Forum: Politik
Junge Bundestagskandidaten: Wir wollen da rein!
[M] DPA, DIE LINKE Sachsen, Steffen Kanitz, CDU Bremen, Anne Meyer, Christopher Gohl, Hans Buttermilch, HC Plambeck

Ihr Motto: Parlament statt Party. Ihr Ziel: den Beweis anführen, dass junge Leute sich sehr wohl für Politik interessieren - und sogar zum Beruf machen wollen. SPIEGEL ONLINE stellt zehn junge Kandidaten vor, die in den Bundestag einziehen wollen.

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Eva1230 26.08.2013, 16:15
40. Zum Beruf machen...

Zitat von sysop
Ihr Motto: Parlament statt Party. Ihr Ziel: den Beweis anführen, dass junge Leute sich sehr wohl für Politik interessieren - und sogar zum Beruf machen wollen. SPIEGEL ONLINE stellt zehn junge Kandidaten vor, die in den Bundestag einziehen wollen.
Da klingeln bei mir aber alle Alarmglocken. Das Dilemma besteht doch darin, dass viel zu viele zu lange im Bundestag oder den Landesparlamenten hocken. Das ist schließlich ein Amt und war nicht als Versorgungswerk für den Amtsinhaber gedacht.

Ich plädiere auf eine maximale Verweildauer von 2 Legislaturperioden. Womit wollen die denn punkten außer dass sie jung sind? Ich könnte mir vorstellen, dass Berufserfahrung nicht von Schaden sein könnte.

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schwarzwaldbauer 26.08.2013, 16:16
41. Ran an den Speck!!

[QUOTE=ein_sonntag_in_der_sonne;13572401]... Ich möchte auch in den Bundestag gewählt zu werden, dann wäre ich für alle Zeitenfinanziell versorgt- ohne einen Cent dazu bezahlt zu haben./QUOTE]

Ja machen Sie das! Lassen Sie sich aufstellen! Oder gründen Sie eine Partei und seien Sie nicht nur ein "IchMöchteGern". Und dann werden Sie entsprechend den gesetzlichen Regelungen vergütet.
Wenn alle Leute nur noch "IchMöchteGerns" sind, dann erst ists vorbei mit der Demokratie.

Das Problem ist eher, daß die Fraktionszwänge soweit zementiert sind, daß mein Bundestagsabgeordneter eher der Partei als seinem Gewissen oder gar seinem Wähler verpflichtet ist. Eine Parteienoligarchie, die von den Parteien und Parteiprogrammen nicht aufzulösen ist.
Unser Glaube, Politiker sei ein Beruf, macht seinen MdB zu einem "Lohnsklaven" der Parteien. MdBs sollen und müssen unabhängig sein. Von fremden Geldquellen UND frei von Fraktionszwängen.
Parteiunabhängige MdBs sollten vom Wähler gefordert und gefördert werden.

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Steuerzahler0815 26.08.2013, 16:28
42.

Wusste gar nicht das Menschen über 30 wie zb diese Angestellte der Linken noch als besonders jung gelten...

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Andreas Rolfes 26.08.2013, 16:28
43.

Zitat von sysop
Ihr Motto: Parlament statt Party. Ihr Ziel: den Beweis anführen, dass junge Leute sich sehr wohl für Politik interessieren - und sogar zum Beruf machen wollen. SPIEGEL ONLINE stellt zehn junge Kandidaten vor, die in den Bundestag einziehen wollen.
Alle die meinen, Bundestagsabgeordneter sei doch so ein geiler Job, weil viel Kohle, fette Rente und nichts tun müssen, frage ich hier: Warum verdammt kandidiert ihr dann nicht alle?
Schaden würde es nicht. Und zum Thema junge Kandidaten ohne Berufserfahrung - die alten mit Berufserfahrung glänzen ja nun auch nicht wirklich, oder?

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ichbinschlau 26.08.2013, 16:29
44. Korrektur

Nicht "Parlament statt Party", sondern "Parlament statt Arbeitslosigkeit"

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ralph13 26.08.2013, 16:31
45. optional

Ich wäre für ein Mindestalter im Bundestag. Sollen erstmal richtig was "leisten" bevor sie in den Bundestag dürfen.

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eine-Meinung-unter-Vielen 26.08.2013, 16:32
46. Eine interessante Idee ...

Zitat von Eva1230
... Ich plädiere auf eine maximale Verweildauer von 2 Legislaturperioden. Womit wollen die denn punkten außer dass sie jung sind? Ich könnte mir vorstellen, dass Berufserfahrung nicht von Schaden sein könnte.
... aber es gab auch sehr gute Langzeitpolitiker. Schmidt und Brandt waren auch nicht nur 2 Legislaturperioden Parlamentarier, sie hatten aber vor ihrer politischen Laufbahn viel erlebt und waren keine Wohlstands-Vorstadt-Kinder.

Es ist schwierig etwas Sinnvolles zu fordern, um bessere Politiker zu bekommen, aber Lebenserfahrung sollte eine Voraussetzung sein.

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pacificwanderer 26.08.2013, 16:33
47. Wir wollen da 'rein - Glauben wir gerne!

Palavern, nichts konkret entscheiden und verantworten und dabei gut verdienen, das ist doch erstrebenswert!

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Spessartplato 26.08.2013, 16:37
48. Aristoteles

Zitat von stanford.66
... von Politikern und Bundespräsidenten mit Nachweis von praktischer Lebenserfahrung und Bürgschaft über die finanzielle Absicherung nach vorzeitigem Ausscheiden - Mindestalter- und Absicherungsgesetz - wird wohl eine ewige Utopie bleiben.
...stellte vor 2400 Jahren in seiner "Politeia" drei zentrale Forderungen für angehende Politiker:

1.Mindestalter 40 Jahre
2.Davor 20-jährige erfolgreiche berufliche Tätigkeit AUSSERHALB der Politik
3.Daraus erkennbar moralisch-ethische Prinzipien
Jeder kann selbst ermessen, wie es in der politischen Landschaft aussähe, würde man diesen Forderungen Genüge leisten...

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autopoiesis 26.08.2013, 16:40
49.

Zitat von Ostwestfale
Jeder Sparkassendirektor verdient mehr als ein Politiker im Bundestag.
Sparkassendirektoren müssen auch Leistung und Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein vorweisen können, im Gegensatz zu unseren überbezahlten Volks"vertretern".
Wenn denen ihr Gehalt, welches sie ohne irgendeinen Arbeitsaufwand von den Steuerzahlern in den Allerwertesten geschoben bekommen, zu niedrig ist, sollen sie gefälligst eine Lehre zum Bankkaufmann mit anschließendem Studium absolvieren und Sparkassendirektor werden. Nur dazu fehlt den allermeisten Volksverrätern die notwendige Intelligenz und Leistungsbereitschaft.

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