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Kämpfe in der Ostukraine: Putin vergleicht ukrainische Armee mit Wehrmacht
REUTERS

Russlands Präsident Putin kritisiert die ukrainischen Truppen scharf - und zieht einen zweifelhaften historischen Vergleich. Gleichzeitig erklärt er, Russen und Ukrainer seien "praktisch ein Volk".

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david_hume 29.08.2014, 14:42
40. Das

Zitat von Gunter
Ist wie die Frage von der Henne und dem Ei. Alternativ könnte Russland mal aufhören in der NATO den Feind zu sehen. Es könnte langfristig selber beitreten.
wäre in der Tat die Lösung aller Probleme.
Oder Russland könnte, nachdem es sich zu einem demokratischen Rechtsstaat gewandelt hat, der EU beitreten. Dann klappts vielleicht auch mit der "transeurasischen Union".

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xxbigj 29.08.2014, 14:42
41.

Münchhausen ist nichts gegen Putin. Eine Unverschähmtheit und eine Unwissenheit Sondersgleichen, zu behaupten, das die Ukrainische Armee auch nur Ansatzweise wie die Wehrmacht ist. Genau so Unverschämt zu behaupten das die Regierung Rechts sei und das Volk damit ja auch. Wiederliche Verleugnungen die wahre Rechtsradikale verharmlosen!

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tomtom96 29.08.2014, 14:44
42. Unglaublich

Die Wehrmacht befand sich im 2.Weltkrieg auf einem Eroberungsfeldzug, also auch auf fremdem Territorium. Die Ukraine ist kein faschistischer Staat und die umkämpften Gebiete sind nicht Russland. Der Vergleich ist also impertinent. Auch die Kämpfe der Separatisten als humanitär zu bezeichnen ist unglaublicher Zynismus. Die ukrainische Armee marschierte nicht in "Neurussland" ein, um eine dort lebende, friedfertige Bevölkerung zu überfallen, sondern um die Kontrolle über ihr eigenes Territorium zurückzuerlangen. Das kann man finden wie man will. Aber man kann es nicht so nennen wie der russische Präsident das tut.

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Aegir 29.08.2014, 14:47
43. .

Zitat von mattutat
Putin: "Der Sinn ihrer militärisch-humanitären Operation besteht darin, die ukrainische Artillerie und die Mehrfachraketenwerfer von den Großstädten zu verdrängen, damit sie nicht mehr friedliche Zivilisten töten können." Hm, die Separatisten kämpfen also dafür, etwas zu beenden, was es gar nicht gäbe, wenn es sie nicht gäbe.
Najaaaaa, rein technisch gesehen hat auch die Rote Armee gegen eine Invasion gekämpft, die es ohne die Existenz der Sowjetunion nicht gegeben hätte. Von daher hinkt auch ihre Logik.

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Bruder Theodor 29.08.2014, 14:47
44. Das Kiewer Faschisten-Intermezzo als EU-Beitritts-Petition

Putin hat offensichtlich die Belagerung der Städte Donezk und Lugansk mit der Belagerung Leningrads durch die Wehrmacht verglichen - und dieser Vergleich ist statthaft. Der absolute Wahnsinn ist es, der in Kiew ausgebrochen ist. Unmoderierte Allmachtsphantasien brechen sich im wahrsten Sinne des Wortes ungeschoren Bahn. Erst will Jazenuk russisch verbieten, dann der EU das Gas abdrehen, dann will es in die NATO, obwohl die NATO keine Neu-Mitglieds-Kandidaten aufnehmen darf, wenn die Parteien sich im Krieg befinden. Ist kein Krieg, darf die Armee nicht im Innen eingesetzt werden, ist Krieg, darf die Ukraine nicht im die NATO. Wie man es dreht und wendet, die Sache geht nicht auf. Weil in Kiew ein Putsch passiert war, weil der betrieben und lanciert war, weil false-flag-Operationen die verdeckte Kriegsführung meinen. Putin und die Russen werden gezwungen, dem Abschlachten von Russen zuzusehen, und halt es gegen, wird ihm Machtgelüste zu haben unterstellt. Putin rechtfertigt mit der Ansprache und dem Vergleich "Gefahr in Verzug", womit es legitimiert ist, offiziell und dann mit kompletter Ausstattung einzumarschieren. Welche EU-Regierung aber will die sich abzeichnende Kiewer Niederlage überleben?

