Forum: Politik
Jerusalem-Konflikt: Herr Trump, Sie ruinieren Ihren "Deal des Jahrhunderts"!
DPA

Mit der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt begeht Donald Trump einen historischen Fehler. Frieden im Nahen Osten schafft man nicht, indem eine Seite die Bedingungen diktiert.

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belabi 07.12.2017, 13:02
50. Na prima

Zitat von eltviller
Jerusalem ist ca. 1000 vor Christus durch König David zur Hauptstadt des Königreichs Israel ernannt worden. Alle anderen unterschiedlichen religiösen und politischen Interessengruppen wie Römer, Kreuzritter, Osmanen, Muslime etc kamen danach. ...
Ich lebe ca 400m vom Limes auf römischer Seite, bin also nach Ihrer Definition Römer - bzw. jetzt Italiener. Dann darf ich bei der WM gar nicht mit mitfeiern - schade.

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Björn L 07.12.2017, 13:12
51. Trump will Waffen verkaufen, nur so läßt sich diese leidbringende...

...Entscheidung begründen. Die Vollzeitschande aus dem weißen Haus zündelt nun auf neuem Niveau.
Israel hat noch nie den Dialog zu seinen Nachbarn gesucht und durch Annektion, Besetzung und Besiedlung unheilbare Fronten geschaffen. Die geteilte Stadt Jerusalem als Fundament dreier Weltreligionen nun den Israelis als Hauptstadt zu akzeptieren, wird viele Tote nach sich ziehen. Ich sehne den Tag herbei an dem Trump abgesetzt wird. Wer dachte Bush Junior wäre schon das Ende der Fahnenstange wird täglich eines besseren belehrt. Grausam

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charlybird 07.12.2017, 13:13
52. Gerade weil der Nahe Osten bereits lichterloh brennt,

übrigens sind gerade die Amerikaner an diesem Feuer auch nicht ganz unschuldig, hätte es ein wenig mehr Weitsicht erfordert, nicht noch weiter zu zündeln.
Auch im Hinblick darauf, dass Hamas und Fatah ebenfalls im Begriff waren, sich neu und gemäßigt zu verständigen.
Amerika hat sich wieder einmal überzeugend als der Weltbuhmann mit Trottelfaktor entpuppt.
Allerdings muss man sich vergegenwärtigen, dass der momentane POTUS hier den erwähnten Faktor staatstragend verkörpert.
Ich hoffe nur er bricht keinen Krieg vom Zaun, weil es irgendwo wieder nicht demokratisch oder zu kommunistisch zugeht.

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Stäffelesrutscher 07.12.2017, 13:17
53.

Zitat von EinInteressierterBuerger
Zb die Hamas erkennt nichtmal das Existenzrecht Israels an, der Iran ebensowenig.
Andererseits erkannte die BRD weder das Existenzrecht der DDR noch dasjenige Jugoslawiens an. Erkennt Israel das Existenzrecht des palästinensischen Staates an? In welchen Grenzen?
Gab es ein Existenzrecht für die CSSR? Für die Sowjetunion? Für den Sudan? Für Kolumbien, bevor es den USA einfiel, durch die Nordprovinz einen Kanal zu bauen?
Die Geschichte Israels ist eine Geschichte des Landraubs an der dort bis dato lebenden Bevölkerung. Und der um seinen Vorgarten, sein Haus und seinen Olivenhain Gebrachte soll anerkennen, dass der Usurpator das auf dem geraubten Gelände Produzierte als »Made in Israel« verkauft und dass sein Raubgebilde als einziges ein anscheinend ewiges »Existenzrecht« zuerkannt bekommen soll?

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leserbriefanspon 07.12.2017, 13:18
54. Emotionale Kindheitserinnerung des Autors

Sehr geehrter Herr Ahmed, Sie haben irgendwie vergessen zu erwähnen, dass die Berichte zu dem Todesfall höchst umstritten sind (s. FAZ, s. SZ). Für Ihren einseitigen Kommentar ist er daher denkbar ungeeignet.

