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Juso-Chef Kevin Kühnert: "Ich trete nicht an"
Christoph Soeder/picture alliance/dpa

"Die SPD ist in ihrer DNA keine Partei, in der man eine Revolution veranstalten kann": Juso-Chef Kevin Kühnert erklärt, warum er auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz verzichtet.

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Brumbrum 28.08.2019, 16:57
10. Progressive ?

Zitat von weltverbesserer75
Sehr schade, dass Kevin Kühnert nicht antritt. Er hätte aus der SPD eine progressive Partei machen können. Eine Partei, der die Umwelt am Herzen liegt (Stichwort CO2-Steuer). Eine Partei, der die Menschenrechte etwas bedeuten (Stichwort: aufgreifen von Carola Racketes Vorschlag und die Aufnahme aller Geflüchteten aus Libyen). Und eine Partei, die für Gleichberechtigung von Mann und Frau steht (Stichwort: Frauenquote in allen Unternehmen).
Wenn K. Kühnert Ihre Wünsche so durchsetzt geht die SPD richtung
5%.

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fredotorpedo 28.08.2019, 17:01
11. Hab ich nicht anders erwartet

Herr Kühnert gehört zu der Gruppe Menschen, die am Rande stehen und meckern aber den Schwanz einziehen, wenn sie In die Verantwortung gehen sollen. Herr Scholz dagegen hat auf dem letzten Drücker noch die Kurve gekriegte. Erfolg haben wird er nicht, da wird Herr Kühnert schon massiv dran mitarbeiten.

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klogschieter 28.08.2019, 17:01
12. Textbausteine

Der junge Mann hatte bislang die äußerst sympathische Angewohnheit, auf zusammenzuklickende Standardformulierungen weitgehend zu verzichten, nicht aber so in diesem Interview. Wehre er bitte zukünftig den Anfängen. Sonst endet er doch fix da, wo Herr Heinz Rudolf Kunze die Sozialdemokraten schon vor Jahrzehnten verortete: Wir werden wie das Wasser sein, das weiche Wasser bricht den Stein. Oh, pardon, mein Fehler. Kunze meinte ja, die SPD sei das weiche Wasser, was an sich schon schlimm genug wäre. Aber natürlich ist das Quatsch. Die SPD ist der Stein. Ein windelweicher Stein. Kein gebrochener, sondern ein glatt geschliffener Stein. Herr Kühnert hat offenbar keine Lust, das Kanonenfutter zu spielen. Das ist vermutlich alles andere als dumm. Herr Kühnert wartet auf eine bessere Gelegenheit. Herr Kühnert sollte dringend aufpassen, während der Wartezeit nicht zum glitschglatten Kiesel zu werden, der sich lustig über die Wasseroberfläche flitschen lässt und dann untergeht. Entschuldigen Sie bitte das schiefe Metapherngewitter. Mir war danach.

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Freidenker10 28.08.2019, 17:03
13.

Zitat von weltverbesserer75
Sehr schade, dass Kevin Kühnert nicht antritt. Er hätte aus der SPD eine progressive Partei machen können. Eine Partei, der die Umwelt am Herzen liegt (Stichwort CO2-Steuer). Eine Partei, der die Menschenrechte etwas bedeuten (Stichwort: aufgreifen von Carola Racketes Vorschlag und die Aufnahme aller Geflüchteten aus Libyen). Und eine Partei, die für Gleichberechtigung von Mann und Frau steht (Stichwort: Frauenquote in allen Unternehmen).
Ihre aufgezählten Punkte würden die SPD in Richtung 5% führen. Sind im übrigen alles Punkte der Linkspartei, also haben Sie ja eine Alternative! DIe SPD ist schlicht keine Partei für linke Utopisten!

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albatross507 28.08.2019, 17:05
14.

Gewonnen hätte er sowieso nicht. Seine Idee, Unternehmen zu enteignen, die in Deutschland für Wohlstand sorgen, kam dann doch nicht so richtig gut an.
Aus einer vergleichsweise funktionierenden Regierung aussteigen, heisst für die Genossen, ihre Posten zu räumen. Warum sollte jemand danach noch SPD wählen, wenn sie in dieser Situation lieber in der Opposition Platz nehmen?

