Forum: Politik
Kämpfe in Libyen: Gaddafi-Sohn verhöhnt Vereinte Nationen

"In 48 Stunden ist alles vorbei": Gaddafi-Sohn Saif al-Islam triumphiert im Fernsehen - die Soldaten seines Vaters stünden*kurz vor der Einnahme Bengasis.*Frankreichs Staatschef Sarkozy nannte er einen "Clown". Im Jemen und im Königreich Bahrain eskaliert die Gewalt auf den Straßen.

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Amaranthus 16.03.2011, 16:42
100. Der Glaube an den Weihnachtsmann....

Zitat von biggae
Eine No-fly Zone in Lybien und ein ggf. Einmarschieren mit Bodentruppen soll die Regierung stürzen und die Massenmorde and der Bevölkerung stoppen und nicht westliche Interessen in Libyen sichern. Auf was für eine Staatsform sich Lybien danach einigt, sollte ganz alleine von den Einwohners Libyen entschieden werden. Schlimmer als Gaddafi kann es auf jeden Fall nicht mehr werden. !
Sie glauben ja wirklich noch an den Weihnachtsmann!

Das einzige was Westen je interessiert hat ist das Erdöl.
Warum plädiert niemand für ein Eingreifen in Bahrain, Saudi Arabien?

Hätte Gaddafi nicht gewonnen (und das hat er bereits) so wäre Libyen heute in den Händen der Westmächte. Abziehen danach? Ja, wie im Irak wohl. Das Volk selber entscheidet? Ja, wie im Irak wohl.

Einige lernen nie.

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n+1 16.03.2011, 16:50
101. Schlicht und einfach:

Zitat von sysop
"In 48 Stunden ist alles vorbei": Gaddafi-Sohn Saif al-Islam triumphiert im Fernsehen - die Soldaten seines Vaters stünden*kurz vor der Einnahme Bengasis.*Frankreichs Staatschef Sarkozy nannte er einen "Clown". Im Jemen und im Königreich Bahrain eskaliert die Gewalt auf den Straßen.
er hat recht.
Nicht Gadaffi, sondern die EU samt Teflon-Merkel geistern als dumme Auguste in der Welt herum. Herr Obama auch.

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Clownfish 16.03.2011, 16:51
102. kein Titel

Zitat von atomkraftwerk
Warum? Wenn in Stuttgart demonstriert wird verlangt doch auch niemand eine Flugverbotszone oder das Einschreiten ausländischer Mächte.
Was u.U. auch daran liegen könnte, dass bei den Demos in Stuttgart maximal Shopping-Terror-Gefahr besteht und selbst die CDU meines Wissens nach noch keine Kampfflugzeuge zur Wahrung des öffentlichen Friedens einsetzt?

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atzigen 16.03.2011, 17:05
103. Anbahnen

Zitat von n.holgerson
Es ist ja lächerlich was hier mal wieder geschrieben wird. Also, heute soll die Welt eingreifen.... Militärtisch wohlgemerkt.... Mal kurz nachdenken. Ich würde mal behaupten, vor wenigen Wochen (also vor den "Revolutionen" im nahen Osten) wurde hier in diversen Diskussionen gerade die andere Meinung vertreten! Der Westen soll sich nicht anmaßen anderen Ländern Vorschriften zu machen bzw. militärisch einzugreifen. Jetzt kann man sich ja schon fragen, wo sind denn bitte all die Typen hin, die vor Wochen noch diese Meinung vertreten haben? Aber das ist mal wieder so ein typische Verhalten hier im Forum. Es geht immer nur darum, dagegen zu sein. Greift der Westen militärisch ein, ist er anmaßend. Greift er nicht ein, ist er blind.
Sie liegen richtig vor allem wird einmal mehr ignoriert das sich auf diesem Planeten zig mal grössere Verwerfungen anbahnen, die gigantisches menschliches Leid heraufbeschwören.
Doch solche Dimensionen haben in begrenzten Hirnen keinen Platz.Die freuen sich aufs nächste Geschrei.

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M@ESW 16.03.2011, 17:19
104. _

Zitat von biggae
Eine No-fly Zone in Lybien und ein ggf. Einmarschieren mit Bodentruppen soll die Regierung stürzen und die Massenmorde and der Bevölkerung stoppen und nicht westliche Interessen in Libyen sichern. Auf was für eine Staatsform sich Lybien danach einigt, sollte ganz alleine von den Einwohners Libyen entschieden werden.
Und aus welchen Interesse sollten wir dafür das Blut unserer Soldaten vergießen?

