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Juso-Chef Kühnert über Klimapolitik: "Was für eine Partei wollen in Zukunft eigentlic
Kay Nietfeld/ DPA

Juso-Chef Kevin Kühnert warnt die SPD, sich nach den verheerenden Wahlniederlagen nur mit Personalfragen zu beschäftigen. Die Partei müsse endlich klare Antworten geben - vor allem in der Klimapolitik.

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capote 27.05.2019, 17:25
1. Nein Herr Kühnert !

Die SPD muss endlich eine klare Antwort geben, was und wie Sie die Aganda 2010 zurückreformieren will. Wenn und so lange die Parteioberen lieber alles verlieren, als sich mit dem Thema zu beschäftigen, wird das mit der SPD nichts mehr.

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Mirko_K 27.05.2019, 17:26
2. Er ist Teil des Problems

Das Interview ist viel zu harmlos geführt. Für mich als ehemaligen SPD-Wähler ist Kevin Kühnert leider Teil des Problems. Wenn er selbst sagt, dass Klima wichtig ist, warum führt er selbst dann eine Kapitalismusdebatte? Jeder sagt was bei der SPD wie ihm gerade der Schnabel gewachsen ist, eine klare Haltung der Partei kommt kaum zum Ausdruck. Ja, das haben andere Parteien auch, aber dort wirkt alles zumindest tlw. geplanter, geordneter.
Ich weiß gerade nicht, wofür die SPD steht. Sie wirkt zerstritten, ohne Punkt in der Mitte, planlos, ja überflüssig. Und Kühnert vorneweg.

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wiescheid 27.05.2019, 17:29
3. Ich bin wahrlich kein Fan von Kevin Kühnert,...

...weder persönlich noch von seinen Positionen, aber er ist aktuell einer der wenigen, wo man weiß, wofür er steht. Dafür hat er meinen Respekt verdient, sucht man das doch sonst meist vergebens. Eigentlich traurig, aber von Nahles bis Seehofer wüsste ich das bei den ehemals großen bei fast keinem und an den linken und rechten Rändern weiß man ja auch nur, was die nicht wollen, aber (realistische) Ideen und Lösungen sucht man da ja auch vergebens. Traurig...

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kirk_dougles 27.05.2019, 17:33
4. Die Kapitalismus-Kritik ist völlig richtig

Kevin Kühnert hat absolut Recht und es wäre höchste Zeit über eine Vergesellschaftung von Konzernvermögen nachzudenken. Z.b. endlich vernünftige Steuern auf Aktione zu erheben. Leider ist die SPD und alle anderen viel zu feige sich hier ihre Konzernpfründe nehmen lassen zu wollen damit keiner der großen verstimmt wird. Stattdessen wird denen wiedermal eine Steuerentlastung in Aussicht gestellt. Klar das bringt ja Arbeitsplätze. Wirklich? und welche sind das wie sind sie Bezahlt? Wer zahlt dann die Infrastruktur und alles andere wenn es die Konzerne immer weniger tun nur noch Kollege Mittelstand und darunter? Vielen Dank SPD macht nur so weiter dann seit ihr bald unter 10%

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spon-1178958794633 27.05.2019, 17:37
5. Er verlangt ja nichts anderes als ...

... dass endlich mal wieder Politik gemacht wird. Gut so! Die SPD war einmal die gesellschaftliche Avantgarde, brachte das Land mit seiner damals völlig verkrusteten Gesellschaft in Riesenschritten voran. Diese Verkrustung ist wieder da. Eine Unzahl von Menschen will in dem Gestern verharren, im Osten der Republik sogar im vor-vor-gestern, aktiv promotet vom MDR. Die Jusos sollen massiv Druck machen, versuchen, die Reste der Piraten einzufangen und dann mit einem Konzept für die Zukunft in den Ring steigen. Es muss endlich Schluss sein mit einer Politik von alten Leuten für alte Leute. Unsere Zukunft sind weder die im Osten zurück gebliebenen MDR-Zuschauer noch die Alten im Westen. Unsere Zukunft können nur die Jungen sein. Und die müssen jetzt das Ruder in die Hand nehmen.

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ihawk 27.05.2019, 17:43
6. Überzeugende Führungskraft

Kevin Kühnert könnte meines Erachtens der SPD ein neues, überzeugendes Gesicht geben.

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Rosgiles 27.05.2019, 17:45
7. Das klingt schon anders

Wenn Herr Kühnert und andere vom ähnlichen Geist wirklich mehr das Sagen in der SPD hätten, würde die Partei zumindest für mich wieder diskutabel werden. Ohne solche Erneuerung und Mut ist die SPD schon jetzt eher Museumsstück - und in ein paar Jahren dann wirklich vorbei.

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Jörg-Detlef 27.05.2019, 17:45
8. Fromme Wünsche eines Herrn Kühnert

Eine Parteiführung kann dem Parteivolk nur in begrenztem Umfang politische Ziele setzen, denn die Meinungsbildung sollte aus Demokratiegründen von unten nach oben erfolgen. Aber gerade da sieht's bei der SPD mies aus. Die Mitgliedschaft ist für Neues wenig aufgeschlossen, die ausgedienten SPD-Klassiker beherrschen noch immer die Szene. Da hätte es auch ein Parteivorschwitzender Kühnert schwer, die Genossen auf - neuen - Kurs zu bringen.

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lachabaur 27.05.2019, 17:48
9. Zuallererst liebe SPD

solltet ihr in Erwägung ziehen, euch von der sozial katastrophalen Politik des Kanzlers Schröder zu distanzieren und Besserung geloben. Und zwar nicht, weil euch das Stimmen bringt, sondern weil ihr wieder zurück auf den Weg der sozialdemokratischen Tugenden wollt und diesen Wunsch auch in eurem Herzen tragt.
Wenn dem so ist, dann seid ihr wieder wählbar. Ich traue es euch mittlerweile nicht mehr zu, aber bitte - überrascht mich als Wähler ruhig! Und falls das nicht deutlich genug war: Nein, ich will keine populistischen Sprüche hören, sondern Taten sehen. Nachhaltig. Ausdauernd. Sozial!

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