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Kalifornien: Erstmals mehr Latinos als Weiße
AP/dpa

Im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien haben sich die Bevölkerungsverhältnisse verändert. Dort leben der jüngsten Volkszählung zufolge jetzt mehr Menschen lateinamerikanischer Herkunft als weiße Bürger.

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KayYou 09.07.2015, 07:50
1. Erstmals?

Kalifornien war spanische Kolonie und dann mexikanische Provinz. Wie waren denn die Bevölkerungsverhältnisse vor dem Goldrausch und der Masseneinwanderung aus Europa?

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MtSchiara 09.07.2015, 07:55
2. Weiße lateinamerikanischer Herkunft

Sind nicht zahlreiche Menschen lateinamerikanischer Herkunft ursprünglisch aus Spanien und Portugal, also aus Europa, eingewandert und somit Weiße?

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diekleinefrau 09.07.2015, 08:11
3. nichts Neues

Alle Bevölkerungswissenschaftler können berechnen, wann es auf der Erde quasi keine Weißen mehr geben wird. In Deutschland möchte man das nicht thematisieren, darum wurden 3 von 4 Lehrstühlen an Unis in dem Fach abgeschafft. Diese Wissenschaft steht vermutlich unter "Naziverdacht". Denn die Nazis haben das ja auch schon thematisiert. Also am Besten solche Volkszählungen seinlassen. Wir ändern die Geburtenrate eh nicht mehr. Und warum sollten andere Völkerschaften uns als Minderheit nicht gut behandeln? Die Welt wird ohne Weiße sicher friedlicher und Kaliforniens Wittschaftskraft wird dadurch auch erstarkten.

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question2001 09.07.2015, 08:21
4. Latinisierung

Ja so geht das, ganz still und leise. Es tut nicht weh und muss auch nicht nachteilig für das Land insgesamt sein. Es kann einfach passieren. Dabei dürften die meisten Latinos noch nicht mal über Green-Card gekommen sein, sondern illegal. Aber auf lange Sicht reicht das offensichtlich auch.

Wenn ich in Dubai, Ägypten oder Indonesien unterwegs bin bekomme ich unvermeidlich Komplimente dafür dass einen so schönen Zuwachs von frommen Muslimen und Moscheen in Deutschland gibt, und dass das Land auf dem rechten Weg ist, in die Gemeinschaft der Umma. Vermutlich wird diese Idee durch die jeweilige regionalen Medien verbreitet.
Hier aber wird jeder von der geballten Intelligenzilja schallend verlacht als Idiot und Rassist wenn man nur andeutungsweise zunehmenden muslimischen Einfluss aufs Land konstatiert, selbst wenn man den Begriff "Islamisierung" vermeidet.
Wenn es hier eine "Latinisierung" gäbe würde ich das auch mit einer leichten Skpesis sehen, einfach weil natürlich die Wertschätzung eigener Traditionen und Kulturgüter (Schutz historischer Bauten, schulische Lehrstoffe, traditionelle Feste, usw.) zugunsten importierter Kultur zweitrangig würde. In dem Moment wo mehr als die Hälfte der Bevölkerung einer anderen Kultur angehört müsste das ja auch so sein. Das ist dann keine "Bereicherung" mehr sondern Dominanz. Wer glaubt dass es in den USA nur fröhliches, harmonisches Multikulti gibt hat keine Ahnung. Das ist eine heterogenes Land das nicht mal in sich selbst mehr Solidarität zustande bringt, wie sie unter Roosevelt noch möglich war.

Aber wenn die neue, sich ausbreitende Kultur in ihren Fundamenten deutlich anders ist als die hiesige, vor allem im Hinblick auf Grundwerte sich an "Allahs" angeblichem Exklusiv-Diktat für Mohammed und nicht an Aufklärung und Menschenrechten, orientiert, dann sehe ich das mit große Skepsis. Und nein, ich bin nicht Pegida-Fan!

Jeder der intellektuelle Redlichkeit besitzt und nicht von klammheimlichen Selbsthass auf die eigene Gesellschaft getrieben ist, müsste dem eigentlich zustimmen können. Da kommen die Probleme nämlich nicht erst wenn die 51% Bevölkerungsanteil erreicht sind, was wenn überhaupt, noch etliche Jahrzehnte bräuchte. Sondern es gibt ja jetzt schon erstaunliche Diskurse wie zur züchtigen Kleidung von Schülerinnen. Und all die Themen die noch auf Fortschritt warten, wie Frauengleichstellung, sexuelle Toleranz, Freigabe von Cannabis, Tierrechte, Sterbehilfe... Nirgendwo kann ich erkennen dass die muslimische Immigration die dafür nötigen progressiven Impulse unterstützen kann.

Ich bin manchmal froh nicht mehr ganz jung zu sei und den Spaß den uns angebliche Moralapostel in Medien, Politik und Wirtschaft derzeit einbrocken, nicht mehr voll auskosten zu müssen. Leute die aus meiner Sicht, wenn sie nicht einfach nur naiv sind, vor allem ein eitles Selbstbild pflegen, oder eine spezielle Agenda, wie die Arbeitgeberverbände.

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Atheist_Crusader 09.07.2015, 08:25
5.

Ich sehe schon die ersten "ich bin kein Rassist, aber..."-Aufreger losschreien, die um den Untergang der Zivilisation fürchten.

Dabei ist Rasse so ein unglaublich überbewertetes (und ultimativ ohnehin zum Aussterben verurteiltes) Konzept. Was entscheidend für das Zusammenleben ist, ist die Kultur. Und die kann man anerziehen, egal welche Farbe die Haut hat.

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glasperlenspieler 09.07.2015, 08:29
6. Willkommen

Einzelne Bevölkerungsgruppen bzw. Ethnien sind bereits seit mehreren Jahrzehnten Entscheidungsträger innerhalb der USA, an denen die Politik nicht vorbeikommt. Entscheidungen werden nicht mehr zu Gunsten des Gesamten getroffen, sondern um diese Klientel zu befriedigen. Das ist eine vorhersehbare Entwicklung auch in Deutschland.

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bjwerb-1 09.07.2015, 08:29
7. Haben Sie sich ...

mal das Foto zum Artikel angeschaut ? Ich sehe da nur Weisse. Was genau meint der Spiegel mit "Weisse" ?
Sind Spanier,Portugiesen und deren Nachfahren was anderes wie die der Engländer, Deutschen, Italiener ?
Diesem Artikel liegt ein derart rassistisches Grunddenken zugrunde...es ist nicht zu fassen.

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1234.5 09.07.2015, 08:31
8. Wann hören wir endlich auf Menschen nach Herkunft einzuteilen?

Auch wenn solche Zählungen nicht diskriminierend gemeint sind gaukelt sie einem und besonders Kindern doch vor, dass es einen relevanten Unterschied zwischen. "weißen" und "latinos" geben würde, denn warum sollte man sie sonst getrennt aufführen? So lässt sich Rassismus nie ganz auslöschen.

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swnf 09.07.2015, 08:36
9. Und?

Was soll jetzt dieser Artikel??
Herr Lobo wo sind Sie? Hier, in Ihrer eigenen Redaktion könnten Sie doch mal am besten anfangen und kritisch hinterfragen was uns Artikel dieser Art eigentlich sagen sollen!? Angst schüren vor Einwanderung etwa? Dann macht sich SPON doch mal wieder mitschuldig an der angeblichen Stimmung in Deutschland!

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