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Jamaika-Sondierung gescheitert: Abpfiff
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Mit dem Aus zu Jamaika hat die FDP einen Beitrag zur Klärung der politischen Verhältnisse in Deutschland geleistet. Union, Grüne und FDP hätten sich nur gegenseitig blockiert.

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j.cotton 21.11.2017, 06:23
1. Dem Komentar

...ist nichts hinzuzufügen.
Wie Lindner schon sagte: Wäre ein holperndes Blockade- regieren gewesen, somit ein Schlechtes.

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havauge 21.11.2017, 06:36
2. Danke...!

Aus ganzen Herzen muss ich mich für diesen Artikel bedanken. Er trifft den Nagel auf den Kopf.
Die Verdummung des Wahlvolkes, das Aussitzen hat ein Ende. Danke FDP. Wie lange hätten man noch Sondieren wollen....

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frankie2017 21.11.2017, 06:39
3. Danke.

Ein richtig guter Beitrag. Leider wird sich Merkel aber noch lange an die Macht krallen können, da sich keiner traut, offen gegen sie aufzutreten.

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dippegucker 21.11.2017, 06:45
4. Alle Achtung ! Einer der hellsichtigsten...

...Kommentare die ich jemals in der deutschen Presse zu lesen bekam.

Leider werden sich unsere "repräsentativen" Politiker aka Vormünder einen Teufel darum scheren.

Einen kleinen, unerwähnten Schönheitsfehler entdecke ich dennoch: Bei den "rechnerischen" Möglichkeiten vermisse ich eine Partei, der immerhin 13% der deutschen Wählerinnen und Wähler einen "Auftrag" gegeben haben, und deren Votum von den Restparteien angeblich zur Kenntnis genommen wurde.

Wie hätte man diesem Lippenbekenntnis besser Leben einhauchen können, als mit einer, wenn auch schmerzhaften, "Teilhabe" dieser Partei am Regierungsbündnis ?

Eine Regierung aus CDU/CSU, AfD und FDP hätte vermutlich mehr Verbindendes als Trennendes und könnte demzufolge tatsächlich einen "Auftrag" für sich reklamieren.

Ob diese Mischung tragfähig wäre, hätte man, der allgemeinen Glaubwürdigkeit zuliebe, ruhig einem Praxistest unterziehen dürfen.

Es bleibt spannend, nach Neuwahlen wegen Unfähigkeit zur Regierungsbildung, werden sich jedenfalls noch mehr "Souveräne" der Afd zuwenden, Weimar läßt grüßen.

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power.piefke 21.11.2017, 06:46
5. Absolut richtig

Die FDP hat wieder einmal gezeigt, dass sie nicht konsens- und damit regierungsfähig ist. vielen Dank Herr lindner, für diesen selbst erbrachten Beleg.

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justusn 21.11.2017, 06:54
6. Zeitenwende.

Schöne, gute Analyse. Der Bundeswähler schafft sogar die Zeugen Seehofers ab! Merkel? Demontiert. AfD: wird bereinigt und dezimiert durch Neuwahl. CSU: innerparteilicher Scherbenhaufen. Grüne: unwählbar. Linke? War da noch was? SPD: Protestverweigerer (die neue AfD?) FDP: mutiger, zum Erfolg führender Schachzug. Ade, CDU, sorry, Oma Merkel ...

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PeterThomas 21.11.2017, 07:00
7. Gute Analyse

Dieser Analyse stimme ich hundert Prozent zu.
Schade - aber zu erwarten - dass vom Bundespräsidenten nur dieses Blabla kommt.
Herr Steinmeier sollte den Autor als Berater engagieren.

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victor_lazlo 21.11.2017, 07:03
8.

Erster kluge Artikel zu dem Thema. Jamaika sah auf den ersten Blick nett aus, aber spätestens als die Sondierungsgespräche begangen war klar, daß hier zusammen wachsen soll, was eben nicht zusammen gehört. Im, sich nicht legenden Taumel, der möchte gerne Grün Schwarz Koalitionäre, sollte sich alles andere dem unbedingten Willen zu diesem Projekt unterwerfen. Dafür wurde die FDP nicht gewählt und sie wäre dazwischen völlig aufgerieben worden.

Von Neuwahlen zu reden, ist völlig abwegig. So hat der Souverän nicht abgestimmt. Und wie oft soll das passieren, bis den Parteien das Ergebnis gefällt? Weimar lässt grüßen.

Tatsächlich muss Merkel in eine Minderheitsregierung. Gerne mit ihrem Wunschpartner, den Grünen.

Das würde dem Parlament frische Blut einhauchen. Eine starkes, selbstbewusstes Parlament, das direkt auf das Regieren Einfluss nehmen kann. Die Kaltstellung der Opposition durch die GroKo wäre damit endlich beendet.

Klar, das gefällt der Kanzlerin, die so gerne ohne das Parlament ihre Entscheidungen fällt nicht.

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toc-ra 21.11.2017, 07:04
9. Genau

Diese Artikel ist eine perfekte politische Analyse. Respekt. Merkels Untergang begann mit 3 Worten: „Wir schaffen das“.

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