Forum: Politik
Jerusalem-Konflikt: Herr Trump, Sie ruinieren Ihren "Deal des Jahrhunderts"!
DPA

Mit der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt begeht Donald Trump einen historischen Fehler. Frieden im Nahen Osten schafft man nicht, indem eine Seite die Bedingungen diktiert.

Seite 9 von 9
Plumbum 07.12.2017, 14:38
80.

Zitat von Faceoff
Nach dieser Entscheidung erhält "America first" eine ganz neue Bedeutung. Sie sind die Ersten, die Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkennen und sie werden auch ein paar weitere Staaten mit Versprechungen und Druck zu solchen Aussagen locken/zwingen. Aber was ......
Politprofis hatten viele Jahrzehnte Zeit eine dauerhafte Lösung zu finden.
Durch die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels, was sie faktisch schon lange ist, kommt endlich Bewegung in diese erstarrte und unhaltbare Situation. Schlechter als die bisherigen "Politprofis" kann das auch dieser "egomanische Polit-Amateur" nicht machen.

Beitrag melden
teja8961 07.12.2017, 14:49
81.

Zitat von Faceoff
Nach dieser Entscheidung erhält "America first" eine ganz neue Bedeutung. Sie sind die Ersten, die Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkennen und sie werden auch ein paar weitere Staaten mit Versprechungen und Druck zu solchen Aussagen locken/zwingen. Aber was wird .....
Der Beschluss wurde mit überwältigender Mehrheit vor 22 Jahren vom Kongress beschlossen. Clinton hat den Beschluss nicht durch ein Veto ungültig gemacht.
Bush hat versprochen, Obama hat versprochen, nach Jerusalem umzuziehen.
Und, Trump hat das eindeutig während seines Wahlkampfes angekündigt. Er hat also sein Versprechen eingehalten.

Das Problem ist, dass seit Jahrzehnten verhandelt und Zugeständnisse gemacht wurden. Was hat die andere Seite gemacht.?

Beitrag melden
Berliner42 07.12.2017, 14:52
82.

Zitat von aristo32
Wie können die Palästinenser denn reagieren? Sie haben keine Waffen der USA im Wert von mehreren Milliarden.
Sie können Israel anerkennen, den Krieg aufgeben und eine Zivilgesellschaft aufbauen.

Beitrag melden
hinschauen 07.12.2017, 14:56
83.

Zitat von Plumbum
Offe 5. Die Einwanderer aus Europa haben kein palästinensisches Gebiet gestohlen. Vielmehr wurden viele Quadratkilometer u. a. von den Rothschilds teuer gekauft.
Sie glauben also, mit dem Kauf einer Finca in Andalusien hätten Sie das Recht, auf deren Fläche einen eigenen Staat auszurufen? Das eine nennt sich Zivilrecht, das andere Völkerrecht. Das klingt nicht nur unterschiedlich, das ist auch etwas unterschiedliches.

Beitrag melden
Berliner42 07.12.2017, 14:57
84.

Zitat von korrekturen
Zur Zeit der Unabhängigkeit besassen die jüdischen Einwanderer lediglich 6 oder 7% der Länder in Palästina.
Tja, und die ersten Teilungspläne, die den Juden auch nicht viel mehr Land zugestanden haben, wurde alle von der arabischen Seite abgelehnt. Nun sind sie die Verlierer der Geschichte, weil sie nicht zum Minmalkompromiss bereit waren. Ein paar Versuche, das noch mal mit Krieg zu drehen, haben auch nicht funktioniert. Dumm gelaufen, aber das haben sie sich selber zuzuschreiben.

Beitrag melden
Europa! 07.12.2017, 14:59
85. Tja,

Das ist das Problem: Dass die Araber immer so wütend sind. Das ist auch der Grund, weshalb niemand sie ernst nimmt. Aber der Autor ist ja noch jung.

Beitrag melden
schlaueralsschlau 07.12.2017, 15:02
86. @ Korrekturen

Es gab nie einen palästinänsischen Staat und auch keine palätinenser (nicht mal Applekorrektur kennt diese Begriffe). Es waren und sind araber und Moslems. Einigen tut die gesamte Region nur erzogene der Hass auf Juden und deshalb wird es in der Region auch nie Frieden geben. Selbst wenn Israel Zugeständnisse macht, dann werden weiter Forderungen aufgestellt. Es geht darum diesen Staat zu beseitigen. Ausschreitungen wird es wegen der Lächerlichkeit auch geben, denn die Moslems sind da schnell beleidigt und verärgert. Diese wird es aber erfahrungsgemäß erst wieder am Freitag geben. Da gebe ich Ihnen mein Wort drauf.

Beitrag melden
Seite 9 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!