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Kampagne der Bundeswehr: Grüne kritisieren Rekrutenwerbung
DPA

Soldatenvideos auf WhatsApp, Fitnessprogramme für Jugendliche - die Bundeswehr buhlt um Nachwuchs. Die Grünen kritisieren die Personalwerbung.

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skeptikerjörg 30.12.2018, 12:12
50.

Zitat von sparrenburger
Ich denke wir leben in der Marktwirtschaft. Statt das Geld in Werbung zu stecken sollte man vllt.einfach mal den Lohn erhöhen. Angebot und Nachfrage eben ! Gilt nebenbei gesagt auch für andere Berufe.
Sie wissen aber schon, dass das Besoldungssystem der Soldaten an das der Beamten des Bundes gekoppelt ist? Wenn Sie den Sold/das Gehalt der Soldaten erhöhen wollen, müssen Sie das analog für die Beamten tun - bzw. umgekehrt. Und selbst über Zulagen geht das nicht, denn die sind per Bundeshaushaltsordnung an die Genehmigung durch den Finanzminister und den Haushaltsauschuss des Bundestages gekoppelt. Und allgemeiner: Seit wann gelten die Mechanismen einer Marktwirtschaft für den öffentlichen Dienst?

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Bell412 30.12.2018, 12:12
51. Die Grünen und die Linkspartei haben eines gemeinsam:

Die lassen sich gerne von der BW den Ar.. retten, um danach ihren Rettern in selbigen zu treten.

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Galluss 30.12.2018, 12:14
52. Die Klippschule der Nation. Damals wie heute.

Ich hatte das Missvergnügen, in diesem Verein zwangsverpflichtet dienen zu müssen.

Daraus habe ich heute eine Rente von unter 5 Euro. Für 18 Monate Zwangsarbeit. Dafür haben das die Polen und die Franzosen im WK II. nicht gemacht. Die erhalten heute durchschnittlich 200 Euro Rente daraus. Plus 2.000 Euro Sonderzahlung. Na, dann hoffe ich, dass ich 400 Monate (= 33,3 Jahre) Rente beziehe, um für meine Bundeswehr- Zwangsarbeit wenigstens die Höhe der Sonderzahlung zu erreichen. :-(

Übrigens, das GG sagt in Art 12:
"(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht."

Dies war die Wehrpflicht nie, eine "für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht". Sie betraf weder die Söhne aus wohlhabenden Familien (für die hatten die Ärzte die Scheuermannsche Krankheit erfunden), noch für die Frauen.

Es war eine fast unentgeltliche Zwangsarbeit wie in der Hitlerjugend, wenn die ab 1944 in die Volkssturm übernommen wurden. Davon, dass Art 1: "(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar, sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." war damals nie die Rede.

Kanonenfutter waren wir- diesmal nicht für den Kaiser oder den Führer, sondern für die Amerikaner.

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Alias iacta sunt 30.12.2018, 12:16
53. Und warum nicht wieder zur Wehrpflicht und Zivipflicht

Jede/r junge Frau und Mann hat 1,5 Jahre Dienst zu machen für den Bürger und Gesellschaft, das ist zumutbar und sinnvoll.
Aber bitte A L L E. Außer Härtefälle natürlich.

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TauschTausch 30.12.2018, 12:23
54.

Fern jeder Realität....die Grünen.

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frazis 30.12.2018, 12:31
55. Auch dir Grünen waren doch wohl dafür

die Wehrpflicht abzuschaffen, viele wollten doch am liebsten die ganze Bundeswehr gleich mit auflösen. Nun beklagt sich der verteidigungspolitische Sprecher der Grünen über die Nachwuchswerbung der Bundeswehr. Dabei kann man schon den Eindruck einer gewissen Moralisierung bekommen. Die Bundeswehr muss auf dem freien Markt um Nachwuchs werben. Dabei bedient sie sich moderner Methoden, die heute eben auch bei Jugendlichen ankommen und üblich sind. In einer Wehrpflichtarmee wäre das so jedenfalls nicht unbedingt notwendig. Es wäre besser, wenn der verteidigungspolitische Sprecher hier konstruktive Vorschläge machen würde, statt zu moralisieren. Eine Partei, die den Anspruch hat, Volkspartei zu werden, braucht Fachleute mit differenzierten Vorschlägen und Ideen. Sonst bleibt nur allzu leicht der Ruch übrig, möglichst viel zu kritisieren.

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ex-optimist 30.12.2018, 12:32
56. Über Abtreibung darf noch nicht mal informiert werden

Aber für das Töten in Uniform und die Ausbildung zum Mörder wird Werbung gemacht?
Verrückte Welt.

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pejoachim 30.12.2018, 12:39
57. Naivität?

Mitunter muss man sich fragen, wie naiv unser Staat eigentlich geworden ist. Wer Werbung für eine Armee machen will, dessen Anzeigen und dessen Auftreten muss sich von den Marketingaktionen der Fernmeldeunternehmen, die Ingenieure suchen, deutlich unterscheiden.
Da müssen Männer (und Frauen) mit entschlossenen und in Tarnfarben bemalten Gesichtern durch dichte Wälder, das Sturmgewehr im Anschlag, waten. Dass solche Werbung Pazifisten nicht gefällt, wen wundert das? Nur: Wer sich daran stört, der sollte von vornherein die Abschaffung jeglicher Landesverteidigung fordern. Das wäre wenigstens ehrlicher.

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lala10 30.12.2018, 12:42
58.

Ich warte auf den Zeitpunkt wo die grünen Mal in den Krieg ziehen müssen.
Das gibt ein Spass.Man kann doch nicht so naiv durch die heutige Welt gehen.
Bei einer Welt wo die Erdogans Putins und Trumps immer mehr werden.

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pico 30.12.2018, 12:52
59. Herr Lindner kann nicht anders

Rolf Bergmeier schrieb in einem Gastbeitrag im CICERO am 27. Juli dieses Jahres u.a.: „Einst war die deutsche Bundeswehr hoch geachtet bei den Nato-Partnern. Jetzt wird sie „Schrottarmee“ genannt.“ …Den Soldaten der Bundeswehr sei die Bereitschaft, notfalls für die Gemeinschaft das eigene Leben zu lassen, schlecht gelohnt worden.
Anteil daran hatten und haben neben den von Frau Merkel zu verantwortenden Fehlbesetzungen im Ressort „Verteidigung“ u. a. auch die Haltung von Linken, Grünen und Teilen der SPD zu unseren Streitkräften. Man tat so, als sei die Bundeswehr allein für das Verteilen von Hilfslieferungen, das Brunnen bohren, die Mithilfe bei Not- und Katastrophenfällen und andere, möglichst waffenfrei Einsätze, da. Landesverteidigung spielte in deren Gehirnen lange Zeit keine ernsthafte Rolle (mehr).
In dieser Tradition halten sich Herrn Lindners Einlassungen zu Art und Inhalt der Nachwuchswerbung für die Bundeswehr. Er qualifiziert es als zynisch, Werbung für „Staatsbürger in Uniform“ mit solchen Inhalten, zu betreiben. Eigentlich müsste Herr Lindner längst aus seinen Träumen erwacht sein, nach allem, was US-Präsident Trump den bequem gewordenen Europäern künftig an eigenen Verteidigungsanstrengungen zumuten will. Dazu sollte sich Herr Lindner nicht in der BAMS sondern im BT erklären.

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