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Kämpfe in der Ostukraine: Kiew macht Russland für Abschuss von Kampfjets verantwortli
DPA

Für die Regierung in Kiew ist die Sache klar: Die Raketen auf zwei ukrainische Kampfjets seien von russischem Territorium aus abgefeuert worden.

ex-optimist 23.07.2014, 21:10
1. Jeden Tag eine neue Verschwörungstheorie?

Eben noch sollen die Freiheitskämpfer in der Lage sein, Verkehrsmaschinen aus 10000m Höhe ab zu schießen. Ein par Tage später haben sie angeblich nur tragbare Lenkwaffen, die nicht mal in 5000m Höhe reichen.

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Hans58 23.07.2014, 23:15
2.

Zitat von ex-optimist
Eben noch sollen die Freiheitskämpfer in der Lage sein, Verkehrsmaschinen aus 10000m Höhe ab zu schießen. Ein par Tage später haben sie angeblich nur tragbare Lenkwaffen, die nicht mal in 5000m Höhe reichen.
Und vor wenigen Stunden wurde eingeräumt, doch eine BUK zu haben.

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willibaldus 24.07.2014, 00:03
3. Kiew vertritt die Meinung,

Zitat von ex-optimist
Eben noch sollen die Freiheitskämpfer in der Lage sein, Verkehrsmaschinen aus 10000m Höhe ab zu schießen. Ein par Tage später haben sie angeblich nur tragbare Lenkwaffen, die nicht mal in 5000m Höhe reichen.
dass die Separatisten keine BUK Systeme haben. Das heisst, sowohl die abgeschossenen ukrainischen Flugzeuge als auch die Passagiermaschine gehen direkt auf das Konto Russlands. Falls, wie die Amerikaner sagen, die Rakete, mit der die Passagiermaschine abgeschossen wurde von der Ostukraine ausging, wären russische Einheiten auf ukrainischem Territorium aktiv.
Mithin wäre es ein Krieg Russlands gegen die Ukraine. Wie schon auf der Krim, wo russiche Soldaten auf Ukrainischem Territorium aktiv waren, erst geleugnet, dann vom russischen Präsidenten selbst eingestanden, würde der Krieg Russlands gegen Ukraine weitergehen.
Wie gesagt, dass wäre der ukrainische Standpunkt.

Ich kann der Argumentation einiges abgewinnen, bin aber der Meinung, dass zwar die Aktion auf der Krim ein Krieg Russlands gegen Ukraine war und nur wegen ukrainischer Zurückhaltung nicht sehr blutig, dass aber im Osten der Ukraine die Situation anders liegt.
Russland stocherte ein bischen im Schlamm und versucht die Bevölkerung aufzuhetzen und lässt auch die Grenze offen für Kämpfer.
angesichts der Ergebnisse dieses russischen Instituts, dass die "Abstimmung" auf der Krim total verrissen hat und der mangelnden einheimischen Unterstützung für die Separatisten in der Ostukraine hat die russische Führung wohl ihre Einschätzung der Lage revidiert und zieht sich auf vermeintlich sichere Stellung zurück. Hat was von einem Schachspiel, irgendwie.

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bauklotzstauner 24.07.2014, 16:59
4.

Viel interessanter als Spekulationen der Regierungsamateure in Kiew finde ich das Schweigen der Amis. Als Rußland an der ukrainischen Grenze Truppen zusammenzog, konnten wir uns in den Zeitungen massenhaft Bilder davon anschauen. Da waren selbst für einen Amateur Typen auszumachen. Und man darf getrost davon ausgehen, daß die wahren Möglichkeiten der Spionagetechnik weit über das hinausgehen, was öffentlich gemacht wird.

Am Anfang waren die USA sehr schnell mit dem Fazit, daß eine ukrainische BUK in Separatistenhand, bedient von Russen bzw. mit Hilfe der Russen die MH17 abgeschossen hätte.

Seitdem ist nichts mehr zu hören gewesen. Die Bilder davon müßten doch langsam mal "entwickelt" sein? Die Russen ihrerseits haben Satellitenbilder veröffentlicht, auf denen BUK der ukrainischen Armee zu sehen sind - um das oft gehörte "Argument", die Ukraine hätte gar keine BUK vor Ort, womit sie als Täter ausfallen, zu entkräften.

http://stat.multimedia.mil.ru/multim...msPhotoGallery

Zudem will man auf dem Video, das angeblich die Separatisten-BUK mit der fehlenden Rakete auf der Flucht nach Rußland zeigt, eine Werbetafel identifiziert haben, die auf ein Autohaus im ukrainsch kontrollierten Gebiet verweist.

Die russsiche Luftraumüberwachung erkennt eine SU-25 in der fraglichen Zeit im fraglichen Gebiet, deren Pilot ein wichtiger Zeuge sein könnte - die Ukrainer sagen, dort wäre NICHTS gewesen! Hat jemand ein Interesse, einen Zeugen verschwinden zu lassen?

Und die USA haben inzwischen zumindest zugegeben, absolut keine Belege für eine wie auch immer geartete Beteiligung Rußlands gefunden zu haben. Die Bilder von der Abschußrampe scheint es sogar zu geben! Aber sie passen wohl nicht zur bisherigen "Darstellung" des Westens und der Ukraine.
Aber selbst wenn man darauf keine Russen erkennen kann - sollte doch klar sein, wo die BUK stand, und man könnte das Beweisfoto zeigen?

Stand die BUK etwa nicht im Separatistengebiet? Und wenn dem so war - werden wir es je erfahren? Oder müssen wir uns weiter mit einseitiger Propaganda zufrieden geben, so wie jetzt eben in der Tagesschau, in der ein Vertreter des ukrainischen Innenministeriums auf einer PK davon sparach, man "hätte Beweise, daß die Russen den Separatisten versprochen hätten, BUK-Systeme zu liefern, und mit denen hätten sie dann MH17 abgeschossen."

Noch nebulöser geht es ja wohl nicht! Und was man dabei nicht vergessen sollte: Dem Innenministerium untersteht formell die "Nationalgarde", die derzeit in der Ostukraine Krieg gegen die Separatisten führt.

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