Forum: Politik
Kalifornien: Trump verurteilt tödlichen Angriff auf Synagoge
AFP

"Unsere gesamte Nation trauert": US-Präsident Donald Trump spricht nach dem Angriff auf eine Synagoge in Kalifornien von einem Hassverbrechen. Der mutmaßliche Attentäter ist ein 19-Jähriger.

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annoo 28.04.2019, 10:59
20. Armer Trump

Zitat von MatthiasEit
Wie können so viele Mitforsisten Trump ernsthaft als Antisemiten darstellen? Er ist der amerikanische Präsident der am meisten für Israel und Juden getan hat und sich am stärksten mit ihnen assoziiert in den letzten Jahrzehnten. Aber Trump muss wohl schuld an allem haben, sonst geht manchen Leuten hier das Weltbild kaputt...
Aber Trump muss wohl unschuldig sein an allem Bösen, sonst geht manchen Leuten hier das Weltbild kaputt... ;-)

Es geht hier nicht darum, ob Trump Antisemit ist oder nicht, sondern dass er 1. religösen Hass durch seine unversöhnliche Rhetorik und Politik befeurt und 2. durch die Stärkung der Waffenlobby diese Verbrechen nicht verhindert sondern weiterhin möglich macht und dass er 3. unterscheidet zwischen "guten Morden" (der Feind) und "schlechten Morden" (die eigene Gruppe betreffend). Mit anderen Worten: Trump IST das Problem.

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he.ro.lito 28.04.2019, 11:03
21.

Zitat von franz.v.trotta
Bitte dieses traurige Ereignis nicht für politische Zwecke mißbrauchen!
Es ist aber eine politische Tat! Das muss benannt und diskutiert werden.

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böseronkel 28.04.2019, 11:04
22.

Zitat von hamburgwolfgang
Mit seinen Tweets, die größtenteils mit Attacken gegen Ausländer, wie z. B. Latinos durchsetzt sind schuert er den Hass und spaltet die Nation. Er ist ein ganz übler Zeitgenosse und dermaßen scheinheilig, daß es einen ankotzt.
In den USA gibt es bekanntlich Staaten mit Spanisch als Amtssprache. Sind spanisch sprechende Amis etwa ausländische Latinos?

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cipo 28.04.2019, 11:18
23.

Zitat von MatthiasEit
Wie können so viele Mitforsisten Trump ernsthaft als Antisemiten darstellen? Er ist der amerikanische Präsident der am meisten für Israel und Juden getan hat und sich am stärksten mit ihnen assoziiert in den letzten Jahrzehnten. Aber Trump muss wohl schuld an allem haben, sonst geht manchen Leuten hier das Weltbild kaputt...
Das Ganze ist wohl ein bisschen komplexer. Trump unterstützt, wie kein US-Präsident vor ihm, den konservativen Netanjahu und die ultraorthodoxen Juden. In den USA hat Trump gerade unter gemäßigten Juden viele Kritiker, die ihn tatsächlich als Antisemiten bezeichnen und dies auch gut begründen können.

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Frida_Gold 28.04.2019, 11:35
24.

Zitat von MatthiasEit
Wie können so viele Mitforsisten Trump ernsthaft als Antisemiten darstellen? Er ist der amerikanische Präsident der am meisten für Israel und Juden getan hat und sich am stärksten mit ihnen assoziiert in den letzten Jahrzehnten. Aber Trump muss wohl schuld an allem haben, sonst geht manchen Leuten hier das Weltbild kaputt...
Wirklich niemand außer Ihnen hat hier Trump einen Antisemiten genannt. Sie stellen einen Strohmann auf.
Was hier zu Recht moniert wird, ist, dass Trump das Problem extremistischen Anschlägen keinesfalls ernstnimmt, obwohl es zunehmende Fallzahlen gibt - und die Täter durch die Bank ALLE weiße Männer sind. Stattdessen hetzt er gegen Einwanderer, Moslems und ähnliche Minderheiten.
Jemand kann sehr gut kein Antisemit, aber dennoch ein Rassist sein oder zumindest Rassisten unterstützen, damit sie ihn unterstützen.
Und wie andere Foristen auch schon erwähnten: Was halten Sie eigentlich von Trumps Reaktion auf Charlottesville? "Jews will not replaced us" war ihm ja kein Kommentar wert. Da drängt sich schon die Frage auf, ob er Juden wirklich als schützenswerte Minderheit mit gleichen Rechten wie alle betrachtet oder als nützliche Verbündete.