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polyglotter Kosmopolit 16.03.2011, 17:20
105. Westliche Diplomatie ist heuchlerisch und verlogen...

Wenn der Westen nicht rechtzeitig militärisch eingreift, um einen Rachefeldzug Gaddafis zu verhindern, welches Recht hat der Westen dann noch, vom allgemeinen Menschenrecht auf Freiheit und Demokratie zu sprechen?

Das ist wie beim zweiten Golfkrieg 1991. Damals ermunterte Bush Senior die Schiiten im Süden des Irak zum Aufstand gegen Saddam Hussein... und ließ sie dann im Stich. Saddam rächte sich an der Bevölkerung auf sehr grausame und blutige Weise...

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Chatzi 16.03.2011, 17:27
106. Alles ist verlogen und geheuchelt

Die Situation in Japan lenkt von Gadaffi ab, die Medien haben nur noch Japan als Topthema, die Arabische Welt ist nur noch drittrangig und ziemlich unwichtig. Was vor einer Woche noch ganz wichtig aussah, ist heute schon vergessen. Die Realität schafft Fakten, und unsere Politiker und sogar die Vereinten Nationen, ganz zu schweigen von der unsäglichen EU-Spitze, verpassen den richtigen Zeitpunkt. Mit Absicht, scheint es. Keiner mag entscheiden, alle haben Angst vor der Konsequenz und ob Menschen, die für ihre Freiheit kämpfen, regelrecht abgeschlachtet werden, übrigens mit westlichen Waffen, ist einfach egal. Das ist unsere Welt!

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atzigen 16.03.2011, 17:30
107. Da droht

Zitat von polyglotter Kosmopolit
Wenn der Westen nicht rechtzeitig militärisch eingreift, um einen Rachefeldzug Gaddafis zu verhindern, welches Recht hat der Westen dann noch, vom allgemeinen Menschenrecht auf Freiheit und Demokratie zu sprechen? Das ist wie beim zweiten Golfkrieg 1991. Damals ermunterte Bush Senior die Schiiten im Süden des Irak zum Aufstand gegen Saddam Hussein... und ließ sie dann im Stich. Saddam rächte sich an der Bevölkerung auf sehr grausame und blutige Weise...
Da droht innzwischen das gleich Szenarium dem ganzen Islamisch Arabischen Raum.
Der Westen überschätzt sich und seine realen Möglichkeiten ganz gewaltig.

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neinsagendürfen 16.03.2011, 17:51
108. Analogien?

Zitat von systembolaget
...die Sie zum Ausdruck bringen. Könnte es sein, daß Sie vielleicht die falschen Medien nutzen, da sie vor Wochen schon nicht ausreichend Staatsterror mit ausreichender Menge toter Zivilisten in Libyen gesehen haben? Wahrscheinlich haben sie den Dafour-Konflikt auch für eine Sudanesische Wüstenrallye gehalten? Ich kann mich noch daran erinnern, daß der Lebensstandard in der DDR "der höchste unter den sozialistischen Brudernationen" war, die meisten Nordkoreaner haben sich, notgedrungen, auch mit eingeschränkten Rechten "arrangiert" - sind Ihre armseligen Analogien tatsächlich Ihr Maßstab?
Welche Analogien?
Ich habe lediglich die Frage gestellt, ob es tatsächlich richtig ist, von einem Volksaufstand zu sprechen. Libyen hat rd. 3,3 Millionen Einwohner. Davon leben rd. 1,8 Millionen in Tripolis, wo es nach ersten Demonstrationen nunmehr völlig ruhig ist. Wieviel Prozent der lybischen Staatsbürger erheben sich denn tatsächlich? Diese genießen eine kostenlose Krankenversicherung, kostenlose Schulen und den höchsten Lebensstandard Afrikas. Anders als in Tunesien oder Ägypten treibt die Menschen nicht der Hunger auf die Straße.

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biggae 16.03.2011, 17:58
109. Menschenrechte

Zitat von M@ESW
Und aus welchen Interesse sollten wir dafür das Blut unserer Soldaten vergießen?
Zum Beispiel für den Schutz der internationalen Menschenrechte und der Rettung von Zivilisten.

Wenn jetzt nicht eingegriffen wird, demonstriert der Westen ganz klar an alle anderen Diktatoren dieser Welt dass Sie solange Sie schnell und brutal genug vorgehen, machen können was immer Sie wollen.

Was muss Gaddafi denn noch verbrechen bis jmd gegen ihn vorgeht?

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