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Juso-Chef Kühnert: "Jedes noch so große Ego muss mal zurückstehen können"
AFP

Der größte GroKo-Kritiker in der SPD sieht im Koalitionsvertrag keinerlei Grundlage für ein Bündnis mit der Union. Verärgert äußert sich Juso-Chef Kevin Kühnert über den Streit um Sigmar Gabriel.

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klaus16 10.02.2018, 19:28
120. Ich kann damit nicht leben

Zitat von biesi61
Gerade junge Menschen wie er sollten (noch) die Flexibilität besitzen, auf Veränderungen zu reagieren und das eigene Handeln an die veränderten Bedingungen anzupassen. Und einen entscheidenden Satz hat er selbst gesagt und sollte ihn jetzt auch beherzigen: "Jedes noch so große Ego muss mal zurückstehen können". Mit diesem Koalitionsvertrag und der Ressortverteilung sollte absolut jeder in der SPD gut leben können. Damit sollte es die Partei schaffen, auch in der Gnst der Wähler wieder deutlich zu steigen,
Und ich bin SPD Mitglied mich interessiert die Ressortverteilung nicht im geringsten. Ich erwarte vernünftige Politik und dass es mit diesem Kollisionsvertrag genauso offen wie mit dem letzten. Schöne Themen stehen drin sind nur Zum großen Teil mit einem Prüfauftrag einer Kommission oder unter dem Finanzierungsvorbehalt und noch schlimmer bei Bildung unter Zustimmung zur Änderung des Grundgesetzes versehen. Alles was dort von Bedeutung ist wird auf die Zukunft geschoben. Und genau deswegen, diesen Mist nicht zustimmen. Er zementiert nur das weiter so. Und das hat Deutschland nicht verdient. Und die SPD hat sich entsprechend ihres Statutes zu verhalten. Es ist eine Interessengemeinschaft ihrer Mitglieder und die entscheiden darüber und nicht der Parteivorstand oder sonst wer.

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klaus16 10.02.2018, 19:35
121. Wo hast du das gelesen

Zitat von Linus Haagedam
Mehr als das , was jetzt in dem Koalitionsvertrag ausgehandelt wurde, wird die SPD n den nächsten 15 Jahren niemals durchsetzen können. Alle Claquere müssen sich nur einmal die Frage stellen, ob sie wirklich glauben, dass irgendein Verhandlungsergebnis Kühnert und die Jusos dazu bewogen hätte, ihre Kampagne doch einzustampfen. Natürlich nicht. Es geht hier definitiv nicht um Inhalte, nur um Macht und Ego.
Im Koalitionsvertrag sind zwar schöne Themen der SPD niedergeschrieben nur vergisst du das 90 % davon mit einem Prüfauftrag einer Kommission oder eine Realisierung im Jahre 2000 sonst wann versehen ist bei der Bildungspolitik ist zu ja die Zweidrittelmehrheit des Bundestags erforderlich um das Grundgesetz zu ändern. Und du bist der Meinung dass diese Themen die schon 2013 schon Bestandteil des Kollisionsvertrags war und mit der CDU nicht mal umgesetzt werden konnte nun umgesetzt wird? Und du bist der Meinung SPD-Mitglieder erkennen das nicht ich hab's erkannt muss der Vertrag auch mal richtig lesen und dann ist man ganz schnell auf keinen Fall ja sagen. Und zwar konsequent und wenn es nur so die Möglichkeit ist die Parteispitze komplett auszutauschen dann ist das ja mehr als berechtigt. Die SPD-Mitglieder sind nicht dem Staatswohl verpflichtet sondern ausschließlich ihrer Partei steht so im Statut kann man nachlesen. Und meine Beiträge zahle ich nicht das irgendwelche Hornochsen in der Parteispitze ihre politischen Spielchen betreiben sondern die Interessen der SPD umsetzen. Auch das ist momentan nicht sichtbar. Sichtbar ist einzig und allein was die Parteiführung in den letzten Jahren schon angerichtet haben. Am deutlichsten siehst du es im Osten von 32-35 % auf 5-8 % ab gerauscht und einer braunen Suppe die Politik im Bundestag serviert. Nein dafür bin ich nicht Mitglied der SPD. Und nun gib mir ein fünftes Argument warum ich diesen Mist mit einem Ja versehen soll. Als normal denkender Mensch kann man gar nicht anders zustimmen als mit Nein.

