Forum: Politik
Juncker-Nachfolge: SPD spricht Schäuble Eignung als Euro-Gruppenchef ab
DPA

Wer tritt die Nachfolge von Jean-Claude Juncker an? Finanzminister Schäuble soll interessiert sein am Posten des Euro-Gruppenchefs. Doch geht es nach der SPD, kommt der CDU-Mann nicht in Frage. Sein "belehrendes Auftreten" disqualifiziere ihn für die Rolle.

Seite 9 von 9
Umbriel 04.12.2012, 22:48
80. Loyalität

Trotz ungeheurer Steuereinnahmen hat auch Schäuble der internationalen Hochfinanz stets den Gefallen getan, ungeheure Schulden zu machen, die diese grauenhafte Abhängigkeit der Gesellschaft von diskreten geheimen Kreisen erzeugt hat.

Er hat sehenden Auges die antidemokratischen Entwicklungen weg von der wachsenden Demokratie in Deutschland gefördert und weil er sich so gut auskennt, in vollem Bewusstsein.

Diese Entwicklung ist kein Spässchen, keine Übertreibung, sondern eine Entwicklung auf Messers Schneide, es ist keineswegs eine klare Sache, daß die Neumonarchisten der Welt sich noch lange sicher fühlen können.

Sie reizen die Demokratie bis aufs Blut, mal sehen was geschehen wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wernerz 04.12.2012, 23:12
81.

Egal aus welchem Land, prima wäre es, wenn es jemand würde, der w i r k l i c h etwas von dieser schwierigen Materie versteht....und wenigstens halbwegs charakterfest sollte er sein - aber ich glaube, das käme fast der Quadratur des Kreisels gleich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gog-magog 05.12.2012, 08:46
82.

Zitat von kenner07
Ein Experte in Finanzen? OK, Schwarzgeld hat auch was mit Finanzen zu tun. ABer wenn Schäuble ein Experte in Finanzen sein soll, dann ist Kohl der Fußballer des Jahrhunderts.
Vorsicht! Kohl soll immerhin schon mal einen Fallrückzieher hingelegt haben. Allerdings nicht auf dem Rasen, sondern aufs Parkett.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
querdenker22 05.12.2012, 10:42
83. Die SPD würde Deutschland gleich verkaufen

Besser ein Schäuble, als ausgerechnet ein Franzose, der möglichst viel deutsches Geld beispielsweise für die französische Rente ab 60, habe will.
Auch wenn alle gängigen Parterien eine unglaublich schädlichen EInheitsbrei bezüglich Euro veranstalten, sind SPD und Grüne aber besonders schnell, hart erarbeitets deutsche Geld ohne Gegenleistung verschleudern zu wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Willi Wacker 05.12.2012, 11:05
84. albern

Zitat von Hafenschiff
Abgesehen davon hat die SPD nicht ganz unrecht. Schäuble wird wegen seines lehrerhaften Auftretens keine Verbündeten in dieser Gruppe finden. Der wäre dann sowas wie ein Chef, auf den keiner hört und bei dem dann sowieso jeder macht, was er selbst für richtig hält, mehr noch als jetzt sowieso schon der Fall.
Um Strauss zu zitieren: Everybodies darling is everybodies Depp.

Schäuble sollte die Interessen Europas (!!!) sowie die Interessen seines Heimatlandes im Auge behalten und nicht "sympathisch" sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Umbriel 05.12.2012, 14:53
85. Aber was hat er vor?

Zitat von Willi Wacker
Um Strauss zu zitieren: Everybodies darling is everybodies Depp. Schäuble sollte die Interessen Europas (!!!) sowie die Interessen seines Heimatlandes im Auge behalten und nicht "sympathisch" sein.
Schäuble kündigt in seinen Innerviews immer wieder an, daß eine schnelle politische Union sehr nah bevorstehe.

Da gibt es leider 2 Optionen:

- er glaubt es wirklich und glaubt weiterhin daß die EFSF - EZB - ESM . Aktionen das Ziel erzwingen werden

- er sagt das nur, um die fürchterlichen E - GELD Maßnahmen irgendwie zu erklären und die Leute zu beschwichtigen. In Wirklichkeit geht es ausschließlich um Senkung der Vitalität in Deutschland

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedrich1954 09.12.2012, 11:27
86. schöne Zukunft

Zitat von Rolf_Nomade
Schön, das die SPD einen jungen Thüringer als Nachwuchspolitiker für Finanzen im Bundestag hat. Aber warum lässt man diesen 36 Jahre alten Bankkaufmann mit Abitur, aber ohne Berufserfahrung, solche Erklärungen abgegeben ? Was zeichnet Herrn Carsten Schneider aus, dass er sich derart respektlos gegenüber einem gestandenen Politiker, wie Wolfgang Schäuble, äußert. Der gegenüber Herrn Schneider fast doppelt so alte Schäuble, hat bestimmt ihm gegenüber hundertfache Erfahrungen, als langjähriger deutscher Minister, Verhandler im internationalen Rahmen, Kenner der europäischen Verträge, überzeugender Redner usw. usf. ... Hat Herr Schneider die jüngere deutsche Geschichte vergessen: Die Entscheidung für Berlin gegen Bonn als Bundeshauptstadt oder der Grundlagenvertrag DDR-BRD sind ohne Schäuble nicht vorstellbar ! Herrn Carsten Schneider ist zu empfehlen, mehr zu schweigen, als unüberlegte, phrasenhafte und besserwisserische Erklärungen gegenüber den Medien abzugeben. Noch besser wäre es vielleicht, die SPD gewährt Herrn Schneider ein Volkswirtschaftlehre-Stipendium, damit die Partei zukünftig fundiertere und sachbezogenere volks- und finanzwirtschaftliche Stellungnahmen heraus gibt.
Respekt ist so eine Sache.In der Sachauseinandersetzung hat sie nichts zu suchen.Hat auch nichts mit Alter und Erfahrung zu tun.
Es ist bekannt, dass Schäuble nicht mit Menschen umgehen kann,arrogant ist.Da hat er mal einen Meister gefunden,einen jungen dazu noch.Das nagt an seinen Ego.
"Kenner europäischer Verträge"-fragen sie mal den Schäuble,ob er weiss, dass in den Lissaboner Verträgen auch Klauseln über die Einführung der Todesstrafe enthalten sind,das man vorgesehen hat Volksaufstände/Proteste/Demonstrationen niederzuknüppeln/niederzuschiessen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 9 von 9