Forum: Politik
Juncker und Johnson bestätigen: Neues Brexit-Abkommen steht
DPA/PA Wire/Stefan Rousseau

Tagelang hat eine kleine Gruppe von Unterhändlern in Brüssel um einen Brexit-Deal gerungen. Jetzt steht ein neues Abkommen, bestätigen EU-Kommissionschef Juncker und der britische Premier Johnson.

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bennic 17.10.2019, 12:36
80. Jetzt

bin ich ja mal gespannt, was passiert, wenn der “Deal” wieder im Unterhaus scheitert. Nach der ersten Reaktion von Corbin wird das so sein. Dann muss UK am 31.10 ohne Deal raus aus der EU. Sonst ist mein letzter Funke Glaube an unser politisches System und die handelnden Personen endgültig dahin. Allerdings fehlt mir der Glaube.

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ypselon 17.10.2019, 12:37
81. hmm

meine meinung ist....egal was ausgehandelt wurde....es geht nicht durch das britische parlament. zu viele gönnen johnson den erfolg nicht. die dup ist mit der lösung nicht einverstanden. einen vorteil hat es....die eu ist den schwarzen peter los....glänzend gelöst durch die eu-unterhändler. respekt.

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klausindo 17.10.2019, 12:39
82. never ending story...

ich habe 5 millionen im Lotto gewonnen aber leider hat die Lottozentrale meine Nummern nicht akzeptiert. So ist das mit dem Deal. Das Unterhaus wird den Deal ablehnen und dann geht's von vorne los. Auf die Zeit bis zum 31.01.2020.

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mark75 17.10.2019, 12:39
83. Ohne rechnerische Mehrheit

ist Johnson schon seit einigen Wochen, seit Abgeordnete aus der Tory-Fraktion ausgetreten sind. Die DUP hat demnach keine Schlüsselrolle mehr. Gerade Labour war nicht homogen für ein neues Referendum und so wird Johnson die „Wille des Volkes“ Karte spielen, um ausreichend Stimmen zu erhalten. Lehnt das Parlament ab, wird es für ihn eine Steilvorlage bei den anstehenden Neuwahlen sein. Zumal gerade Labour weder in der Lage war, sich klar zu positionieren noch irgendwelche Alternativen aufzuzeigen. Und auch wenn gerne kund getan wird, es gäbe inzwischen eine Mehrheit für den Verbleib, steht nach wie vor der Fakt, dass Brexit Party und Ukip mit zusammen 34 % die mit Abstand stärksten Gewinner der EU Wahl waren. Auch wenn mir UK in der EU lieber gewesen wäre, hoffe ich doch, dass dieses Trauerspiel ein Ende hat und der Austritt nun endlich geregelt erfolgt.

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derBob 17.10.2019, 12:41
84. Das würde mich wundern

Zitat von fatal.justice
Nordirland wird Teil des Schengen-Raums bleiben. Damit bin ich vollkommen zufrieden. Boris Johnson hat all das Elend zu einem Ende geführt - falls diese Lösung parlamentarisch mehrheitlich unterstützt wird. Woran ich dato nicht zweifle.
Nordirland war bislang nicht Teil des Schengenraums, da weder GB noch IE dem Schengener Abkommen beigetreten sind (https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/buergerservice-faq-kontakt/faq/17-schengenstaaten/606502)

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hersp58 17.10.2019, 12:41
85. kein Zufall

Das hätte die Junckers Nachfolgerin, v.d.L. so nicht hinbekommen. Er muss das geahnt haben und quasi in letzter Sekunde noch selbst entschieden den Deal abzuschließen. Mit allem anderen wäre v.d.L. überfordert gewesen. Sie ist z.Zt. voll damit beschäftigt, ihre Kommissare zusammenzutrommeln.

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Vadomar 17.10.2019, 12:41
86. May's Deal ...

Ken Clarke, der aus der Fraktion ausgeschlossene Tory-Rebell hat den neuen Deal treffenderweise beschrieben:
"It's Theresa May’s deal with a blonde wig. "

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Kamillo 17.10.2019, 12:42
87.

Zitat von burgundy
Nein, wird es nicht. Das ist ja eine Bedingung für einen neuen Deal gewesen. Und Johnson wird seine Mannen schon einnorden, wie er es ja auch mit der EU geschafft hat. Man unterschätzt diesen Mann. Er ist schlau und gerissen. Und, ganz gleich wie rüpelhaft oder beinahe ungesetzlich er auftritt, nichts und niemand kann ihn bremsen.
Der Johnson kann bei seinen Leuten so viel einnorden, wie er will. Es ist eine Minderheitsregierung. Die Oppsotion wird diesem Deal nicht zustimmen. Schon für May war diese Variante schlechter als der Backstop, und dem stimmte einst Johnson sogar zu.

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Hamberliner 17.10.2019, 12:42
88. Den FTSE100 juckt das nicht.

Der britische Aktien-Index FTSE100 dümpelt teilnahmslos vor sich hin, während Barnier um jede Journalistenfrage wortreich herumeiert. Wenigstens überträgt SPON das im O-Ton, man kann die eigenen kläglichen Reste Französischkenntnisse prüfen.
Ob der FTSE100 im utopischen Fall, dass Johnsons Deal das Unterhaus passiert, einen euphorischen Hopser nach oben machen wird? Ich glaube, eher nicht.

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InternetResearchAgency 17.10.2019, 12:42
89. Innenpolitische Machtprobe

Der Brexit endet also so, wie er begann: Als innenpolitische Machtprobe. Nur bekommen jetzt DUP, Labour und die Tory-Abweichler den schwarzen Peter. Spannend, wie sich die EU aus dem Blame Game rausgewunden hat... allerdings bleibe ich bei meiner Vorhersage: BJ liefert einen harten Brexit am 31.10. Zusätzliche Vorhersage: Er ruft zu Neuwahlen binnen 6 Wochen (Snap Election), erzielt ein Traumergebnis und kann für die nächsten Jahre durchregieren.

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