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Kadyrows Schießbefehl gegen Russen: Putins Kettenhund rebelliert
AP

Was Ramsan Kadyrow in Tschetschenien sagt, ist Gesetz. Doch dieses Mal könnte Putins Statthalter zu weit gegangen sein: Er erließ Schießbefehl gegen russische Sicherheitskräfte. Ist das der Bruch mit Moskau?

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jimi eiscreme 24.04.2015, 21:39
1. ist doch logisch

Kadyrow ist nur Putin unterstellt, und sonst niemandem. In Tschetschenien regelt er alles allein, und sollte Putin ein Problem damit haben muss er sich schon selbst darum bzw. um ihn kümmern.

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Waschwasser 24.04.2015, 22:41
2. Warnschuss

Wenn der SPIEGEL schreibt, dass Kadyrow "rebelliert", ist das eine Übertreibung. Ramsan Kadyrow wurde mit gerade mal 30 Jahren zum Präsidenten von Moskaus Gnaden, weil er für Ruhe im Krisenherd Tschetschenien sorgen sollte. Das hat er auch. Mit welchen Mitteln ist eine andere Frage.
Wenn jetzt dahergelaufene Mitglieder von irgendwelchen Sicherheitbehörden aus Nachbarregionen in seinem Vorgarten herumschießen, ist klar, dass er das nicht einfach hinnehmen wird. Sein kurzfristiger Schießbefehl ist wohl nur eine Warnung gegenüber Polizisten und FSBlern von außerhalb, die meinten, ihn nicht einbinden zu müssen. Von solchen Wasserträgern will er sich nicht übergehen lassen; das ist alles. Nach dem Motto: "Nehmt die Hunde an die Leine! Wenn ich hier für Putin den Deckel draufhalten soll, dann ballert nicht in der Gegend rum - überlasst das Töten mir!"
Von Rebellion keine Spur.

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maxi-mus 24.04.2015, 23:09
3.

Besonders frech sind seine Aeusserungen noch in Hinsicht darauf, dass Tschetschenische Polizisten mehrmals auf fremdem Gebiet, sogar in Moskau, Verdaechtige erschossen haben. Der letzte grosse Zwischenfall in benachbartem Inguschetien im August 2012 fuehrte zu einer ernsten politischen Auseinandersetzung Kadyrows mit Inguschetiens Fuehrung. Damals hat er den Einsatz seiner Spezialkraefte mit genau gegenteiligen Argumenten verteidigt.
Seine Aufregung diesmal bedeutet keinesfalls einen Bruch mit Moskau. Er zeigt eher der tschetschenischen Bevoelkerung und seinen Gefolgsleuten, dass er immer noch unabhaengiger Herrscher im Land ist und seine Landsleute vor russischen Behoerden verteidigen wird. Ich bin ueberzeugt, dass Herr Kadyrow voellig zufrieden mit seiner jetzigen politischen und finanziellen Macht ist und diese Situation keinesfalls gefaerden will. Es ist aber wegen kaukasischer Braeuche fuer ihn notwendig dem eigenen Volk sich als maechtigen Fuehrer mit harten Spruechen zu zeigen

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lab61 25.04.2015, 00:33
4.

der dritte Tschetschenienkrieg wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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slob 25.04.2015, 01:07
5. Soweit ICH Eindruck von Kadyrow aus Medien bekomme,

bemüht er sich um die Wohn von Tschechinnen! Und das ist seine erste Aufgabe. Die erfühlt er mit Stolz! Als Tschechinner kann er in Vergleich zu Russen und anderer SEHR direkt sein! Ungewöhnlich und nicht verständlich für Europäer …

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slob 25.04.2015, 01:24
6. Der Krieg ist 200 Jahre alt

Und kann von Tschetschenien nicht gewonnen werden weil Tschetschenien sich mitten in Russland befindet. Russland als eine Föderation kann nicht zulassen, dass eine Republik mitten in Russland eigene Gesetze und Währung einführt; oder eigene Streitkräfte aufbaut. Sonst sagen die andere lass mich das auch machen. So sieht das Ende Russlands aus. Wer will das?

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ka-sp 25.04.2015, 02:15
7.

Was für ein "tschetschenischer Staatsbürger" denn plötzlich, wenn es gar kein tschetschenischer Staat existiert? Alle Tschetschenen sind russische Staatsbürger, Herr Bidder.

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Darwins Affe 25.04.2015, 04:46
8. Neurussland ade

Nach den Vernichtungsfeldzügen im Kaukasus gibt’s dort wenig Sympathie für Putin. Sein „Fußsoldat“ Kadyrow war schon immer ein unsicherer Kantonist. Bekommt Russland zur Ukrainekrise noch eine zweite Front im Kaukasus sieht’s – Allahu Akbar – langsam düster aus. Auch in Fernost warten die sibirischen Völker nur auf eine Schwäche Moskaus, um das koloniale Joch Russlands abzuschütteln. Der Koloss von Moskau steht auf tönernen Füßen.

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warumeigentlich 25.04.2015, 07:08
9. Kadyrow hat ein gutes

Angebot aus der USA erhalten. Narrenfreiheit und viel Geld von Salafisten aus Saudi-Arabien.

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