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Beijinger 28.04.2019, 11:35
25. Trump betet?

was für ein scheinheiliger Heuchler. Das einzige, was der anbetet, ist der Mammon und wie er den vermehren kann, nichts anderes.

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Frida_Gold 28.04.2019, 11:38
26.

Zitat von böseronkel
In den USA gibt es bekanntlich Staaten mit Spanisch als Amtssprache. Sind spanisch sprechende Amis etwa ausländische Latinos?
Äh - für viele englischsprechenden Amis ganz klar ja. Auch wenn in Kalifornien und New Mexico die spanischsprechenden Einwohner vorher da waren, werden sie durchaus als "unwanted immigrants" angesehen und seit Trumps Regierungsantritt zunehmend unter Druck gesetzt. Wer nach Immigrant aussieht, muss beweisen, dass er keiner ist ... auch wenn die Familie seit Generationen beheimatet ist. Gerade in Grenznähe gehen seit geraumer Zeit Dinge ab, die man nicht glauben will. Andererseits sollte man einer Regierung, die Kinder von ihren Eltern trennt und in Gitterverschlägen unterbringt, so ziemlich alles erwarten.

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Fuscipes 28.04.2019, 11:48
27.

"Es ist aber eine politische Tat!", so ein Verbrechen hat mit Politik nichts gemein, jegliche Politik endet wo Gewalt anfängt.

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Post-postfaktisch 28.04.2019, 11:49
28. Da verliert man den Überblick, nicht wahr?

Zitat von MatthiasEit
Wie können so viele Mitforsisten Trump ernsthaft als Antisemiten darstellen? Er ist der amerikanische Präsident der am meisten für Israel und Juden getan hat und sich am stärksten mit ihnen assoziiert in den letzten Jahrzehnten. Aber Trump muss wohl schuld an allem haben, sonst geht manchen Leuten hier das Weltbild kaputt...
Trump ist ein lupenreiner Rassist und Hoffnungsträger der Altright. Die sind aber leider mehrheitlich Antisemiten. Dumm gelaufen. “unsere guten verbündeten Muslime“ in Riad sind Hauptunterstützer des weltweiten Terrors. Blöd aber auch. Trump unterstützt auch nicht “die Juden“, sondern die aktuelle rechtsnationalistische Regierung Israels, die ihrerseits Gesetze erlässt, die man durchaus undemokratisch nennen darf. Schade. Ja so ist das, wenn ein extrem simples schwarz-weiß Denken sich ohne moralischen Kompass mit Machtgier paart. Humanismus, Multilateralismus, Handeln nach gerade durchgezogenen Werten wäre vielleicht eine Lösung. so aber entsteht ein Knoten, der seit Anbeginn der Zeit immer, absolut immer zu Krieg geführt hat.

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Post-postfaktisch 28.04.2019, 11:55
29. Was bedeutet das?

Zitat von franz.v.trotta
Bitte dieses traurige Ereignis nicht für politische Zwecke mißbrauchen!
Es soll nicht gefragt werden, warum dass passiert?
Es soll nicht nach möglichen Lehren geforscht werden?
Eine Einzeltat, ein Verrückter, großer Schmerz, Deckel drauf?
Das hieße die Opfer noch einmal zu töten und zu verletzen.
Das war eine politische Tat aus einem politischen Kontext. Wer Mitgefühl mit den Opfern und deren Familien hat, versucht diesen Kontext zu verstehen und zu verändern, um weitere Opfer zu verhindern. Das ist politisch.

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