Forum: Politik
Journalist Yigit: Hamburg will Erdogan-Kritiker in Türkei abschieben
Maria Feck / DER SPIEGEL

Seit 35 Jahren lebt der türkische Journalist Ertugrul Yigit in Hamburg. Auf einmal will die Stadt seine Aufenthaltsgenehmigung nicht mehr verlängern - obwohl dem Regimekritiker in der alten Heimat Haft droht.

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ambulans 10.01.2018, 15:11
1. nun,

also eine weitere nagelprobe (nach dem ach ja so "geglückten" G20-gipfel) für BM scholz - wie weit will er denn noch gehen, um (irgendwann einmal - hoffentlich nie!) BK dieses bereits jetzt nicht mehr so richtig glücklichen deutschlands zu werden? mann gottes ...

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londonpaule 10.01.2018, 15:11
2. mal wieder Absurdistan

Hochkriminelle werden wegen Menschenrechten vor der Abschiebung bewahrt, offensichtlich gerechtfertigte Faelle schiebt man ab - deutsche Buerokratie

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marko1969 10.01.2018, 15:16
3.

Er wird abgeschoben,aber die Kriminellen dürfen bleiben.

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Join_Me 10.01.2018, 15:37
4.

So wie ich das sehe hätte man ihn schon viel früher abschieben sollen.
Im Artikel steht
Zitat von
In den Achtzigerjahren tauchte.....
Danach hätte man ihn abschieben müssen.

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alex2k 10.01.2018, 15:41
5. soweit ich weiss,

kann man nach 7 Jahren legalen Aufenthaltes in DE eine Staatsbürgerschaft beantragen. Da er dies nicht für notwendig hielt, hatte er wohl keine Bedenken und Angst. Oder sorry - einfach aus Dummheit. Nun kommt die Rechnung. Oder er ist einfach ein überzeugter Türke.

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horstvonreichenhall 10.01.2018, 15:46
6. DevSol ist eine terroristische Organisation

Die DevSol war eine militante Organisation. Sie hat sich später in die DHKP-C und THKP-C gespalten. Und diese gelten sowohl in der Türkei als auch hier in Deutschland als terroristische Organisation. Warum werden also Terrorristen als Regimekritiker verharmlost? Dass bei dem Mann Waffen und Sprengstoff zu Hause sichergestellt wurde, zeigt doch schon, dass er weit mehr als ein Erdogan Gegner ist. Die DevSol gab es weit vor dem Erdogan Regime. Schon damals haben die Bombenanschläge verübt. Dass so einer mit Herrn Yücel in einen Topf geworfen wird kann nicht gut für Yücel sein. Denn im Gegensatz zu Yücel scheint Herr Yigit tatsächlich mind. Ein Krimineller gewesen zu sein oder ist es vielleicht jetzt noch.

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pulverkurt 10.01.2018, 15:55
7. Abschiebung

Zitat von Join_Me
So wie ich das sehe hätte man ihn schon viel früher abschieben sollen. Im Artikel stehtDanach hätte man ihn abschieben müssen.
Hat man aber nicht. Und danach hat er sich vor Gericht verantworten und, wie aus dem Artikel hervorgeht, die strafrechtlichen Konsequenzen tragen müssen. Aber ich denke, Ihnen (und einigen anderen hier) geht es vor allem darum, dass er politisch links verortet ist.

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catcargerry 10.01.2018, 15:55
8. Nicht so ganz richtig

Steuern zahlt er hier ja wohl eher nicht, wie sein Erwerbsleben in dem Artikel beschrieben wird. Aber er ist mit hoher Wahrscheinlichkeit politischer Verfolgung in der Türkei ausgesetzt und "nach Allem, was man darüber liest", deshalb an Gesundheit und Leben gefährdet. Da müssen wir ihn wohl hier dulden, obwohl für mich nicht erkennbar ist, was er seinem Gast- und Versorgungsland nützt oder nützen will. Und für Unterstützung von Terrorismus gibt es ja kein mediales Lebenslänglich wie für Steuerhinterzieher, Promotionsschummler und #metoo-Zielpersonen.

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crazy_swayze 10.01.2018, 15:58
9.

Zitat von londonpaule
Hochkriminelle werden wegen Menschenrechten vor der Abschiebung bewahrt, offensichtlich gerechtfertigte Faelle schiebt man ab - deutsche Buerokratie
Der im Artikel erwähnte Herr hat selbst eine Haftstrafe wegen Waffenbesitzes und Urkundenfälschung verbüßt.
Zudem ist er arbeitslos und hat keine familiären Bindungen mehr in Deutschland.

Das ist das, was der Sachbearbeiter als Fakten auf dem Tisch liegen hat.
Die Entscheidung ist formal korrekt, da lobe ich erstmal die deutsche Bürokratie.
Dass der Herr ein politischer Flüchtling ist, das kann der Sachbearbeiter nicht wissen, dazü müsste Herr Ertugrul politisches Asyl beantragen.

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