Forum: Politik
Joe Biden vs. Hillary Clinton: Kandidatenkür am Sterbebett
AFP

Panik bei den US-Demokraten: Hillary Clintons Umfragewerte bröckeln. Auf der Suche nach einem besseren Kandidaten fürs Weiße Haus bringt sich nun ein alter Hase ins Spiel - Vizepräsident Joe Biden.

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jakam 03.08.2015, 10:16
40.

Bernie Sanders ist der einzige vernünftige Kandidat - aber sie recherchieren schlecht und kleben ihm immer wieder das eigentlich "republikanische" Label auf, womit man ihn zur Scarecrow stilisieren möchte.

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spontanistin 03.08.2015, 10:18
41. Ich bin ein Star,....

So wie die SPON Berichterstattung deutlich macht, läuft es bei der Vor-Auswahl der Kandidaten ab, wie im "Dschungel-Camp". Doch nur konsequent angesichts einer TV-geprägten und auf Spektakel reagierenden Nation! Da kommt ja 2017 noch was auf uns zu!

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BettyB. 03.08.2015, 10:22
42. Nun ja...

Sich auf den Wunsch des Sohnes zu berufen ist wenigstens nicht so sonderbar, als wäre wieder einmal welch auch immer Gott im Spiel.

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Fiedrich_Schmidt 03.08.2015, 10:35
43. Journalismus am Sterbebett

Zitat: (...) - die anderen Bewerber haben keine Chance gegen die Republikaner. Selbst Linksaußen Bernie Sanders nicht, der mit seinen populistischen Tiraden Stadien füllt."

Ist es schon ärgerlich genug, dass der angeblich nicht-konservative "Spiegel" einer MÖGLICHEN Kandidatur von Joe Biden gleich einen rührseligen Artikel widmet, während über Sanders´ unerwartet erfolgreiche Kandidatur nie berichtet wird, so kann diese Fehlinformation einfach nur aus mangelhafter Recherche entstanden sein - auf das Worte Lüge verzichte ich: Eine repräsentative CNN-Umfrage hat kürzlich ergeben, dass Bernie Sanders ALLE drei Spitzen-Bewerber der Republikaner schlagen würde; den Frontmann Donald Trump sogar am deutlichsten.

Ich wünschte mir, der "Spiegel" würde wieder etwas deutlicher gegen das Establishment arbeiten. Hofberichterstattung (gibt es denn einen Unterschied zwischen Clinton und Biden?) kann nicht das Ziel eines meinungsbildenden Magazins sein - sie ist sogar das, was den Mächtigen gefällt.

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black-mamba 03.08.2015, 10:35
44. knallharte Frage

... die sich mir da stellt. Wenn u.U. über die Leiche seines Sohnes geht um u.U. Präsident zu werden, über wieviele Leichen mit denen ihn nix weiter verbindet, wird er gehen, wenn er Präsident ist?

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Eliza 03.08.2015, 10:36
45.

Zitat von chemo13
Warum wird Bernie Sanders in allen Artikel als Populist und Sozialist beschrieben? Auch hier wieder "Bernie Sanders [...], der mit seinen populistischen Tiraden Stadien füllt." Komischerweise tritt er für ds ein was wir in Europa haben. Freie Bildung, soziale Gerechtigkeit, soziales Gesundheitssystem. Er ist gegen TPP und TIPP, gegen NSA-Spionage, gegen Keystone-Pipeline etc. und kann das mit seinem Stimmverhalten im Congress untermauern. Im Gegensatz zu Mrs. Clinton, welche gegen eigentich alles steht was die Demokraten eigentlich ausmachte und sich um wichtige Fragen drückt und sie erst nach ihrer Wahl beantworten will.
Mich wundert dasselbe wie Sie.

Von US-Seite her gesehen: Dort will man ja, dass ein Präsidentschaftskandidat seinen Wahlkampf von real existierenden Bürgern finanziert bekommt, statt dass (wie in 'Deutschland) der Wahlkampf hauptsächlich vom Steuerzahler finanzi8ert wird (wobei Anhänger der Grünen gezwungen werden, die CDU mizufinanzieren und Anhänger der CSU dann auch die Linken mizufinanzieren haben, was undemokratisch ist).

