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Jamaika-Verhandlungen: Merkel kündigt Förderung für Ostdeutschland an
AP

Der Blick auf die Kreise nach der Bundestagswahl zeigte deutlich: Ein Jamaika-Bündnis hat seine Anhänger besonders im Westen. Das weiß auch Kanzlerin Merkel - sie verspricht, den Osten nicht zu vergessen.

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KarK 04.11.2017, 15:14
40. So ist es

Zitat von makromizer
Vielleicht sollten wir im Westen auch ein bisschen mehr AfD wählen, wenn die Konsequenz dann ist, dass man besser gefördert wird.
Schon nach den hohen Zahlen bei der Landtagswahl in MV für die AfD wurde ein Sonderförderprogramm für Vorpommern initialisiert.
Bin mir sicher, die AfD-Stimmen für die CDU und nichts wäre passiert.
Ich persönlich wäre dafür, den Soli ersatzlos zu streichen. Schließlich ist Deutschland ein reiches Land, sagt Frau Merkel ... :-)

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genugistgenug 04.11.2017, 15:15
41. Es waren NUR blühende Landschaften versprochen, nixxe Geld :-)

Zitat von jackohnereacher
1. Wenn Frau Merkel etwas zur Chefsache macht, dann kann man sicher sein, das es nichts wird.
Darin ist die deutsche Murphy sehr verlässlich! In Anwandlung des alten Mottos 'Was schiefgehen kann, mache ich schief'.

Also einfach nichts tun, dann schlägt die Natur zu und die Landschaften blühen wieder auf. Zur Not kann man ja jedem Stimmzettel noch ein Päckchen mit Wildsamen beilegen ;-)
PS Gleichzeitig könnte man so ein Biotop für die Grünen machen, MaueähZaun drum und wir haben unsere Ruhe.

Oder meinten die mit 'blühenden Landschaften' tatsächlich Industrie, Arbeit von der man leben kann (nicht Vollbeschäftigung, denn das bezeichnet nur die Anwesenheitsprämie in der Bürokratie), usw.? Als die DDR die BRD übernommen hat, konnte man die neuen Bürger locker mit der aktuellen Produktion mitversorgen. Uns ist damals aufgefallen, dass die Sonderaktionen im Großhandel zu Weihnachten weggefallen sind (für 2 Jahre).

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ray05 04.11.2017, 15:17
42.

Zitat von dirk1962
Ich denke kaum, dass Merkels Gerede im Osten noch jemanden interessiert.
Wieso Gerede? Da werden in einer seltsam vorgezogenen Regierungserklärung Leistungen versprochen. Sie denken, das wär gelogen? Nee, das darf man schon für bare Münze nehmen, wenn die Bundeskanzlerin sich so extrem weit vorwagt. :) - Nur dürften diese Leistungen nicht dem entsprechen, was die adressierte Klientel sich darunter verspricht. Es wird also eher nicht vermehrt Kohle geben für den neuesten Flachbildschirm; es wird eher darauf rauslaufen, dass alle Gebirgspfade im Erz endlich geteert werden können. :)

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frankfurtbeat 04.11.2017, 15:18
43. letztendlich ...

letztendlich meint Merkel mit Geld die Wähler umstimmen zu können? Seit Jahrzehnten zahlen wir den Soli ... unglaublich wie naiv die Denke, wie dreist die Wahlversprechen sind. Das nächste Mal werden es sicherlich 30% und dann ...? Die Politikriege hat nichts, aber auch nichts verstanden ...

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apasionado 04.11.2017, 15:18
44. 2 Billionen

sind schon bis 2015 schätzungsweise in die Wiedervereinigung geflossen. Dass sie ihr Ziel - nach Wahlergebnis-Maßstäben- verfehlt haben wird nicht dadurch besser, dass man den Soli jetzt abschafft und die angeblichen Minderwertigkeitskomplexe im Osten mit weiteren Zuflüssen zu entschärfen versucht. Wenn der Grundsatz von "Fördern und Fordern" gilt, sollten wir es auf anderen Wegen und mit einem anderen Verständnis für die wechselseitigen Erwartungen und Ansprüche anpacken. Aber auch, indem man Herrn S. aus Bayern in Rente schickt, bevor er noch mehr Unheil anrichtet und im übrigen akzeptiert, dass es vorübergehend auch in Deutschland eine Rechtspartei gibt, deren Zerlegung von innen heraus bereits in vollem Gang ist. Man sollte der Mehrheit der Wähler in Deutschland Ost und West vertrauen.....

