihre Botschaft an mich nicht wirklich. Ich finde ja nicht, dass Deutschlands Energiepolitik gut ist, aber ich sehe die Alternative NICHT in der Kernkraft, sondern darin, die Nutzung erneuerbarer Energien zu verbessern. Sie gehen leider nicht auf die anderen Gesichtspunkte ein, die ich nenne.

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fördeanwohner 10.11.2017, 20:50
82. -

Zitat von tinnytim
Sie betreiben Rosinen-Picken und suchen sich hier nur die Positiven Argumente heraus. Ich schäme mich nicht, mal genauso gedacht zu haben, wie Sie. Ich war komplett überzeugt, dass Kernenergie -also solche durch Kernspaltung- die einzige sinnvolle Alternative ist, Strom günstig und für die Umwelt sauber zu produzieren. Ich hatte nur den technischen Aspekt vor Augen, und dachte, solange man das Zeug hinterher gescheit endlagert und somit für lange Zeit der Umwelt entzieht, ist es eine günstige Alternative. Das war wohlgemerkt nach Fukushima. Tatsächlich sind aber die indirekten Kosten von Kernenergie (Rückbau, Endlagerung, Monitoring etc.) derart hoch, dass sie nicht nur die gefährlichste Art ist, Wasser zu erhitzen, sondern vor Allem auch die teuerste ist. Es gibt auch günstige umweltverträglichere Möglichkeiten abseits von Kohle und Kernenergie Strom bedarfsgerecht zu erzeugen
Ganz genau. Schade, dass aber Die Politik den sauberen Alternativen so entgegensteht und das,was möglich wäre, nicht ausreichend fördert.

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fördeanwohner 10.11.2017, 20:54
83. -

Zitat von gis
ein hochentwickeltes Industrieland mit energieintensiven Industrien. Hat sich das noch nicht bis an die Förde rumgesprochen? Im Energieverbrauch pro Haushalt unterscheiden sich beide Länder kaum. Auch der Lebensstil des durchschnittlichen Deutschen ist sehr energieintensiv und beileibe nicht so umweltfreundlich, wie wir es uns gerne selbst vormachen.
In S-H haben wir eben erkannt, dass es manchmal kleine, aber feine Unters chiede gibt, die viel ausmachen. Zum anderen wissen wir hier ziemlich gut, wie erneuerbare Energien durch schlechte Politik ausgebremst werden.

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gruenenpresse 11.11.2017, 23:40
84. Bündnis 90/die grünen

Die SPIEGEL-Meldung zur "grünen Ressortverteilung" ist falsch. Die grüne Sondierungsgruppe hat sich nicht über Ressorts oder Besetzungen verständigt. Das steht jetzt auch noch gar nicht an.

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NahGha09 11.11.2017, 10:08
85. Ts, tst, ts ...

Zitat von Beagle-Fan
Setze ich den Stimmenanteil in ein mathematisches Verhältnis, komme zu folgenden Ergebnis CSU 2, Grüne 3, FDP 4 und CDU 11 Minister. Bravo, und das bei 9 Prozent-Partei
Und eigentlich sollte es bei den Sondierungsgesprächen um Inhalte gehen. Aber wahrscheinlich muss man erst mal die materiellen Verhältnisse sichern, bevor man über Inhalte reden kann.

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Worldwatch 12.11.2017, 05:49
86. @ tulius-rex*10.11.2017

Jo, aber mit einer BK'in Merkel an der Spitze, die nach dem miesen Abschneiden ihrer Partei sowie dem guten Abschneiden der linkslinken wie rechtsrechten Parteien keinen Anlass für Veränderungen der gemachten Politik sah (wie wohl noch nicht sieht), wird's schwierig bei der Einsicht, u.a. wichtige Inhalte anzugehen, die sie -berechtigterweise- anmahnen.
Das Verhalten der CDSU und Sondierungs-?Ergebnischen?, nach der Wahl, ruft eigentlich mehr nach Neuwahlen, denn nach sog. Wählerauftrag erzwingen, den man -vmtl. aus Angst- hineinzuinterpretieren glaubt.

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biancakaltfeuer 12.11.2017, 13:24
87.

Statt immer nur herumzunörgeln, sollten wir uns endlich daran gewöhnen, daß die Politik ein Berufszweig ist wie jeder andere. Politiker müssen von ihren Bezügen leben können. Gute Politiker müssen von ihren Bezügen sehr gut leben können. Und hervorragende Politiker müssen von ihren Bezügen hervorragend leben können. Anders kann's ja gar nicht funktionieren. Es müssen ausreichende Anreize da sein, damit sich Politiker auch anstrengen, eine gute Politik zu machen. Letztendlich sind wir Bürger und Bürgerinnen es, die davon profitieren.

Nehmen wir als Beispiel Özdemir. Er tritt schon seit Jahren staatsmännisch auf. Viele finden das verwerflich oder sogar albern. Andere behaupten, Özdemirs Betragen sei streberhaft. Ich kann das nachvollziehen. Es ist irgendwie lächerlich. Aber so what: Dieser Mensch will aus seinem Leben was machen. Er strebt nach Höherem. Und wenn dabei, sozusagen im Nebeneffekt, eine gute Politik herauskommt, dann haben wir Bürgerinnen und Bürger doch keinen Grund uns zu beklagen. Politik ist ein Beruf, in dem es ehrgeizige Menschen zu was bringen können. Das ist gut so.

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Felix.C1 12.11.2017, 13:26
88. Vernünftige Einstellung

Die Grünen scheinen der CSU eins voraus zu sein. Sie setzen sich ernsthaft mit der Regierungsverantwortung auseinander, ohne dabei polemisch zu wirken. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie damit auch für bürgerliche Wähler immer attraktiver werden. Wenn man Verantwortung übernehmen will, muss man eben für „die Sache“ auch ein Stück weit seine Überzeugungen abgeben und Kompromisse eingehen. So funktioniert gute Politik nun mal, dass hat meiner Meinung nach nichts mit einknicken zu tun.

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