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Yabanci Unsur 07.12.2017, 13:19
55. Local boy Jesus

Judentum und Christentum haben sicher einen Anspruch auf Jerusalem als wichtigen Orte Ihrer Religionsentstehung und -ausübung. Worauf stützt sich der Anspruch der Moslems? Der Prophet selbst war - wenn überhaupt - nur kurz dort: zur Himmelfahrt (eine von drei Versionen). Die angebliche Erwähnung Jerusalems bezieht sich auf eine "ferne Kultstätte". Könnte auch Marokko sein oder Spanien oder meinetwegen Kuba, wo Erdoğan eine alte Moschee ausgemacht haben will. Die moslemische Präsenz in der Stadt war immer nur politisch. Man versteht sich als Nachfolger der abrahamischen Religionen und brauchte dort eine Zweigstelle. Ebenso politisch ist die Erklärung Jerusalems zur Hauptstadt Israels. Mit der Religion zu drohen, ist - leider - typisch für die islamische Welt. Dem sollte ganz bestimmt nicht nachgegeben werden.

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schlaueralsschlau 07.12.2017, 13:19
56.

Die Haaretz bringt es auf den Punkt: "Trump Hasn’t Killed the Peace Process, He Just Pronounced It Dead."

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Berliner42 07.12.2017, 13:29
57.

Zitat von darthmax
Wir dürfen nicht vergessen, dass die vertriebenen oder ausgewanderten Palästinenser seit 70 Jhren in Flüchtlingslagern untergebracht sind, da Ihnen die Rückkehr nach Israel verwehrt wird , eine Integration in den Flüchtlingsländer aber nicht erwünscht ist.
Das sind keine Lager. Das sind Städte.

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mohsensalakh 07.12.2017, 13:34
58. Zu viel Bier getrunken?

Zitat von paulvernica
Wenn wir ehrlich sind wollen beide Seiten keinen Frieden. Die Juden wollen keine Muslime in ihrer Nähe haben, und die Muslime keinen jüdischen Staat akzeptieren und die Juden am liebsten im Meer versenken. Die sogenannten Friedensverhandlungen .....
In Palästina leben auch viele so genannte Ur-Christen, die keine Interesse daran haben, dass Jerusalem zu der Hauptstadt eines neuen Staates namens Israel wird. Wenn ich ehrlich bin, dann muss ich klar sagen, dass Sie überhaupt keine Ahnung haben! Die heutige Kämpfe in diesem Gebiet ist nicht auf Religionen zurück zu führen (Während des osmanischen Reiches lebten Juden, Muslime und Christen dort friedlich miteinander) sondern auf die aus Europa, Russland, USA dorthin eingewanderten Siedler, die ihren Zelt dort schlagen wollen, wo Palästinenser leben! Mit der Anerkennung Jerusalem zur Hauptstadt Israels spricht Trump gleichzeitig das Recht von Palästinenser auf ein eigeneen Staat!

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korrekturen 07.12.2017, 13:37
59.

Zitat von leserbriefanspon
Sehr geehrter Herr Ahmed, Sie haben irgendwie vergessen zu erwähnen, dass die Berichte zu dem Todesfall höchst umstritten sind (s. FAZ, s. SZ). Für Ihren einseitigen Kommentar ist er daher denkbar ungeeignet.
Nein, der Fall ist ganz klar. Die Diskussion darüber ist völlig absurd. Sie sollten lesen, was Larry Derfner in der israelischen Zeitschrift +972 über den Fall geschrieben hat, aber insbesondere die Diskussion unterhalb des Artikels und das was der Artz Ben Alofs darin sagt (leider scheint die ursprüngliche Diskussion nicht mehr vollständig zu sein, vielleicht finde ich eine Kopie anderswo). (Der Artikel: "On the al-Dura affair: Israel officially drank the Kool Aid.
A look at the right-wing conspiracy-nut thinking that informed this week’s blue-ribbon report on the infamous 2000 killing of a Palestinian boy in Gaza. "

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