Forum: Politik
"Japan - Abstieg in Würde": Tödlicher Pflegenotstand
REUTERS

Japan vergreist, doch das Land ist nicht darauf eingestellt, immer mehr Senioren zu versorgen. Der mangelnde Unterstützung bei der Pflege treibt viele Angehörige in die Verzweiflung - mit fatalen Folgen.

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construct 22.09.2018, 16:54
1. Pflegenotstand könnte auch bei uns tödlich werden...........

Ab 2030 kommt so langsam bei uns die Baby Boomer Generation in Pflegebürftigkeit. Da schaut es auch sehr finster aus, da wir den Personalmangel in der Pflege auf absehbare Zeit nicht kompensieren können.
Da werde ich mir wohl einen Pflegeroboter "Schwester Ingeborg" kaufen müssen.^^

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Pfaffenwinkel 22.09.2018, 16:55
2. Wohin mit den Alten?

Der Preis dafür, dass die Menschen immer älter werden, ist hoch. Denn oftmals sind die pflegenden "Kinder" ebenfalls pflegebedürftig. Für den Staat wird das in Zukunft eine fast unlösbare Aufgabe.

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MitSchwung 22.09.2018, 16:59
3. Einfach nur abscheulich - diese Diskussion

Ich habe hohen Respekt vor einer Nation, die es als ihre Aufgabe sieht die eigenen Alten zu pflegen.
Der Schutz der Kinder und der Alten waren im sozialen Erbgut jeder Gruppe von Mensch tief verankert- sie war eine Bedingung fürs langfristige Überleben.
Dieses Einzelbeispiel - dient letztenendes nur der Suggestion - die Zuwanderung schmackhaft zu machen. Das ist einfach nur geschmacklos.

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ditta 22.09.2018, 17:02
4. Überlegenswert

- diese win-win-Situation. Klappt aber vielleicht nur in ethnisch-kulturell nicht diversen Gesellschaften.

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ththt 22.09.2018, 17:14
5. Kapitalismus in Reinform

Kinder ertränken ihre Eltern, weil sie kein Geld mehr haben um sich zu versorgen, Senioren werden in den Knast gesteckt weil sie Lebensmittel klauen, um zu überleben. Kapitalismus in Reinform.

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Henry Jones Jr. 22.09.2018, 17:15
6. Der schwarze Tod

Im Mittelalter raffte die Pest einen Grossteil der europäischen Bevölkerung dahin. Zuvor war die Bevölkerung stetig gewachsen. Der Bauer vermachte sein Land an seine Söhne indem er es unter ihnen aufteilte. Jede nachfolgende Generation hatte weniger Land zu bewirtschaften als die vorherige. Europa versank in bitterer Armut. Als der schwarze Tod schliesslich fertig gewüted hatte, brachen goldene Zeiten an in denen jeder in Wohlstand lebte. In der typischen japanischen ein-zimmer Wohnung muss ich auf Knien duschen und das bei einem Vollzeitjob 14 oder mehr Stunden am Tag. Wenn das kein Elend ist! Die Bevölkerung schrumpft in zivilisierten Ländern heute auf wesentlich weniger dramatische Weise. Alles was es braucht, damit wieder goldene Zeiten anbrechen, ist, dass die nachfolgende Generation etwas tiefer in den Säckel greift, wenn es um die Fürsorge ihrer Eltern geht.

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kelcht 22.09.2018, 17:22
7.

Wenn sich Wirtschaftsnationen Ingenieure überdurchschnittlich gut bezahlen lassen damit diese PS Starke Boliden entwickeln die man eigentlich nicht wirklich braucht und Menschen die Zeit für eine Berufliche Umorientierung wollen erste einmal bei uns 3 Monate die Sozialleistungen kürzt und Milliarden in Kurzarbeitergeld und Abwrackprämie investiert statt in das Pflege und Gesundheitssystem und dadurch die Mieten in Ballungsräumen immer höher werden anstatt das ein Autobauer den Standort wechseln muss oder pleite geht, ist einiges zu überdenken bevor man zuerst zum Pflegedienst für junge Menschen ruft.

Des weiteren wird einem durch die noch schärfere Lage in Japan die Augen geöffnet das man mit seiner eigenen kleinen Tätigkeit zufrieden sein kann.

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hugotheKing 22.09.2018, 17:25
8. Japans Beispiel sollte eine Lehre sein

Japan hat sich lange abgeschottet, kaum ausländische Migranten zugelassen und selbst hochqualifizierte Arbeiter aus dem Ausland hatten es in Japan sehr schwer. Diese Politik hat sich kaum ausgezahlt. Die Quittung haben sie jetzt.

Vielleicht sollten die rechten Demonstranten in Deutschland etwas mal nachdenken. Auch sie werden eines Tages alt und pflegebedürftig. Es wäre doch doof, wenn da mangels Pflegekräfte ihr Lebensabend menschenunwürdig verlaufen würde, oder?

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kelcht 22.09.2018, 17:27
9.

Zitat von ditta
- diese win-win-Situation. Klappt aber vielleicht nur in ethnisch-kulturell nicht diversen Gesellschaften.
Wenn der Afrikanische Hilfsarbeiter die Kartoffeln schneidet oder die Teller wäscht hat der edle Wilde Germane mehr Zeit sich für Fortbildung z.B. in der Pflege zu widmen. Wenn ein Russischer Gefangener mit einem deutschen Fußball spielt oder einen Deutschen Pflegt ist das auch ein Problem oder?

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