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soalso 29.08.2014, 14:48
45.

eigentlich müssen die russen einem leid tun. sie haben so einen grössenwahnsinnigen paranoiker sicher nicht verdient.

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ckastro 29.08.2014, 14:48
46. da ...

... sprechen hier einige putinisten von faschistischen und nationalistischen ukrainern, blenden aber völlig das nationalistisch imperialistische gebaren ihres kleinen zaren aus. so einseitig und blind kann man natürlich durch die welt gehen. nur, ein großteil der ukrainer, sogar in den separatistengebieten, sieht das ganz anders. und da es sich um ein souveränes land handelt, kann es sich auch strategisch ausrichten wie es will. ich verstehe auch diese kalte kriegs rethorik der putinisten nicht. der kalte krieg ist seit 25 jahren vorbei, zum glück. der westen, jedenfalls in russlands nähe hat das erkannt und seine militärische ausrichtung in dieser zeit völlig verändert. anstatt gegen russland zu rüsten, wurden die militärischen etats eingestampft und es wurde der handel mit russland befördert. wo steckt also die gefahr für russland, selbst wenn die ukraine der nato beitreten würde? bei der nato handelt es sich schon seit längerem nicht mehr um eine allianz gegen russland. und klar, dass putin tolle umfragewerte im eigenen land erhält, denn nationalismus ist der einzige weg um über die darbenede wirtschaft einen deckmantel zu ziehen. so hat auch der dümmste russe wieder etwas worauf er stolz sein kann, wenn es schon nicht die wirtschaftliche stärke ist. es wurde in russland verpasst, eine vernünftige wirtschaftspolitik zu schaffen, vor allem aus dem grunde, dass alt kgblern die rohstoffmärkte zugeschanzt wurden. davon hat klein ivan natürlich nichts. wenn es also bei einem freien wettbewerb ohne großreichsfantasien geblieben wäre, dann würden putins umfragewerte heute im keller hängen. also, brot und spiele für das einfache volk. genauso wie im dritten reich. echt schade!

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G.H.S. 29.08.2014, 14:49
47. Nzz 29.08.2014; 14:38

OSZE sieht keinen Beleg für Einsatz regulärer russischer Truppen

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat bisher keine Beweise für einen Einsatz regulärer russischer Truppen in der Ukraine. Aus unterschiedlichen Quellen sei allerdings bestätigt worden, dass doch mehr russische Freiwillige «in diesen Kämpfen impliziert» seien als erwartet, sagte Thomas Greminger, Ständiger Vertreter der Schweiz bei der OSZE, am Freitag in einem Radio-Interview.

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Frank293 29.08.2014, 14:49
48. zu Gunter

"Alternativ könnte Russland mal aufhören in der NATO den Feind zu sehen. Es könnte langfristig selber beitreten."
Genau das wurde sogar von der Sowjetunion schon vorgeschlagen, aber schon damals war die Nato eben ein Apperat der internationalen Hochfinanz und hatte genau dies , verständlicherweise!!?, abgelehnt. Dann wäre die Plünerung des gesamten Ostens für die westliche Elite nicht so verlaufen wie sie verlaufen ist. Dann gäbe es aber auch keine OLIGARCHEN in Russland und der Ukraine. Mein Gott wie naiv sind die meisten doch in ihren Vorstellungenwer hier die Macht hat. Natürlich das Geld, doch nicht die Völker. NOCH NICHT! Wacht endlich auf und schaut Euch an wen ihr da wählt, wenn Ihr wählt.

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mistermoe 29.08.2014, 14:49
49.

Zitat von schwarzertee
Wieso wollen eigentlich einige Foristen, dass Putin abgesägt wird? Putin hat bei der eigenen Bevölkerung einen Rückhalt, von dem träumen angie und barack nur. Was ist denn das Ziel? Putin abzusägen und einen Ami-hörigen Präsidenten hinzusetzen, der Russland und seine Bodenschätze an die Amis und die billigen Arbeitskräfte an die EU verkauft?
Momentan ist es allerdings auch so das 95% der Russen keine militärische Einmischung in den Konflikt in der Ukraine wollen. Jeder tote russischen Soldat der bekannt wird, lässt den Unmut der Bevölkerung in Russland wachsen. Putin spielt im Moment auch innenpolitisch ein gefährliches Spiel, bei vielen Russen sind die toten aus dem Tschetschenien Abenteuer Putins nämlich noch mehr als präsent.

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