Forum: Politik
Juncker als EU-Kommissionschef: Europa gewinnt, Cameron verliert
AFP

Jean-Claude Juncker wird EU-Kommissionspräsident, die Regierungschefs beschließen zum ersten Mal ein konkretes Programm. Europa bewegt sich, nur Großbritannien bleibt zurück.

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blabla1234456 28.06.2014, 15:08
1.

Achso also immer schön mit dem Strom. Wenn 26 Länder Ja zu Juncker sagen dann MUSS Großbritannien das auch tun. Das nennt man dann Politik, wie sie so schön sagen. Den anderen hinterher :)

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dherr 28.06.2014, 15:09
2. Wer will...

... eigentlich Wahlverhältnisse in der EU wie sie in der ehem. DDR geherrscht haben. 99,8% für die Kandidaten.
Es ist einfach recht demokratisch, und das wollen wir doch alle, wenn Meinungsvielfalt herrscht. Da kann man doch den Cameron nicht derart verbiestern, wie es in allen Medien und natürlich auch im Artikel gemacht wird.
Also Leute: Mehr Demokratie wagen! Und Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.

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leserbrief123 28.06.2014, 15:11
3. Ist denn heute schon Nikolaustag?

Gegen die EU in ihrer machtgierigen und zentralistischen Art zu sein ist nach der Auffassung vieler Menschen auch in Deutschland kein Verbrechen. Aber besser man übertragt diesen Unmut auf die Briten. Wird dort wahrscheinlich genauso gemacht nur dort mit Deutschland.

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kimba_2014 28.06.2014, 15:12
4.

Zitat von sysop
Jean-Claude Juncker wird EU-Kommissionspräsident, die Regierungschefs beschließen zum ersten Mal ein konkretes Programm. Europa bewegt sich, nur Großbritannien bleibt zurück.
Wo "Europa gewinnt" sehe ich hier nicht. Vielleicht ist die EU gemeint, oder eher dessen Funktionäre. Die ganze undemokratische Schacherei um Juncker war doch sehr unappetittlich und keine Werbung für die EU.

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RalfWagner 28.06.2014, 15:17
5. Es wiederholt sich

"... Europa bewegt sich, nur Großbritannien bleibt zurück."
Wie sich die Überschriften gleichen. So hieß es auch als es um die Einführung des Euro ging.
Kaum einer auf der Insel (abgesehen von der Finanzmafia) wird heute die damalige Entscheidung der britischen Regierung bedauern - die Mehrheit der Euro-Europäer die ihrer Regierungen wohl schon.

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haarer.15 28.06.2014, 15:19
6. Hängepartie

Inwiefern sollte Europa gewonnen haben ? Zum Vorteil Europas war diese ewige Hängepartie um Herrn Juncker erst recht nicht. Der Mann war doch nur eine Verlegenheitslösung der uneinigen EVP. Kein neues Gesicht und auch kein Lieblingskandidat der Kanzlerin. Für die Wahlbeteiligung künftiger Europawahlen wird das wohl Folgen haben. Zukunft für Europa sieht anders aus.

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Wembley 28.06.2014, 15:24
7. Tip an SPON-Kommentator

Zitat von sysop
Jean-Claude Juncker wird EU-Kommissionspräsident, die Regierungschefs beschließen zum ersten Mal ein konkretes Programm. Europa bewegt sich, nur Großbritannien bleibt zurück.
Es ist bei den Medien hierzulande üblich, immer dann zu jubeln, wenn das EU-Parlament einen Schritt nach vorn gemacht hat (oder gemacht zu haben scheint). Dabei wird gern vergessen, dass dieses famose Gebilde aus ungleichen Wahlen hervorgeht ("one man, 28 votes"). Solange das so bleibt, kann mir dieses "Parlament" gestohlen bleiben, denn "ein bisschen" Demokratie ist keine Demokratie.

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freizeitverkaeufer 28.06.2014, 15:27
8. Falsch! Juncker gewinnt.....

....und Europa ist verloren. Der Vertragsbruch wird demokratisiert. Cameron ist kein renitenter Pennäler sondern britischer Premier. Drei Grundsätze, die bisher unverbrüchlich gegolten haben wurden gebrochen: 1. Keine Entscheidung ohne Einigkeit von GB, D und F. 2. Den Kommissionspräsidenten ernennt der Europarat einstimmig. 3. Nationale Fragen haben Vorrang vor Personalfragen. Der Rechtsbruch und Vertragsbruch durchzieht diese EU. Das EU- Parlament liefert vermutlich noch das demokratische Deckmäntelchen. Cameron hat recht. Das fällt allen Verantwortlichen noch zu Lebzeiten auf die Füße.

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moe.dahool 28.06.2014, 15:29
9. Spannung

Ich bin mal gespannt wie die unbeirrbaren Irrlichter in Foren und einzelnen, wenigen Medien reagieren. Gott sei Dank sind es nur wenige. Juncker mag nicht der ideale Kandidat gewesen sein, aber er ist zweifach gewählt worden, a) vom Volk und b) von den Regierungschefs. Da hat es auch nicht geholfen, die Dummdödelargumente wie "Zwergstaat" oder "Steueroase" bis zum Erbrechen zu wiederholen.

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