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Kämpfe in Syrien: Große Verluste für IS-Terrormiliz
REUTERS

Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" versucht seit Tagen, einen strategisch wichtigen Militärflughafen im Osten Syriens zu erobern. Nun haben die Dschihadisten große Verluste erlitten - 300 Kämpfer kamen offenbar ums Leben.

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rkinfo 23.08.2014, 16:36
20. Guter Hoffnung

Zitat von observerlbg
Die ISIS-Truppe verhält sich ... im nahen Osten genau wie Pol Pot in Süd-Ost-Asien. Und sie werden das selbe Schicksal erleiden. Sie stellen alles infrage, was Menschen für sich beanspruchen. Sie haben ihr Ende längst "programmiert". Alles Extreme (überall) wird irgendwann "rasiert" und am Schluss bleibt immer das Mittelmaß. Nur bis dahin leiden mal wieder Millionen Unschuldige Zivilisten.
Es wird nicht einfach sein und das Vorbild der IS = Afghanisan (siehe Brutalität gegen Frauenrechte) ist schon weit verbreitet auch außerhalb der IS.

Zumindest bei militärischen Operationen sind Waffen aber auch Informanten wichtig. Der BND muss dementieren aber er ist sicherlich für viele geschundene Menschen der Region eine Option sich am Kampf gegen IS zu beteiligen.

Die Welt muss IS aber auf allen Ebenen bekämpfen und auch zig Verbote darüber aussprechen. Bei uns können die heute noch frei rumlaufen oder demonstrierten obwohl juristisch eigentlich 'Beihilfe' zum Mord tagtäglich auch bei uns betreiben.
Da sind alle gefragt diesen satanischen IS-Spuck zu bekämpfen und die Typen zumindest raus zu werfen aus unsere freiheitlich demokratischen Gesellschaft.

300 Tote oder Verletzte - das sind nur kleine Vorgänge bei ca. 20.000 aktiven IS-Terrorkämpfern. Aber die militärische Bekämpfung ist wichtig denn je IS-Terrorsiten müssen 100 - 1.000 Mitmenschen unter deren sadistischen Tagträumen leiden.

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jamiro32 23.08.2014, 16:38
21. Auf gar keinen Fall unterstützen!!!!

Die Obama-Administration sollte auf gar keinen Fall das Assad-Regime unterstützen, wenn Hinweise auf IS-Kommandostellen weiter gegeben werden ist das Ok aber mehr sollte es an Unterstützung nicht geben. Wie man in den USA schon sehr richtig erwähnt, ist Assad ein Teil des ganzen Problems, Er wird nicht ein stabilisierender Faktor in dieser Region werden. Der IS und dem Kalifat wird langfristig nur mit Bodentruppen der Nato ein Ende gesetzt werden können, mit Luftschlägen und der Unterstützung der Kurden wird diese Krise kein Ende finden. Im Irak müssen die Suniten an der Regierung beteiligt werden, Langfristig muss dann das Kurdenproblem und das Assad-Regime in Syrien gelöst werden. Den Flüchtlingen muss schnell und effizient geholfen werden hier sind die internationale Staatengemeinschaft, die Türkei aber auch der Iran gefordert. Die Befriedung dieser Region wird eine Herkulesaufgabe der nächsten Jahre.

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Bernhard.R 23.08.2014, 16:42
22. Die Unterstützung der rechtmäßigen Regierungen

in Syrien und in Libyen gegen die Aufständischen hätte viel Ärger erspart. Assad ist der gewählte Präsident. Syrien hat ein gewähltes Parlament und kurz vor dem Beginn des Aufstandes auch noch per Volksentscheid eine Verfassung angenommen. Ein Demokratiemerkmal, auf das nicht alle Staaten verweisen können (die BRD auch nicht). Gadaffi wurde zwar nicht gewählt, hat aber in beispielloser Weise sein Volk am Öl- und Gasreichtum seines Landes partizipieren lassen.

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moelln56 23.08.2014, 16:44
23. Sieh mal an,

Lange war Assad der Buhmann der meisten Nationen. Heute entwickeln sich scheinbar ganz andere Sichtweiten. Man sollte aufpassen das der nicht zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen wird

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robbstark2 23.08.2014, 16:45
24.

