Forum: Politik
Junckers EU-Kommission: Die neuen Kommissare im Überblick
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jamguy 05.03.2017, 13:14
20. Eu

Zitat von Klönschnack
aber wie ja hier in einem anderen Beitrag zu lesen ist, hat Deutschland vier andere wichtige Posten abgeräumt.: Und die mächtigsten unter ihnen sind für die kommenden Jahre allen voran: Martin Selmayr, neuer Chef des Kabinetts von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und zuvor Organisator von dessen Wahlkampf. Also quasi sein Adlatus. Uwe Corsepius ist Generalsekretär des Rates der Europäischen Union, somit gleichsam Organisator der Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs. So 'ne Art Hausmeister also. Wieso Herr Regling die wichtigen Geschicke des ESM lenkt, wobei der Gouverneursrat doch machen kann, was er will, bleibt ein Rätsel. Und letztlich Klaus Welle, der auf den ersten Blick gar nicht so mächtig wirkt, ist Generalsekretär des Europaparlaments. Und alle vier dürfen die Aktenmappe von JCJ tragen, immer abwechselnd natürlich. Was für ein lächerlicher Verein.
mir wirkt es wie der Zwang das Deutschland gewollt und nicht zur Herrenrasse in der EU aufsteigt und der Rest Reformbimbos bleiben müssen und ich kann verstehen das gerade Merkel so eine Konstellation glücklich stimmt?

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alexandra007 29.07.2018, 23:30
21. Mehr Transparenz

Würde man mehr über die Arbeit unserer EU-Repräsentanten erfahren, würde die Relation zwischen EU-Bürgern und Politikern besser.

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Fragen&Neugier 30.07.2018, 04:40
22.

Zitat von ohjeeeee
diese Figuren, denen fehlt erstens die pro europäische Einstellung wenn man sich überlegt, dass Tibor Navracsics Orbans kontraeuropäische Gesetze durchgebracht hat. Moscovici eine Skandalbesetzung für Wirtschaft. Hill wird nur die Interessen GB verfolgen. Diese Truppe ist ein Witz und passt damit in jedem Fall zu Juncker. Nachdem schon die Spitze der EZB eine totale Fehlbesetzung ist kann man nur noch schwarz sehen für Europas Zukunft. Da versucht doch jeder, in das eigene Land zu wirtschaften. Zum Kotzen.
Sie sagen es, jeder wird versuchen, für das eigene Land das beste rauszuholen, auch Oettinger. Deshalb können Sie nicht erwarten, dass die Kommission nur mit Deutschen besetzt wird.

Der Euro und die "Fehlbesetzung" der EZB-Spitze sind immerhin Garanten für einen für Deutschland zu tief und die Südländer zu hoch bewerteten Euro, was eben die deutschen Exportüberschüsse möglich macht.


Geht's Deutschlands Wirtschaft gut, geht's Europa gut. Glauben Sie, es spiele eine Rolle, wer da in der Kommission sässe? Europapolitik wird noch immer in den Mitgliedsländern gemacht, vorab in Deutschland, Frankreich wirft mal was ein - der Rest hat eh nichts zu sagen - aber der Form muss schon Genüge getan werden. Mindestens zum Schein muss Resteuropa auch auf's Gruppenfoto.

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Fragen&Neugier 30.07.2018, 04:54
23.

Zitat von qjhg
dass die EU Kommission nicht die Bedeutung hat, die die Gründungsväter Ihr zudachten. Wer einen m.A. nicht nur unfähigsten sondern auch abgehalfterten Politiker wie Herrn Oettinger als deutschen Repräsentanten in dieses Gremium entsendet, zeigt die Missachtung dieses Gremiums.
Was hatten denn die "Gründerväter" mit der EU-Kommission im Sinne? Eine europäische de-fakto Regierung? Wohl kaum.

Das zeigt schon die Benennung.

Eine Kommission ist ein Ausschuss, in aller Regel nicht direkt demokratisch legitimiert und dem zu Folge mit unverbindlichen Beschlussempfehlungen.

Natürlich hat die heutige EU mit der Vision der Gründerväter nicht viel zu tun. Darum muss auch unbedingt ein neues Narrativ her. Dazu gehörte zuvorderst eine neuer Name für die frühere Kommission und heutige de fakto Regierung des Kontinents.


Das geht aber nicht, weil damit das neuen Narrativ, dass diese EU schon den "Gründervätern" vorschwebte, Lügen gestraft würde, bevor es noch richtig in Gebrauch gekommen ist. Für jedes EU-Mitglieds-Land ist eine "europäische Lösung" ein Lösung, bei der für es für sich und seine nationalen Interessen möglichst viel herausschlagen kann. Richtige Kommissionsarbeit eben. Der Name passt exakt zur Realität - nur nicht zum neuen Narrativ.

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suferone 11.09.2018, 08:08
24. Super Team

Nein, Spaß bei Seite. Für mich sind osteuropäische Kandidaten überproportional vertreten in diesem Team! Auf den Ungarischen Vertreter aus Orbans Dunstkreis möcht ich erst garnicht näher eingehen!

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faz-leser 08.05.2019, 07:41
25. Geschlechter1uoten?

Das sind 8 Damen (= 30 %) und 19 Herren (= 70%). Ich hoffe, dass die EU-Kommission - die ja sehr umtriebig ist - nicht eines Tages auf die Idee kommt, EU-Richtlinien zu erlassen, in denen sie den Mitgliedstaaten für den einen oder anderen Bereich verbindliche Frauenquoten vorschreiben will, die von dieser Quote abweichen.

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