Forum: Politik
Jubiläums-Krisenjahr: 1914, 2014 - und weiter?
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Hundert Jahre, die nicht vergehen wollen: Mit dem Ersten Weltkrieg begann unsere Gegenwart. Doch wie geht es weiter? Angela Merkels Europa-Politik und Chinas Vorgehen im Pazifik lassen ahnen, dass sich jede Geschichte wiederholen kann - auch die schrecklichste.

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leonkennedy 30.12.2013, 17:34
170. diesen eindruck haben

Zitat von DJ Doena
Jaja, wenn Deutschland nur brav in alle möglichen Töpfe einzahlt, ansonsten aber bitte die Klappe hält und bitte schön erst recht keine eigenen Forderungen stellt, dann wird der Weltfrieden schon kommen.

alle die keine ahnung haben. sie bezahlen die schulden der reichen, damit sie reich bleiben konnten nach der krise. die verstaatlichung der schulden in der bankenkrise, dafür zahlt der deutsche.
aber die medien stellen es schon so an, das die deppen denken, das die südländer unser geld ausgeben.
noch nicht ein euro hat auch nur ein bürger in griechenland, spanien usw gesehen. das landet direkt auf den konten der banken und reichen.

es werden kredite bezahlt, die durch die umschuldung entstanden. der betrug am volk ist komplett, das es jetzt noch denkt, die bürger im süden wären schuld. was für eine farce.

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fritzyoski 30.12.2013, 17:35
171. MIT amerikanischem geld

Zitat von bandit11
Sei es die EU gibt ha es Frieden in Westreuropa. Deutschland wurde MIT amerikanischem geld wiederaufgebaut. ...
Also erstmal wurde Deutschland mit amerikanischem Geld zerstoert und zwar schon waehrend des ersten Weltkrieges. Dann gab es ein laecherlich kleines Almosen.
" The amount of monetary aid (which was in the form of loans) received by Germany through the Marshall Plan (about $1.65 billion in total) was far overshadowed by the amount the Germans had to pay back as war reparations and by the charges the Allies made on the Germans for the ongoing cost of occupation (about $2.4 billion per year)."
http://en.wikipedia.org/wiki/Economy_of_Germany

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lupenrein 30.12.2013, 17:35
172. .............

Eine Frage wäre auch, wie entstehen Kriege ?

Kriege entstehen nicht nur durch die vom Autor beschworenen Zufälle, sondern sie werden hauptsächlich systematisch geplant, durch systematische Hetze, gezielte Lügen und Verleumdung von Völkern und
Gesellschaften, durch Versklavung und Unterdrückung, durch Raub und Verfolgjng Andersdenkender verursacht oder sogar augelöst.

Schon Caesar unterschied zwischen Ursachen und
Anlass von Kriegen. Er wußte schon, wie man Kriege
als 'Befriedung' oder Friedensstiftung rechtfertigen kann.
Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Die größte Gefahr dafür, dass in den nächsten Jahren ein alles vernichtender Weltktieg stattfinden sirw, sind die Bestrebungen von Großmächten die alleinige Herrschaft über die ganze Welt zu gewinnen.

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MaxiScharfenberg 30.12.2013, 17:38
173. Sie werden..

..immer besser, Herr Augstein. Das kann daran liegen, dass Sie sich von der automatischen Optimismusverpflichtung der undialektischen Analytiker befreiten, kann aber auch an der Freude zum Realismus liegen. Erwartung, Wahrscheinlichkeit und Zufall sind Kategorien, mit denen man Spass haben kann und wenn man weiss, dass der negative Ausgang statistisch nicht nur beim Lotto überwiegt, vorsichtig ausgedrückt, dann kann man Ihre Besorgnis teilen. Ich finde, dass leider heutzutage sehr viel Mut dazugehört, dem Gerede vom " es wird alles Gut!" etwas Normales entgegen zu setzen. Die unverbesserlichen Optimisten können die Frage, warum alles gut werden soll, nicht untersetzen und werden dann recht giftig beim "Ertappptwerden". Ob die Menschen besser oder schlechter sind als 1914 kann ich nicht beurteilen, eines hat aber die Leistungsfeindschaft der heutigen Gesellschaft zum Vorteil: Die jungen Männer werden nicht in den Krieg ziehen. Sie wollen und können das nicht und das ist wirklich ein absoluter Gewinn. Ich meine das nicht sarkastisch, sondern freue mich darüber, dass damit der Politik ein Schnippchen geschlagen wurde und insofern ist das ein Zustand, der sich von der Kampflüsternheit der sogenannten" Zukurzgekommenen" des Kaiserreiches unterscheidet. Vielleicht haben die Jungen kapiert, dass es blöd ist, sich für die Alten und die Frauen entweder töten oder verletzen zu lassen und wenn nicht, hätte man bei der erfolgreichen Landesverteidigung das Risiko, von einem deutschen Provinzstaatsanwalt in Potsdam wegen Mordes vor Gericht gestellt zu werden. Nein, Geschichte wiederholt sich nicht, es könne nur Situationen ähnlich aussehen, mehr aber auch nicht.

