Forum: Politik
John McCains Tod: Was passiert mit seinem Sitz im Senat?
REUTERS

Durch John McCains Tod wird ein Platz im Senat frei. Als Nachfolger kommen in Frage: eine beinharte Trump-Anhängerin, ein ehemaliger Senator - und McCains Ehefrau Cindy.

Seite 1 von 2
isi-dor 26.08.2018, 19:25
1. Was hätte wohl McCain gewollt?

In solchen Fällen sollte man den Willen des rechtmäßig gewählten Verstorbenen berücksichtigen, anstatt ein falsches Spiel zu spielen. McCain hätte sicher keinen Trump-Schergen an seinem Platz gewollt, sondern jemanden mit Respekt und Verstand. Vielleicht tatsächlich seine Frau. Das sollte dem Bürgerwillen doch wohl noch am Nächsten kommen, oder spielt der Bürgerwille keine Rolle mehr in den USA?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
isi-dor 26.08.2018, 19:30
2. Was hätte wohl McCain gewollt?

In solchen Fällen sollte man den Willen des rechtmäßig gewählten Verstorbenen berücksichtigen, anstatt ein falsches Spiel zu spielen. McCain hätte sicher keinen Trump-Schergen an seinem Platz gewollt, sondern jemanden mit Respekt und Verstand. Vielleicht tatsächlich seine Frau. Das sollte dem Bürgerwillen doch wohl noch am Nächsten kommen, oder spielt der Bürgerwille keine Rolle mehr in den USA?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jowitt 26.08.2018, 20:11
3. @isi-dor Heute, 19:25

Zitat von isi-dor
In solchen Fällen sollte man den Willen des rechtmäßig gewählten Verstorbenen berücksichtigen, anstatt ein falsches Spiel zu spielen. McCain hätte sicher keinen Trump-Schergen an seinem Platz gewollt, sondern jemanden mit Respekt und Verstand. Vielleicht tatsächlich seine Frau. Das sollte dem Bürgerwillen doch wohl noch am Nächsten kommen, oder spielt der Bürgerwille keine Rolle mehr in den USA?
"Das sollte dem Bürgerwillen doch wohl noch am Nächsten kommen, ..."

Was bitte ist denn "der Bürgerwille"? So etwas gibt es doch gar nicht. Jeder Bürger sollte und wird wohl seinen eigenen Willen haben, oder?

Sie können da demokratisch wählen lassen. Aber selbst das Ergebnis dürfte dann nicht "der Bürgerwille" sein, sondern nur eine demokratisch legitimierte Entscheidung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fixik 26.08.2018, 20:37
4.

Zitat von isi-dor
In solchen Fällen sollte man den Willen des rechtmäßig gewählten Verstorbenen berücksichtigen, anstatt ein falsches Spiel zu spielen. McCain hätte sicher keinen Trump-Schergen an seinem Platz gewollt, sondern jemanden mit Respekt und Verstand. Vielleicht tatsächlich seine Frau. Das sollte dem Bürgerwillen doch wohl noch am Nächsten kommen, oder spielt der Bürgerwille keine Rolle mehr in den USA?
Wie in der Monarchie? Amtsinhaber wählt seinen Nachfoger. Normal den Sohn, sie wollen hier die Frau einsetzen. Also ich finde diese Idee ist so ziemlich daneben. Der Wille von McCain sollte hier absolut keine Rolle spielen. Es wäre auch kein Bürgerwille. Wenn es dumm läuft, dann haben wir eine Trump-Anhängerin. Dann ist das so. Immer noch besser als Monarchie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gandhiforever 26.08.2018, 20:41
5. Kelli Ward

Es waere ein Witz, sollte Kelli Ward am Dienstag unterliegen, um dann vom Gouverneur auf McCains Senatorensitz gehievt zu werden.

Die Frau ist 200%ige Trumpistin, eine Aerztin (!), die so bloed is, auf Twitter zu verkuenden, McCains Tod sei so inszeniert worden, um ihre Wahlkampftournee zu beeinflussen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Outdated 26.08.2018, 20:42
6. Kurz gesagt:

Doucy wird jemanden auswählen dessen Beliebtheit seine eigene Wiederwahl wahrscheinlicher macht.
So funktioniert politik nunmal.
Wenn sie das Spiel im Rampenlicht gut beherrscht könnte Cindy McCain da durchaus eine gute Wahl sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
llych2001 26.08.2018, 21:07
7. Hä ? Was ?

Das versteht kein Mensch, dass für ein Amt, das bis 2020 geht, McCain vis 30. Mai hätte gestorben sein müssen, damit sein Sitz demokratisch vergeben wirf. Das System soll jemand verstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ambrosicus 26.08.2018, 22:18
8.

Es ist davon auszugehen, dass Ducey diese Frage noch mit dem verstorbenen McCain besprochen haben wird, als das noch möglich war. Es steht zu hoffen, dass sie eine einvernehml. Lösung gefunden haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Streifenzottel 26.08.2018, 22:27
9. Ich widerspreche nur ungern

Zitat von gandhiforever
Es waere ein Witz, sollte Kelli Ward am Dienstag unterliegen, um dann vom Gouverneur auf McCains Senatorensitz gehievt zu werden. Die Frau ist 200%ige Trumpistin, eine Aerztin (!), die so bloed is, auf Twitter zu verkuenden, McCains Tod sei so inszeniert worden, um ihre Wahlkampftournee zu beeinflussen.
Nicht der Tod, sondern die Mitteilung seiner Familie, die Krebsbehandlung würde eingestellt, haben diese Tweets hervorgerufen:

Teammitglied: “I wonder if it were just a coincidence that Sen McCain released his statement on the kickoff day of Kelli Ward’s bus tour or if it was a plan to take media attention off her campaign? I’m not saying it was on purpose but it’s quite interesting,”

Die Antwort von Kelli Ward:
“I think they wanted to have a particular narrative that they hope is negative to me.”

McCain starb nur wenige Stunden später.

Natürlich wurde sie scharf kritisiert für diese Tweets.
Kelli Ward gab den Medien die Schuld:

“The media loves a narrative. I’ve said again and again to pray for Senator McCain & his family. These decisions are terrible to have to make. I feel compassion for him and his family as they go through this. It’s not the McCains creating a narrative—it’s the media making something out of nothing.” und legte kurz darauf noch mal nach: "The Left is hateful, foul-mouthed, and easily misled."

Das ist mittlerweile GOP-typisches Verhalten. Erst statements loslassen, bei denen so manchem schlecht wird, dann die Medien verantwortlich machen und jammern, dass man schlecht behandelt wird.
Alle sind ja so unfair zu mir!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2