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Freidenker10 28.08.2019, 17:06
15.

Zitat von egonv
So sehr wie gerufen wurde, Kühnert sei zu jung, zu unerfahren etc., hätte ich es an seiner Stelle auch nicht gemacht. Dass er solange mit der Entscheidung gewartet hat, ist sein gutes Recht. Viel mehr wundert mich, dass keine der aktuellen kommissarischen Vorsitzenden kandidiert. Sowohl Dreyer als auch Schwesig hätte ich eigentlich erwartet. TSG wohl eher nicht, wobei er als Geheimfavorit taugen würde. Leider hat er drei Landtagswahlen nicht gewinnen können (ob er sie verloren hat, darüber kann man streiten, ich habe selten eine so engagierten Politiker im Wahlkampf erlebt) und bereits seinen Rückzug angekündigt. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass keine der gemeldeten Paarungen am Ende das Rennen macht, sondern jemand, der nicht aufgestellt ist am Ende Vorsitzender bzw. Vorsitzende wird.
Weil die alle Pöstchen haben die sie verlieren könnten. Wichtigeres gibts bei den SPD Funktionären nicht! Kühnert hätte keine Chance im SPD Vorstand, denn die wollen die GroKo fortführen was Kühnert bekanntlich nicht will!

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WilhelmMeister 28.08.2019, 17:08
16. Warum eigentlich

sollte Kevin Kühnert kandidieren, wenn Johannes Kahrs, der Fädenzieher bei den Seeheimern, nicht antritt sondern wieder einen Faden zieht, an dessen Ende dann Olaf Scholz hängt ?

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Röntgen 28.08.2019, 17:12
17. Eine gute Idee

von Kühnert, sich erst noch ein wenig die Hörner abzustoßen. Eine Revolution zum jetzigen Zeitpunkt passt wenig in die Landschaft. Sämtliche Sozialleistungen und Umverteilungen müssen erst erarbeitet bzw. verdient werden durch eine gut geölte Wirtschaft (wie derzeit). Revolutionäre Gedanken könnten hierfür wie eine kalte Dusche wirken und die Quellen für Staatseinnahmen schnell zum Versiegen bringen.

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wiper 28.08.2019, 17:12
18. Was soll der Schwachsinn!

"SPIEGEL ONLINE: Norbert Walter-Borjans ist seit zwei Jahren nicht mehr NRW-Finanzminister, er ist 66 Jahre alt." diese kaum kaschierte Altersdiskriminierung die bei jungen oder auch nicht mehr so jungen Redakteuren modern ist. Ich kenne in meinem doch recht großem auch beruflichem Umfeld, eigentlich nur früh vergreiste Jugendliche und u 50er, mit einer tradierten und konservativen Geisteshaltung mit intellektuellen Defiziten. Diese Jugendverklärung ist absurd, da wird ein Daddelkönig zum Digital Native obwohl er außer seiner popeligen Dau Fritzbox und seinen Computerspielchen und whatsapp nichts kann. Da wird jeder unreflektierte modernistische Vorschlag ohne Substanz als inovativ gefeiert, und jeder ü50 als verkalkt und unfähig abgestempelt.

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w.glsener 28.08.2019, 17:13
19. Kluge Entscheidung!

Sich nicht für den Parteivorsitz zu bewerben ist eine kluge Entscheidung.
Die Positionen der Jusos werden sicher hinreichend von einigen anderen Bewerbern/innen aufgegriffen und in den anstehenden Regionalkonferenzen den SPD-Mitgliedern dargelegt.
Ich halte das anstehende Rennen um den Parteivorstand für völlig offen und bin gespannt, wie sich die Bewerber/innen positionieren.
Sicher bin ich, die Zeit von Kevin Kühnert kommt noch, warum sollte er sich jetzt verbrennen lassen.

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