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Juan Carlos' Rücktritt: Der König ist weg, es lebe die Monarchie
REUTERS

"Der König stirbt als König, in seinem Bett". Wohl jeder in Spanien glaubte, das gelte auch für Juan Carlos. Doch der Monarch, einst Hüter der Demokratie, hatte sich am Ende selbst beschädigt.

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roskipper 02.06.2014, 16:17
1. Viva Espanya . Viva el Rey !

Schade daß der Alte geht. Der war echt cool geblieben als es brenzlig
wurde und hat Spanien zusammengehalten, als auch der vorletzte
Demokrat sich aus Spanien Richtung Chile verdrückt hat. Die paar
Weiber-Geschichten und den toten Elefanten in Afrika kann man ihm
verzeihen. Da hat es so mancher Adelige und auch bürgerlicher
Politiker und auch President in der EU viel schlimmer getrieben.

Alles kommt wie's kommen muss. Seine Zeit war halt vorbei.

Vaya con Dios Juan Carlos !

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velkoryn 02.06.2014, 16:31
2. Bye - bye

Nun - aus Sicht der Spanier hat der König sicher historische Verdienste an der Einigung des Landes nach der Jahrzehnte langen Diktatur Francos.
Aber gerade die neuste Vergangenheit des spanischen Könighauses zeigt eben auch wie brüchig so eine Dynastie dann ist und deren Wert nicht grösser als eine Demokratie mit präsidentalen Repräsentaten, die gewählt werden.
Als Deutscher bin ich doch sehr stolz das unsere Vorfahren die 1919 die Aristokratie in Deutschland verjagt haben - leider waren dann aber die Menschen nicht stark genug, ohne autoritären Regimewechsel die Weltwirtschaftskrise durchzustehen.
Wird sicher interessant wie es in Spanien nun weitergehen wird - mit oder ohne Königshaus ...?

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fiendie 02.06.2014, 16:39
3. Erbmonarchie

Ich kann immer noch nicht verstehen, warum es immer noch so viele Leute gibt, die auf Monarchien abfahren?
Dass es Personen gibt, die quar Geburt besser gestellt sind als andere ist eines der ekelerregendsten Konzepte, dass sich die Menschheit jemals ausgedacht hat.

Auch wenn das ganze mittlerweile zu einer Art Kasperletheater verkommen ist, hat ein Monarch rein theoretisch immer noch weltliche Macht.

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EDK100 02.06.2014, 16:40
4. @neinsagen

Ich bin wahrlich kein Royalist, aber dass die Kosten des spanischen Königshauses im Milliardenbereich liegen ist hanebüchener Unsinn...diese Kosten sind Spaniens geringstes Problem...

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gekkox 02.06.2014, 16:45
5.

Zitat von roskipper
Der war echt cool geblieben als es brenzlig wurde und hat Spanien zusammengehalten, als auch der vorletzte Demokrat sich aus Spanien Richtung Chile verdrückt hat.
Aus welchem Geschichtsbuch ist denn das?

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seneca55 02.06.2014, 16:56
6. Der span. König geht - 5 Mio. Arbeitslose

Bleiben in Spanien mit Austerity zurück. Wenn Katalonien im September für die Abspaltung von Spanien stimmt, wird eine Monarchie dann mit in die Tonne der 2. Republik 1975-2014 gekloppt? Egal! Vivat Espana!

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spontanistin 02.06.2014, 17:00
7. Dichtung und Wahrheit

Es ist doch immer wieder erheiternd und erschütternd zu lesen, welche heroischen und quasi übermenschlichen Eigenschaften den Herrschern und Eliten zugeschrieben werden. An dieser Legendenbildung hat sich seit Tausenden von Jahren nichts geändert. Im Gegenteil, die Massenmedien und das sog. Bildungssystem haben alles noch perfektioniert. Wahrscheinlich ist die Trivialität der Realität einfach nicht auszuhalten und der (gezüchtete) Pöbel braucht Heldenfiguren und Führer.

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leseoma 02.06.2014, 17:06
8. Lieber fiendie, die Monarchie

ist bestimmt billiger als unser System. Alle paar Jahre immense Wahlkosten und monatelanges hickhack, und dann die Pensionen fuer die ehemaligen Praesidenten. Ein Koenig bringt sein Amtsgebaeude gleich mit, und sein Unterhaltungswert ist auch groesser!

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troubador 02.06.2014, 17:10
9. Er hat Mut bewiese

Trotz aller möglicher und berechtigter Kritik, hat dieser König im Ernstfall Courage bewiesen und dafür müssen die Spanier dankbar sein!
Die Demokratie und damit ihre jetzige Freiheit hat der König einem Diktator abgerungen. Respekt!

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