Das Problem in den US ist, dass dann durch die speziellen PACs (Political Action Committees) meist auch die größten Kapitalisten den größten Einfluss auf das Wahlergebnis bekommen. Was ebenfalls nicht zu dem dort erwünschten Ziel führen kann, Demokratie von unten nach oben zu organisieren. Hillary Clinton wird für ihre vermeintlich sozialfreundliche Politik von den Allerreichsten finanziert und überhaupt haben die Clintons ihren immensen Reichtum hauptsächlich nach ihren politischen Karriere-Erfolgen bzw dadurch angesammelt, dass sie sich von den Reichsten ihre Politik haben finanzieren lassen. Was hart an der Korruption vorbeischrammt. Das durcschauen die Wähler. Und dieser Gesichtspunkt (weniger die E-Mail-Affäre) fällt Hillary nun auf die Füße.

Es spielt bei der Beurteilung der Kandidaten durch den Wähler eine große Rolle, wer die Betreffenden finanziert bzw wievielo Klein-Beträge dabei sind, die zumindest theoretisch von einfachen Bürgern kommen können.

In diesem Punkt (Anteil der Beträge unter 200 $ an der bisher gesammelten Gesamt-Vermögen) lässt Bernie Sanders alle andern Kandidaten weit hinter sich.

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Eliza 03.08.2015, 10:40
46.

Zitat von schornifeiert
Was ist denn bitte an Bernie Sanders populistisch?
Alle solche Aussagen am besten ignorieren.
Dieser Ausdruck wird hauptsächlich dazu verwendet, Kandidaten, deren Politik man nicht durchschaut, durch dies Etikett zu diskreditieren, ohne Argumente vorbringen zu müssen.

Meistenteils wird das Wort völlig inhaltsleer verwendet. Es soll eine negative Aura kreieren. Es bezeugt auf Seiten des Verwenders die reine Verbal-Manipulation.

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nemster 03.08.2015, 10:43
47.

"Selbst Linksaußen Bernie Sanders nicht, der mit seinen populistischen Tiraden Stadien füllt." Sie müssen mit ihrem rechten Kläffer mal wieder Gassi gehen, der kackt die ganzen Artikel mit seinem McCarthy-Kommunistenjäger-Unfug voll.

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Eliza 03.08.2015, 10:47
48.

Zitat von Wunderläufer
Mit Demokratie hat die Veranstaltung gar nichts zu tun, eher geht es darum, welcher politischer Oligarch sich durchsetzt.
Tut mir leid, die deutsche Art der Parteien-Finanzierung ist um Vieles oligarchischer und undemokratischer als die amerikanische.

Jedenfalls wird in den US kein Anhänger der Partei A gezwungen, die Parteinen B bis Z mitzufinanzieren, wie das bei der deutschen Steuer-Finanzierung der politischen Parteien unentwegt passiert. Zur Kritik siehe die einschlägigen politologischen Bücherwände oder konsultieren Sie wenigstens eine der Schriften des Verwaltungs-Süpezialisten Hans-Herbert von Arnim.

Wer als einfacher Mann in den US wirklich die Mehrheit hinter sich bringt, der wird dann auch durch Millionen kleiner Beiträge finanziert. Von einer derartigen Direktheit unserer Zuwendungen an die Politiker, die wir wirklich haben wollen, können wir in Deutschland höchstens träumen.

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Eppelein von Gailingen 03.08.2015, 11:03
49. Die Skandale um die Clintons

Zitat von romeov
ist eine Politmaschine. Sie kommt ziemlich kalt und berechnet daher, da wird es jemand, der auf Emotionen baut, relativ leicht haben Paroli zu bieten
Es war nicht nur der Bill mit der Sex-Affäre. Da ging es auch um die Hillary, die in Vorteilsannahme verstrickt war. Man kannte es als die Whitewater-Affäre, offensichtlich konnte nichts nachgewiesen werden, Akte geschlossen. In den USA erzählt man sich anderes.
Jetzt die dämliche und verwirrende Geschichte um ihre E-Mails auf einem privaten Mobilfunk? Wer heiratet eine Hillary, die eine gewiefte Anwältin sein soll, aber mit Hang zum gleichen Geschlecht, was sie nicht ausräumen kann.
Sehr schade ist, dass Al Gore, der damalige Vize von Clinton die Wahl gegen den Cowboy und Ölschieber Bush verlor. Dann nahm das Unglück seinen Lauf, auch mit den verrückten Luftnummern im Immobiliengeschäft. Die Blase entstand während der Regierungszeit von Bush. So kam es, dass die Merkel dem Ackermann (Deutsche Bank) die Schrottpapiere in der HRE abnahm und den Scherbenhaufen verstaatlichte. Unverständlich, die Dreistigkeit bereits jetzt für 2017 mit einer vierten Kandidatur zu drohen? Wir sind noch mehr als bekloppt.

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