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zikky 30.12.2013, 17:38
174. Na ja,

das wir in der nächsten Zeit mit einem Krieg überzogen werden glaube ich nun nicht unbedingt. Aber beliebt machen wir uns im Moment nicht gerade, ein Bekannter war dieses Jahr in Griechenland im Urlaub und er meinte, das er als deutscher dieses Land erstmal meiden werde. So schön es da auch sein mag.

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diehoffnungstirbtzuletzt 30.12.2013, 17:42
175. Sind die Deutschen schon wieder an allem schuld?

Nehmen wir einmal das Beispiel Griechenland. Wir sollten uns von allen Wertungen wie faul und dumm usw. distanzieren. Wem steht das schon zu? Ist es aber nicht so, dass Griechenland als Ganzes durchaus in der Lage wäre seine Schulden zu bezahlen? Dann ist es doch eher eine internes, ein Verteilungsproblem. Da muss ich dann den Griechen als Wähler in einer Demokratie durchaus an seine Verantwortung erinnern. Wenn man das nicht mehr darf, dann stellt man die demokratische Ordnung als Prinzip in Frage.
Unsere wirkliche Verantwortung ist aber, ob wir mit Ländern die ihre Rechnungen nicht bezahlen können oder wollen, in einen gemeinsamen Währungsverbund eintreten sollten. Wenn Verträge nicht eingehalten werden, dann sollten beide Seiten das Recht haben das Verhältnis zu beenden. Was können wir dafür, dass die reichen Griechen ihre Steuern nicht bezahlen? Wir sollten aber auch den Luxemburgern verwehren unser Kapital über niedrigere Steuern abzuziehen und sich auf unsere Kosten ein tolles Einkommen zu finanzieren. Sind immer die Deutschen schuld oder sollten wir nicht auch einmal fordern können, dass sich die Anderen an die Verträge halten?

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lupo44 30.12.2013, 17:47
176. Leider ist ein Krieg nicht ausgeschlossen

trotzdem wir nur von Freunden umgeben sind kann dies leider geschehen. Und den etwaigen Grund gibt es auch. Was passiert wenn der Euro scheitert? Wie reagiert die EU Gemeinschaft? Es war doch mal der Grund weshalb die Eu die Nato und die UN gegründet wurden. Die Väter wollten ein für allemal den Krieg ächten und die Völker an einander binden um dieses
schreckliche Ereignis für immer zu verbannen.Recht hatten sie in ihrer friedlichen Absicht. Wir dürfen bei all den Betrachtungen nicht vergessen das es in der Weltnach 1945 ca 280 Kriege gegeben hat. Die Opferzahl soll sich dabei verdreifacht haben zu den schrecklichen Ergebnissen der beiden Weltkriege.
Wir müssen aufpassen und die Südländer nicht überreißen mit unseren Forderungen. Vor allen Dingen wir Deutschen uns steht nicht die Rolle zu diesen Ländern vor zu schreiben wie sie Leben sollen . Und nach deutschen Vorbild schon garnicht.Und wie das ausgehen kann wenn wir alle hier her holen damit esihnen besser geht als zu Hause erleben wir täglich irgend w in Deutschland. Man kann sich nicht anpassen und will es auch nicht. Eine Moschee hilft da auch nicht.Es wird 2014 nicht einfacher mit der Politik von deutscher Seite -sie wollen nicht Deutsch werden -ihr Glauben und ihre Tration ist ihnen wichtiger als der Euro.Das sollten unsere Politiker bedenken.

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Spessartplato 30.12.2013, 17:49
177. Merkel ist eine

Zitat von mehrgedanken
wie wo wann war Merkel beteiligt? laut eigener Aussage war sie in der Sauna oder so....
...der berühmten "After-Revolutionäre"

Diese warten im Hinterhalt, bis die Situation geklärt ist und andere die Kastanien aus dem Feuer geholt haben, um dann blitzschnell aus der neuen Situation Gewinn zu ziehen-ohne persönliches Risiko selbstverständlich.

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sitiwati 30.12.2013, 17:49
178. selbst

bis zu Herr Augstein sollte nun durchgedrungen sein, as D im Prinzip nur seinen Verpflichtungen nachkam und man muss nur mal die Memoiren von Mo Fouche lesen und mal über den Tellerrand zu schaun !

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stacheldraht10 30.12.2013, 17:55
179. Sebastian Haffner

Dieses ewige Parallelen Ziehen zum 1. Weltkrieg langweilt. So treffend Augsteins Kommentare normalerweise sind, hier schiesst er ueber da Ziel hinaus.
Wer ein wirklich gutes, journalistisch aufbereitetes Werk zum WWI lesen moechte, empfehle ich Sebastian Haffners "Die sieben Todsuenden des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg" - der Anlass (urspruenglich 1961 geschrieben mit Nachwort von 1981) ist nicht mehr aktuell, die Analyse hingegen zeitlos brilliant.

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