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Jamaika-Sondierung: Man muss auch gönnen können
DPA

Am Montag geht es in die dritte Sondierungswoche, zuvor treffen sich die Köpfe der potenziellen Jamaika-Partner. Vor allem eine Frage gilt es zu klären: Wie lernt man, die Interessen des jeweils anderen ernst zu nehmen?

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Göttingen 29.10.2017, 18:24
1. Klima muss warten

Leider ist zu befürchten, dass die Grünen am Ende alles Unterschreiben, was ihnen von CDU/CSU und FDP diktiert wird. Hauptsache ein Ministerium für Cem. Dafür müssen die Klimaziele hinten anstehen.

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Bernhard Reiter 29.10.2017, 18:25
2. Ja, wie lernt man, die interessen der anderen...

....ernst zu nehmen, Herr Gathmann? Grundsätzlich ist das nicht schwer. Nur, bei den völlig weltfremden, in der Sache technisch/physikalisch oft falschen und in der Folge somit meist hirnrissigen Forderungen der Grünen tut man sich als halbwegs intelligenter Mensch schon schwer. Würden die Grünen nur kurz mal aus ihrer Echokammer herauskommen, würden sie das auch merken. Die Grünen-Delegation steht zusätzlich vor dem Problem, dass sie ihre Parteibasis populistisch immer einlullen und jetzt auf die Realität stoßen. Und hinzu kommt der grüne Größenwahn (Am deutschen Wesen soll die Welt genesen)

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haarer.15 29.10.2017, 18:27
3. Kern-Interessen ernst nehmen

Tja, wenn das so einfach wäre in der Umsetzung. Ich habe den Eindruck, man sucht jetzt schon den grünen Sündenbock, um vom eigenen Versagen und der eigenen Unbeweglichkeit abzulenken. Das trifft auf alle 4 Parteien zu, denn die roten Linien gibt es in jeder von ihnen. Um Herrn Lindner zu zitieren, Jamaika bleibt ein Luftschloss, eben weil nichts zusammengeht, was nicht zusammenpassen kann. Das war vorher schon klar. Bis zum Erbrechen verbiegen wird sich keine Partei und das ist auch nachvollziehbar. Lasst besser diese unseligen Verrenkungen, mit denen niemandem gedient ist ! Jamaika ist schon vom Farbenspiel her ungenießbar fürs Land.

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keine-#-ahnung 29.10.2017, 18:29
4. Warum sollten sich die Parteien an rote Linien gewöhnen müssen?

Die Grünen sind mit ihren < 10 Prozent für eine Regierungsbildung durchaus verzichtbar - eine schwarzgelbe Minderheitsregierung findet sowohl für konservative wie auch für soziale Gesetzesvorhaben sicher releativ bequem parlamentarische Mehrheiten, das braucht jeweils keine 20 Stimmen. Hat der linke Parlamentsflügel ebenso satt wie die AfD. Ist ein Mehraufwand, aber sicher ein vertretbarer.
Die Liberalen müssen nicht befürchten, bis zur Unerkennbarkeit deformiert zu werden, die Grünen müssen nicht das Aussenministerium nebst Dienstwagen und Personenschutz annektieren ... ist ja auch unbequem.
Und der Durchschnittsmichel bekommt wieder leichter Luft :-)

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dirk1962 29.10.2017, 18:30
5. Ich sehe das völlig anders

Nein ich denke es sollte endlich klar gemacht werden, dass Jamaika keine realistische Option darstellt. Da bricht die Merkel gleich nach der Wahl ihr Versprechen mit ihr gäbe es keine Obergrenze. Und diese Wahllüge sollen nun alle anderen abknicken? Warum? Da wird immer klarer, dass die selbsternannte Klima Merkel bei den Klimaziele total versagt hat und die Grünen sollen ein weiter so unterstùtzen? Warum? Nein die Bilanz der gescheiterten Merkel ist in Summe derart desaströs, dass sie keine weitere Unterstützung verdient. Zumal sie weder eine Idee für unser Land hat, noch für die EU.Ich würde es begrüßen, die Sondierungen für gescheitert zu erklären. Dann findet Merkel entweder Abgeordnete, die sie sie als Minderheiten Kanzlerin Tollerideen, oder sie tritt ab. Neuwahlen wird es mit Merkel als Kandidatin nicht mehr geben und unser Land hat eine echte Chance auf eine neue Politik mit einem neuen Kanzler.

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Onkel Drops 29.10.2017, 18:33
6. der Dobrinth wieder ...

selbst Mitglied einer Partei die stets nur ihre bayrischen Wünsche vertritt! sollte sich mal selbst an die Nase fassen!!! in ganz Deutschland sitzen saure betrogene Dieselkunden und die schuldigen/mitschuldigen Betrüger/Ämter sind dann ihre Klientel, nicht der normale Bundesbürger. Mr Maut nimmt das Maul erheblich zu voll, klingt wie bierseeliger Stammtisch Unfug...

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general_0815 29.10.2017, 18:35
7. Bildung, Forschung und Digitales.....

Da wurde 2009 und 2013 schon das "Blaue vom Himmel" versprochen. Erst tönte Ramsauer was vom Breitbandausbau, dann plapperte Dobrindt alles nach und vor lauter Dampfplauderei haben alle vergessen was zu tun. Beim Rest ebenso.

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franz.v.trotta 29.10.2017, 18:35
8.

Bitte in den Jamaika-Check noch aufnehmen: Senkung der Mehrwertsteuer.
Bei der Abschaffung des Soli blieben Kleinverdiener außen vor und die Entlastung würde mit steigendem Einkommen steigen. Entlastet würden also vor allem diejenigen, die eigentlich keine Entlastung brauchen, weil's ihnen gut geht. (Bei den großen Einkommen, etwa aus Dividenden, wäre die Entlastung teilweise geradezu gigantisch.)
Bei der Senkung der Mehrwertsteuer würden alle, also auch Kleinverdiener, Rentner, Arbeitslose, kinderreiche Familien und Studenten profitieren. Das wäre doch wünschenswert, vor allem für die "christlichen" Parteien.

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spmc-135322777912941 29.10.2017, 18:47
9. Vertane Zeit, vergebliche Liebesmüh' ......

das kommt mir vor wie die Israel-Palästina-Verhandlungen bei denen immer zwei Thema ausgeklammert bzw. bis ans Ende der Verhandlungen gestellt werden, Hauptstadt und Flüchtlinge, und dann implodiert das Ganze weil man sich da nicht einigen kann. Its the "Flüchtlingsproblematik, stupid" und da kann es keinen Kompromiss geben ohne bei der nächsten Wahl die AfD auf 30 % zu steigern. Holt die SPD ins Boot, von mir aus ohne Schulz und mit Scholz, und tut das was das Volk mehrheitlich will, weniger kulturfremde Ausländer. Dann ist die AfD in drei Jahren erledigt.

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