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brotfresser 11.02.2018, 09:38
122. Herr Kühnert ist naiv und vergisst,

dass eine Partei zu allem stehen kann wie sie will. Wenn es keine Regierungsbeteiligung gibt, nützt das alles nichts. Und wenn man keine 50%plus hat, braucht man einen Partner. Ist er wirklich so naiv, dass er glaubt dass die SPD wirklich mal wieder 50% erreicht. Und mit den LINKEN ist kein Staat zu machen - sind inwischen rechts angekommen. Und die Grünen sind eine Partei der Beamten und der Automafia - siehe Kretschmann. Umweltschutz für den, der es sich leisten kann. Also Herr Kühnert: stellen Sie ihr Ego zurück und denken Sie zur Abwechslung mal nach.

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brotfresser 11.02.2018, 09:46
123. Alles oder Nichts ist Ihre Devise

Zitat von klaus16
Wenn Sie etwas verändern möchten treten Sie ein suchen sich eine aus gestalten mit. Ansonsten darf jede Interessengemeinschaft für sich bestimmen ob sie Regierung Verantwortung geben wollen oder nicht. Das sind innerparteiliche Abläufe und haben wenig mit der staatstragenden Funktion zu tun. Ich zahle doch kein Beitrag damit Ich Politik von anderen Umsätze. Ich bin Parteimitglied weil ich von meinem Parteiführung verlange unsere Beschlüsse unsere Vorstellung vom Politik und deren Inhalt in Regierungsverantwortung umzusetzen wenn der Wähler das nicht möchte hat er die Wahl andere Parteien zu wählen. Und in einem Kollisionsvertrag verkauft man nicht seine Tugenden der Partei wer das tut hat in dieser Partei nichts zu suchen. Der Kompromiss geht nicht so weit das von einem Inhalt der Partei nichts mehr übrig bleibt. Und genau deswegen gibt im Vorlesungsvertrag von mir nur ein mein da steht nämlich nichts drin was es sich lohnt ja zu sagen. Von diesen 100 Vorschlägen der SPD sind 90 % mit Prüfaufträgen und Kommission versehen und zukünftige Vorstellungen gleich null. Wer so ein Quatsch zustimmt und den Inhalt nicht gelesen oder nicht verstanden. Das ist nichts Neues das ist weiter so aus 2013 und d. h. auf Deutsch noch mehr braune im Bundestag. Ich gebe nicht der braune Partei die Möglichkeit Opposition einzunehmen. Das haben wir schon mal gehabt in der Geschichte der SPD dauert rund da dann die Welt gelitten. Mit mir auf keinen Fall. Und wenn es die Konsequenz ist dass ich die Partei verlasse wenn die SPD dieser Bauernpartei im Bundestag erlaubt Opposition zu betreiben ist für mich Schluss.
Offensichtlich wollen Sie nur mItgestalten, wenn "Ihre" Partei 50%plus hat. Das wird aber in Deutschland auf lange Sicht nicht der Fall sein. Und zur AFD: diese brauen Soße wird auch dann, wenn die SPD in der Opposition ist, selbst Opposition machen. Und noch schlimmer: wenn es nach Ihnen geht, wird es zu Beschlüssen kommen, bei der AFD,CDU,CSU und FDP mit ja stimmen. Man kann ja keiner Partei verbieten, mit der CDU zu stimmen. Damit wird die AFD noch hoffähiger gemacht.

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brotfresser 11.02.2018, 09:55
124. Herr Kühnert errinnert mich an die Brexit-Befürworter und den Boris

Zitat von darampoucas
Herr Kühnert hat vollkommen Recht damit, dass der Vertrag nur in geringem Ausmaß konkrete Beschlüsse für Verbesserungen beinhaltet und zum Großteil aus noch zu verhandelnden Absichtserklärungen besteht, deren Ausgang unklar ist, aber deren positiver Verlauf aufgrund der zuletzt gemachten Erfahrungen sehr kritisch zu betrachten ist. Er hat auch vollkommen Recht damit, dass zu Unrecht der Eindruck vermittelt wird, die SPD würde untergehen, wenn es nicht zu einer GroKo kommen würde. Im Gegenteil könnte man viele Sozialdemokraten mit einem wirklich sozialdemokratischen Wahlprogramm zurück gewinnen, denn was die Menschen derzeit zu den extremen Parteien treibt ist doch gerade das Gefühl vieler Menschen, von sozialdemokratischen Parteien im Stich gelassen zu werden. Kühnert ist ein junger Mann, aber er spricht und denkt wie ein echter Sozialdemokrat. Ihm gehört unstrittig die Zukunft.
Und: was nützt es, wenn 30% SPD wählen und die SPD in der Opposition sitzt, weil keiner mit ihr spielen will? Und: jung zu sein, ist keine Tugend. Und Herr Kühnert (stammt aus Beamtenfamilie - hat also keine wirklichen Sorgen) hat in seinem Leben noch nichts wirklich fertig gebracht: ein Studieum abgebrochen, Fernstudium nie beendet...angestellt im Bundestag..