Zitat von mhjduerr
Eine Zusammenarbeit des "Westens" mit der syrischen Regierung gegen die islamistischen Extremisten wäre sehr zu begrüßen. Denn in den vergangenen Jahren war die Regierung in Damaskus der einzige Garant für das Überleben der Christen, Aleviten, Drusen und anderer Minderheiten!
Sehe ich auch so. Ein positiver Nebeneffekt wäre auch noch eine mögliche Wiederannäherung an Russland.

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Andrea.M 23.08.2014, 16:45
25.

Zitat von _scout_
diese isolierte Militärbasis scheint ja weit schwieriger zu erobern als Städte wie Mosul, und das wo ISIS jetzt noch stärker ist als sie es damals waren. Ich befürchte allerdings wenn sie weitere Angriffe laufen lassen, dann werden sie die Basis früher oder später einnehmen, wenn auch unter hohen Verlusten. Es stellt sich doch schon irgendwie die Frage, ist Iraks Armee wirklich so unfähig, und flieht vor ein paar tausend Kämpfern, oder wurde der Rückzug mehr oder weniger vor Ort durch Korruption erkauft.
Flughafen= Syrien
Mossul=Irak

Im Irak sind viele alte Armeeangehörige bei dem IS. In Syrien weiß man das alle Minderheiten getötet oder vertrienen werden.

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eckawol 23.08.2014, 16:47
26. Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte?

Ist das eine unabhängige/neutrale Organisation, die solche "Frontberichterstattung" glaubhaft gewährleisten kann ?

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reuanmuc 23.08.2014, 16:50
27.

Zitat von StFreitag
ein unerfreuliches Regime an, aber dieses ist die einzige Macht, die die Islamfaschisten stoppen kann. Der Westen sollte Assad unterstützen.
Aber nur um den Preis, dass er zurücktritt oder zurückgetreten wird, so wie im Irak. Assad hat ISIS erst groß gemacht, indem er sie hat gewähren lassen, während er die FSA und die Zivilisten bombardiert hat. Er hat ihnen sogar das Öl abgekauft, das sie in Syrien erbeutet haben.

Es wäre ein großer Irrtum zu glauben, IS wäre eine homogene Truppe primitiver Bestien. Immer mehr Rebellen in Syrien laufen zu ISIS über, weil sie keine Unterstützung gegen das Regime bekommen haben. Ein paar hundert Tote sind für sie kein Problem, viel eher für die Armee. Die jetzige Bombardierung kann Assad nun den Kopf kosten. Dieser Gegner ist mächtiger und radikaler als die FSA und al-Nusra.

Die Frage ist, wie die Syrer und wie die Armee auf die Nachrichten über ISIS reagieren wird. Die Angst wird stärker und Assad hat bei der Vereidigung großmäulig versprochen, Raqqa zurückzuerobern. Die syrischen Medien berichten immer nur von den Erfolgen der Armee. Wenn das Lügengebäude zusammenbricht, was passiert dann?

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hayakyu-ou 23.08.2014, 16:54
28. Kanonenfutter aus Europa

Man darf davon ausgehen, dass die IS-Führung mit Sicherheit kein erfahrenes und kampferprobtes Personal für derartige Himmelfahrtskommandos einsetzt. Dafür sind Djihadisten aus Europa bestens geeignet. Radikalisierte Idealisten, die sich in freudiger Erwartung auf das Jehnseits gern als Kanonenfutter verheizen lassen. Das wird so lange gemacht, bis die Besatzung des Stützpunktes mürbe und ohne Nachschub die Waffen streckt. Den Rest kann man sich denken.

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Manollo 23.08.2014, 16:54
29. Unsinn

Zitat von warndtbewohner
das fehlte gerade noch, der BND bzw. die USA arbeiten mit Assad zusammen. Der Mann ist ein brutaler Schlächter und keinen Deut besser als die ISIS. Er muss unbedingt weg.
Assads Sinn für Humor mag überschaubar sein, doch konnte man in Syrien in Ruhe leben, wenn man sich aus der Politik heraushielt. Minderheiten wie Aramäer, Armenier oder Kurden hatten unter Assad nichts zu befürchten.

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