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Judenfeindlichkeit in Berlin: Antisemiten werden dreister und brutaler
DPA

Antisemitismus in Berlin nimmt zu - und die Täter wenden öfter Gewalt an. Erfasst hat die Zahlen die Informationsstelle Rias. Schuld an der Verrohung sei niederschwelliger Judenfeindlichkeit im Alltag.

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Stefan12345678 17.04.2019, 12:00
10. Was sind das für Leute...

... die sowas machen? Ich komme aus einem Dorf im Westmünsterland und kann mir sowas einfach nicht vorstellen. Warum fällt man ein Urteil über einen Menschen, weil man einen bestimmten Schlüsselanhänger bei sich oder eine Kippa trägt?

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jockyx 17.04.2019, 12:03
11. Bitte differenzieren

Hier sollte wohl differenziert werden, welche Volksgruppen sich antisemitisch verhalten. Meines Erachtens nach handelt es sich vorwiegend um ein "importiertes Problem" durch Menschen, die ihre Konflikte mit dem Staat Israel hier ausleben, bzw. anerzogen bekommen haben.
Wenn diese Übergriffe einmal nach Herkunft und Religionszugehörigkeit differenziert werden, wie sehen die Zahlen dann aus?
Wobei ich ganz klar zum Ausdruck bringen möchte, das jegliche Form von Antisemitismus, egal aus welcher Ecke, auf das schärfste zu verurteilen ist.

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Bahnix 17.04.2019, 12:04
12. Ja, sehe ich auch so. Warum darf man das Ding nicht beim Namen nennen?

Ja, sehe ich auch so. Warum darf man das Ding nicht beim Namen nennen?

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vegefranz 17.04.2019, 12:04
13. fake news, aber politisch korrekt

man will sich politisch korrekt äußern. Deshalb wird die wirkliche Nachricht zensiert:

90% aller schlimmen Taten werden von Moslems begangen. Das ist auch eine Folge von Asyl/Einwanderung

Es rächt sich jeden Tag, dass die wirklichen Probleme verharmlost werden

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rst2010 17.04.2019, 12:06
14. meiner meinung nach ist es bereits ausgrenzend,

von 'juden'feindlichkeit zu sprechen. das sind angriffe auf mitmenschen und mitbürger, also auf den staat als gemeinschaft aller bürger. um religion geht es überhaupt nicht.
genauso finde ich es ausgrenzend, wenn die presse, wenn sie mal wieder von angriffen auf mitbürger berichtet, von 'jüdischer herkunft' spricht, was sie bei einem deutschen christlichen glaubens niemals betonen würden. das sind menschen und unsere nächsten im christlichen sinn. und meinetwegen auch deutsche und mitbürger. alles andere macht unterschiede, wo keine sind, ist daher ausgrenzend und rassistisch.

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Fidel Castro 17.04.2019, 12:06
15.

Zitat von berlinerr
Mit keinem Wort wird erwähnt, durch wen wir einen Anstieg von Antisemitismus haben. Es sind größtenteils Jugendliche mit muslimischem Hintergrund. Wenn die Wahrheit nicht in die eigene Ideologie passt, kommt so ein unseriöser Artikel raus.
Wie wahr, wie wahr, und leider typisch für Deutschland und die allermeisten "anständigen" Medien.

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canUCme 17.04.2019, 12:08
16. Butter bei die Fische !

Wer macht das, in welchem Umfang, mit welchem Background? Diese paar dürren Infos sind zuwenig, um die Situation richtig einschätzen und beurteilen zu können. Dass Antisemitismus schlecht ist, wissen wir. Dafür brauchen wir keinen zusätzlichen Artikel ...

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hugahuga 17.04.2019, 12:08
17.

Da sollte man aber bitte etwas genauer hinsehen. Nach meiner Meinung hängt nämlich zunehmende Judenfeindlichkeit in Deutschland und Europa auch direkt mit dem zusammen, was an Israels Grenzen geschieht. Und wie wir alle wissen haben z.B. die Freitagsproteste auf Palästinenserseite hunderte Tote und tausende Verletzte zur Folge gehabt. Das auszublenden ist sicher nicht hilfreich. Hinzu kommt, dass hier sehr wohl darauf geachtet wird, wie sich z.B. der ZdJ zu dieser Themmatik äußert - und leider hört man von da kaum kritische Stimmen in Richtung Netanjahu.

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madameping 17.04.2019, 12:09
18. Wissensdefizite gepaart mit bösartiger Lust am Pöbeln

Derartige Pöbler haben oft selbst Wissensdefizite und tragen eine latente Pöbellust in sich, ein den Verstand aussetzender Trieb, sich über andere zu stellen, sie zu diffamieren, zu disqualifizieren. Nicht selten habe ich bei solchen Primitivlingen beobachten können, dass die sich einfach nicht im Griff haben - da kommt ihnen einer entgegen, der seinem Beuteschema entspricht und er lässt die Hölle losbrechen und merkt gar nicht, wie er sich selbst erniedrigt.
Ich sehe hier die vulgäre Lust am Schikanieren, sozusagen ein Ritual der niedrigen Bösartigkeit, andere, die man womöglich beneidet, kleinzumachen.
Im Grunde sind hier Soziologen und Psychologen gefragt, die sich mit dem Phänomen tiefergreifend beschäftigen sollten.
Das Thema ist breitgefächert, aber ein (!) Aspekt, der den Hass auf Juden in seiner Geschichte erklären könnte (!!!), ist sicherlich Neid. Juden haben in vergangenen Jahrhunderten eher auf gute Bildung und Erziehung ihrer Kinder Wert gelegt, Christen hingegen nicht immer. Man denke nur an das Mittelalter, als Ärzte sehr oft Juden waren.
Das ist jetzt die Kurzform eines Erklärungsansatzes, denn im Mittelalter gab es schließlich auch eine Menge an muslimischen Gelehrten - aber ich wette, da ist ein Stück Wahrheit dran.
Das Bild des reichen Juden mag aus deren hoher Bildung entstammen und fand im Nationalsozialismus seinen Höhepunkt im mörderischen Hass. So ist es also auch hier eine Frage der Bildung, dass Judenhass nichts anderes ist als die Unfähigkeit, sich der eigenen Geschichte zu stellen, die eigene Geschichte zu hinterfragen (und nicht nur der der NS-Zeit) - um diese triebhaften Pöbelattacken zu unterdrücken - und zu erkennen, wie unsagbar dämlich und erbärmlich es ist, Juden oder überhaupt Leute zu bepöbeln.

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emil_kaufmann 17.04.2019, 12:10
19. Artikel ist grobe Unterschlagung von relevanten Tatsachen

Laut Uni Bielefeld-Studie (https://uni-bielefeld.de/ikg/daten/JuPe_Bericht_April2017.pdf , Seite 21) geben 81% der Opfer von antisemitischen Gewalttaten an, dass die Täter muslimisch sind.

Der Artikel ist eine Verhöhnung von aufrichtigem Journalismus.

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