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roterkorsar 14.02.2018, 00:11
125. Ich verstehe die Koalitionsgegner nicht.

Es müßte doch jedermann froh sein, wenn er noch einmal die Gelegenheit erhält, linke Politik zu machen.Der Koalitionsvertrag ist doch nicht alles. Es liegen noch 3 1/2 Jahre vor uns, in welchen die SPD noch manches gestalten kann.
Außerdem halte ich diesen Kindskopf Kühnert für einen übermütigen Kindskopf, dem offensichtlich sein Nachnahme allzusehr zu Kopf gestiegen ist.

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Gleichstrom 14.02.2018, 12:34
126.

Zitat von Listkaefer
Wie kommen Sie denn auf die Wahnsinnsbeobachtung, aus der SPD sei eine zweite CDU gemacht worden? Es ist doch eher umgekehrt - die Merkelfraktion der CDU hat sozialdemokratische Inhalte übernommen, und das ist im Prinzip auch gut so. Die Kooperation mit Der Linken, ja , das ist die große Sammelbewegung von der Wagenknecht und Lafontaine jetzt träumen. Am besten unter Wagenknechts Führung. Das ist ihr letzter Strohhalm, nachdem sie der Frust darüber ergriffen hat, dass sie so wie bisher niemals aus dem 10% -Tal der Tränen herauskommen können. Die SPD als nützlicher Idiot, der den wirren linken Populisten zur Salonfähigkeit verhilft? Werter Forist, so dämlich, auf das Angebot hereinzufallen kann man garnicht sein.
Schauen Sie sich mal die Entwicklung des Spitzensteuersatzes an. Schauen Sie sich die Vermögensverteilung an, die Entwicklung, dort und anderswo. Die Verbilligung arg geschundener Arbeitskräfte - das ist auch die Folge der Agenda, dem endgültigen Nachweis, daß die SPD - wie die CDU immer schon - keine Arbeiterpartei mehr ist.

"Genosse der Bosse" nannte man den Schröder - zurecht. Schauen sie sich den Arbeitsmarkt an - grob ausgedrückt gibt es mehr verfügbare Arbeiter als Arbeit, das drückt die Preise. Auch wenn es teils Folge technischer Entwicklung ist - da müßte sozialdemokratische Politik lenkend eingreifen, weil unter dem Druck, etwas verdienen zu müssen, immer jemand zu finden ist, der unanständig niedrigen Lohn schluckt.

Schauen sie sich an, was aus dem Rentensystem wurde und werden wird - Altersarmut wird vor Allem die betreffen, die sich von einer befristeten Stelle zu nächsten hangeln, nebenbei ist das auch ein Todesurteil für eine starke Binnennachfrage - wer nicht weiß, ob er nächstes Jahr arbeiten kann, kann kaum ein Eigenheim oder sonstetwas Teures kaufen. Schauen Sie sich die Entwicklung in der Pflege an - in den letzten 20 Jahren gab es 4 Jahre ohne SPD in der Regierung, und die bekommt es nicht auf die Reihe, da für menschliche Verhältnisse zu sorgen. Der Profit reilich steht nicht auf Messers Schneide, getreu dem neoliberalen Mantra regelt es der Markt - vollständig fehlen tut hier die Rückkopplung zwischen Kunde und Entscheidungsträger.

Was an der CDU so sozialdemokratisch sein soll... Frage ich mich - außer, daß es permanent wiederholt wird und Merkel wenig markige Sprüche macht wie einst Dregger und Konsorten, spricht nichts dafür. Sich an die Agenda-SPD anzunähern freilich verlangt der CDU nicht viel ab - dafür mußte sie nur die Unternehmer- und Besitzendenpartei bleiben, die sie immer war.

Die Linke sollte man nicht unbedingt brauchen, aber allein ist die SPD ja nicht sozialdemokratisch, sie heißt nur so - aber wird ein Passat zum Maserati, wenn Sie einen Dreizack draufkleben?

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opinio... 14.02.2018, 16:59
127. Empörung statt Verständnis

Man lässt jemanden fallen wie eine faule Kartoffel und empört sich über seine tiefe Enttäuschung?
Nee, libe Genossen, mit 17% seid ihr immer noch überbewertet!
Ihr seid nicht von dieser Welt!

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