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alfreddneumann 04.11.2017, 15:19
45. Ruhrgebiet

So so, der Osten soll gefördert werden. Das eine ganze Millionen Region den Bach runter geht, siehe Duisburg und anderswo interessiert wohl niemanden. 27 Jahre Soli haben dem Osten was gebracht. Schöne Häuser und Straßen. Und Mülheim a d Ruhr fährt mit Straßenbahnen und einerTechnik die es nicht mehr gibt aus den 70ern. Die Haushalte im Ruhrgebiet stehen unter Zwangsverwaltung. Da geht nix mehr. Gibt es bestimmt auch anderswo im Westen der Republik. Aber weil der Osten der Republik Hochburgen der AfD sein Eigen nennt soll mehr gefördert werden. Dann müssen die im Ruhrgebiet wohl auch erst zu 30 Prozent AfD wählen ehe dort etwas passiert.

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bjbehr 04.11.2017, 15:21
46. Dem Honig auf den Leim gehen

Zitat von habakuk60
Sie sollte ihren Rücktritt ankündigen... DAS wäre mal ein Dienst an Deutschland!!
Sehe ich genau so. Angenommen, die SPD hätte sich noch einmal der CDU angedient (und damit sich selbst und endgültig ins Nirwana geschossen): Ja glaubt denn irgendjemand, diesem Zuckerstückchen "Förderung für Ostdeutschland", das sie ihren Wählereseln mal wieder hinhält, wäre genau so gekommen? Wer immer noch meint, sie sei ein Segen für dieses Land, dem ist nicht mehr zu helfen. Mir fällt gerade "Hamburg 21" ein, die Verlegung des gesamten Bahnhofs Hamburg-Altona: Dieselben Fehler wie in Stuttgart werden gemacht, und einer der größten ist, die Bevölkerung schlicht auszublenden und das Ding einfach durchzuziehen. Und DAS hat auch mit 12 Jahren Merkel zu tun (siehe Pofalla, jetzt bei der Bahn), Sachen durchdrücken und dem Volk Honig ums Maul schmieren. Wer diesem Honig auch noch auf den Leim geht, möchte sich beim Sturz doch bitte gleich das Genick brechen.

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antares56 04.11.2017, 15:23
47. Merkel würde für ihren Machterhalt alles tun und versprechen!

Merkel klammert sich an ihre Macht und will sie auf keinen Fall abgeben! Daher würde sie für ihren Machterhalt alles tun und versprechen! Ich weiss auch nicht, warum sie der Meinung ist, die BRD-Bevölkerung habe ihr einen "Regierungsauftrag" gegeben?

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skeptikerjörg 04.11.2017, 15:27
48. Klug?

2,2 Billionen Euro waren noch nicht genug? Noch mehr mit Granit gepflasterte Marktplätze, geschmiedete Straßenlaternen, Spaßbäder, während im Westen in den Schulen der Putz von der Decke fällt? Ob das nicht eher ein Eigentor ist? Lade doch mal jemand Frau Merkel nach Duisburg, Gelsenkirchen, Ludwigshafen, Wilhelmshaven ein! Nein, nicht auf dem kürzesten Weg ins Rathaus, sondern dorthin, wo Menschen leben. Der "Osten" soll seine Förderung haben, aber auch nur noch soviel, wie ihm zusteht. Kein Investitionsprogramm hält die Flucht aus der Uckermark, aus der Lausitz auf oder stimmt die AfD-Wähler in Sachsen und Thüringen um.

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flosse66 04.11.2017, 15:34
49.

Zitat von interessierter Laie
Das Lohngefälle kann die Politik nicht abschaffen und wenn sie es täte, gäbe es dort bald gar keine Jobs mehr.
Lohngefälle ist nur ein Aspekt, dafür sind Mieten und Lebenshaltungskosten im Osten niedriger. Es macht keinen Sinn, westdeutsche Städte dazu zu zwingen, sich noch stärker zu verschulden, damit ostdeutsche Städte herausgeputzt werden können.

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